Den Widerstand kann man nicht ohmsch messen. Was amn machen kann ...
eine supraleitende Spule, und dann das Magnetfeld messen. Allerdings
nicht mit einer Hallsonde, sondern mit einer NMR Sonde. Dort ist das
Feld starr mit einer Frequenz vernuepft. Dh man nimmt eine NMR Maschine
und laesst das Sample drin, und misst die Resonanzfrequenz der Probe
ueber Wochen. Eine Frequenzdrift waere eine Felddrift.
Erstaunlich was man alles messen kann. Kurzfristing, ueber wochen, sind
das aber nur Feldschwankungen. Das Tram, das zwei Haeuserblocks weiter
vorne durchfaehrt. Ein gleichstrombasierter Zug kann schon mal duzende
Kilometer weg sein, den sieht man auch noch an der Frequenzschwankung
... es dauert dann eine Weile bis man die Effekte zuordnen kann. Ueber
ein paar Wochen betrachtet sahen wir keine Drift, und haben dann
abgestellt, resp haben das Spektrometer nachher andersweitig verwendet.
Ich hab mal gehoert, das Feld nehme in der Ordnung von 10^-20 pro
irgendwelcher, nicht zu kurzer, Zeiteinheit ab. Und ueberlasse es dem
Leser, abzuschaetzen wie man denn das ueberhaupt messen kann. Die besten
Zeitnormale sind irgendwo bei 10^-13