Akzeptanz von QT

Gast #3878910
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Wir programmieren unsere Displays mit Qt, zum Glück haben wir den 
Absprung von Codesys geschafft. Die Sprache ist natürlich oftmals 
geschmackssache aber ich tue mich mit Qt relativ einfach da sehr gute 
Doku und umfangreiche Bibliotheken.
Gast #3879183
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Danke für die Antworten.

Wie sind Erfahrungen mit der QT-Toolchain zu den Themen:

* Unit-Tests
* Automatisierung der Integration und UnitsTests (mit einem BuildServer)
* Source Control

Gruß
Andre
Gast #3879506
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Da gibt es eine ganze Reihe von Punkten:

1. Alle mir bekannten IDEs haben eine Projektdatei in die man über ein
   Menü seine Quellen einfügen kann. In diesem Geraffel muss man mit 
einem
   Editor irgendwelche krytpischen Dateien editieren. Startet
   mann dann den build steigt der mist mit einem bluescreen aus.
2. Ganz witzig wird es wenn beispielsweise der Dateiname der 
einzufügenden
   Datei nur aus Kleinbuchstaben besteht, man aber diese mit
   klein und Grossbuchstaben in die projektdatei einträgt. Das mag
   das Qt gar nicht, dann kann man es nur noch mit dem Taskmanager
   abschiessen.
3. Versionschaos, unsere Linuxtruppe tut ja dauernd irgenetwas an der
   IDE updaten. Irgendwann muss man dann die Projektdateien neu anlegen.
4. Grottenhaft langsam, meine alte IAR umgebung compiliert in 30% der
   Zeit.
4. Debuggen genauso Grottenhaft langsam, steigt zudem dauernd aus. Der
   Debugger konnte nicht einmal negative Werte int32_t im watch 
anzeigen.
   Da ist er total ausgestiegen.
5. Der Debugger hat auch keinen Resetkopf um die Anwendung zu resetten.

und und und
Wie sagte schon Luis Defunes in einem seiner Filme:

"Es schmeckt nach Scheisse und man gewöhnt sich auch nicht daran"
Gast #3879517
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> 1. Alle mir bekannten IDEs haben eine Projektdatei in die man über ein
>    Menü seine Quellen einfügen kann. In diesem Geraffel muss man mit
> einem
>    Editor irgendwelche krytpischen Dateien editieren. Startet
>    mann dann den build steigt der mist mit einem bluescreen aus.
> 2. Ganz witzig wird es wenn beispielsweise der Dateiname der
> einzufügenden
>    Datei nur aus Kleinbuchstaben besteht, man aber diese mit
>    klein und Grossbuchstaben in die projektdatei einträgt. Das mag
>    das Qt gar nicht, dann kann man es nur noch mit dem Taskmanager
>    abschiessen.
> 3. Versionschaos, unsere Linuxtruppe tut ja dauernd irgenetwas an der
>    IDE updaten. Irgendwann muss man dann die Projektdateien neu anlegen.
> 4. Grottenhaft langsam, meine alte IAR umgebung compiliert in 30% der
>    Zeit.
> 4. Debuggen genauso Grottenhaft langsam, steigt zudem dauernd aus. Der
>    Debugger konnte nicht einmal negative Werte int32_t im watch
> anzeigen.
>    Da ist er total ausgestiegen.
> 5. Der Debugger hat auch keinen Resetkopf um die Anwendung zu resetten.


witzigerweise hat Compiler und Debugger nichts mit QT zu tun ^^
also dich kann man nicht ernstnehmen du hast keine Ahnung!
Mit IAR vergleichen? ganz andere Baustelle^^
Gast #3879525
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Was willste denn, der Editor ist von Qt, der nicht funktioniernde
Projektmanger ist von Qt und der Debugger auch. Der Compiler vielleicht
nicht, was für mich zählt ist der Gesamteindruck. Der ist einfach
Schrott.
#3879624
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zzp8945 schrieb:
> 1. Alle mir bekannten IDEs haben eine Projektdatei in die man über ein
>    Menü seine Quellen einfügen kann. In diesem Geraffel muss man mit
> einem
>    Editor irgendwelche krytpischen Dateien editieren.
Das ist auch gut so, Dialog-basierte Buildsysteme sind aus diversen 
Gründen total kacke.

>    Startet
>    mann dann den build steigt der mist mit einem bluescreen aus.
Problem des Betriebssystems. Bluescreens sind immer Bugs im OS oder in 
den Treibern.

> 2. Ganz witzig wird es wenn beispielsweise der Dateiname der
> einzufügenden
>    Datei nur aus Kleinbuchstaben besteht, man aber diese mit
>    klein und Grossbuchstaben in die projektdatei einträgt. Das mag
>    das Qt gar nicht, dann kann man es nur noch mit dem Taskmanager
>    abschiessen.
"Qt"? Eher dein Compiler.
Überhaupt ist Groß/Kleinschreibung aus Gründen der 
Plattformunabhängigkeit immer zu beachten, alles andere ist Murks.

> 4. Grottenhaft langsam, meine alte IAR umgebung compiliert in 30% der
>    Zeit.
Kompiliert was in 30% der Zeit? Auch: Der Compiler hat nix mit Qt zu 
tun.

> 4. Debuggen genauso Grottenhaft langsam, steigt zudem dauernd aus. Der
>    Debugger konnte nicht einmal negative Werte int32_t im watch
> anzeigen.
Der Debugger hat auch nix mit Qt zu tun.

Fazit: Dein Setup war total kaputt und du schiebst die Schuld auf 
irgendeinen prominenten Namen, der in dem Setup vorkam, weil du die 
einzelnen Komponenten nicht auseinander halten kannst.

Zum Thema: Qt ist weit verbreitet, gut dokumentiert und wird aktiv 
entwickelt -- mMn eine gute Wahl für ein GUI-Toolkit für fast jede Art 
von neuem Projekt.

P.S.: Das Toolit heißt "Qt", nicht "QT".
Gast #3879633
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Ich verwende Qt mit dem Qt-Creator, und kann mich nach ein paar 
Startschwierigkeiten nicht beschweren. Funktioniert auf Windows und
Linux, die Dokumentation ist toll, das Autocomplete-Feature arbeitet
bei großen Projekten (Unreal Engine 4) sogar schneller als Visual 
Studio.

Im Folgenden gehe ich auch noch auf die negativen Argumente von einem 
gewissen 'zzp8945' ein:

zzp8945 schrieb:
> Da gibt es eine ganze Reihe von Punkten:
>
> 1. Alle mir bekannten IDEs haben eine Projektdatei in die man über ein
>    Menü seine Quellen einfügen kann. In diesem Geraffel muss man mit
> einem
>    Editor irgendwelche krytpischen Dateien editieren. Startet
>    mann dann den build steigt der mist mit einem bluescreen aus.
- Qt ist keine IDE, sondern eine Bibliothek.
- Wenn es eine IDE wäre, wäre eine einzige Projektdatei für diese 
komplett sinnlos
- Nehmen wir an du sprichst vom Qt-Creator, dieser legt für jedes 
Projekt eine Projektdatei an (.pro) in der eine sehr kryptische Sprache 
namens Englisch verwendet wird.
- Bluescreen? Gratulation! mehr will ich dazu nicht schreiben.

> 2. Ganz witzig wird es wenn beispielsweise der Dateiname der
> einzufügenden
>    Datei nur aus Kleinbuchstaben besteht, man aber diese mit
>    klein und Grossbuchstaben in die projektdatei einträgt. Das mag
>    das Qt gar nicht, dann kann man es nur noch mit dem Taskmanager
>    abschiessen.
- Sachen richtig einzutragen ist meistens sehr sinnvoll.
- Es existiert ein Dialog zum importieren von bestehenden Quelldateien,
dort kannst du keine Schreibfehler hinzufügen.
Deine Taskmanager Sache kann ich hier auch nicht reproduzieren.

> 3. Versionschaos, unsere Linuxtruppe tut ja dauernd irgenetwas an der
>    IDE updaten. Irgendwann muss man dann die Projektdateien neu anlegen.
Dann seid ihr halt schlecht organisiert, kann die IDE nichts dafür.

> 4. Grottenhaft langsam, meine alte IAR umgebung compiliert in 30% der
>    Zeit.
Dann wechselst du eben den Compiler aus, Qt hindert dich nicht daran.

> 4. Debuggen genauso Grottenhaft langsam, steigt zudem dauernd aus. Der
>    Debugger konnte nicht einmal negative Werte int32_t im watch
> anzeigen.
>    Da ist er total ausgestiegen.
Kann ich auch nicht reproduzieren, geschweige denn finde ich per google 
auch nur irgend etwas in diese Richtung.

> 5. Der Debugger hat auch keinen Resetkopf um die Anwendung zu resetten.
Das wohl einzig richtige, man muss wirklich 2 Knöpfe drücken um die 
Anwendung zu beenden und sie wieder zu starten.

>
> und und und
Führe deine Liste ruhig weiter, ich wäre sehr interessiert.
Gast #3879984
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zzp8945 schrieb:
> 2. Ganz witzig wird es wenn beispielsweise der Dateiname der
> einzufügenden
>    Datei nur aus Kleinbuchstaben besteht, man aber diese mit
>    klein und Grossbuchstaben in die projektdatei einträgt. Das mag
>    das Qt gar nicht, dann kann man es nur noch mit dem Taskmanager
>    abschiessen.
> 3. Versionschaos, unsere Linuxtruppe [...]

Läuft das bei dir unter Linux? Nun, das Dateisystem unterscheidet (wie 
IMHO die meisten POSIX Systeme) halt Groß- und Kleinschreibung, im 
Gegensatz zu Windows. Das abschießen mit dem Taskmanager bezieht sich 
wohl darauf, dass dann der Compiler nur so mit Fehlermeldungen um sich 
wirft und du nicht warten willst. Im übrigen ist Qt ein Framework und 
erst mal keine IDE. Du kannst Qt auch gut mit VisualC++ nutzen.
Gast #3880052
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Ich benutze QT für ein größeres Graphikprogramm. Ein paar Dutzend 
Dialoge sind das schon, dazu noch Drawing-Areas usw.
Die gleiche Source kann ich unter 32-Bit Linux als auch unter 64-Bit 
MacOs kompilieren und laufen lassen.
Die Dokumentation von QT ist super.
Und ich kann alle Dialoge einfach aus dem Programm erzeugen, brauche 
also keine Resource-Dateien wie damals unter Windows.

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