wien oszillator 9v ausgangsspannung

Gast #3897733
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Hallo, ich habe einen ein Miniauto nach gebaut. Die Spannungsversorgung
sind zwei 12 V Akkus. Meine Geschwindigkeit beträgt aber nur 2 m/s. Wie 
schaffe ich es, dass mein Miniauto eine Geschwindigkeit von 9 m/s 
erreicht?
Moderator #3897764
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tobi schrieb:
> Wie schaffe ich es das mein sinus eine Spanung von 9v erreicht ?

Meinst du eine Spitze-Spitze-Spannung oder eine Amplitude von 9V?
Letzteres ist bei ±9V Versorgungsspannung höchstens mit einem
Rail-to-Rail-Opamp zu erreichen, und das Ergebis wird dann nicht
besonders verzerrungsarm sein.

Generell änderst du die Ausgangsamplitude eines Wien-Oszillators, indem
du die Amplitudenregelung anders dimensionierst.
#3898402
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tobi schrieb:
> Meine Schaltung ist die von wikipedia mit den 2 dioden die antiparallel
> geschalten sind . Zur amplitudenstabilisierung .

Dann wird wohl die Amplitudenstabilisierung der Grund für die (dir zu) 
geringe Amplitude sein. Wenn man die Schaltungstechnik versteht, kann 
man das natürlich umdimensionieren. Andererseits sollte man den Ausgang 
eines solchen Oszillators ohnehin nicht belasten. Die dazu erforderliche 
Trennstufe kann dann auch gleich noch verstärken.

Aber da du zu faul bist, die Schaltung oder wenigstens einen Link darauf 
zu zeigen, solltest du nicht zuviel Hilfe erwarten. Außerdem plenkst du 
und mit der Groß/Kleinschreibung nimmst du es auch nicht so genau. Deine 
eigene Faulheit verträgt sich nicht mit deiner Erwartung an Hilfe.

> Und Meine Ausgangsspannung soll Spitze Spitze +9v -9v sein

Das ist mit lediglich +/-9V Versorgungsspannung, die noch dazu nur bei 
neuen Batterien erreicht werden, praktisch nicht machbar. Zumindest 
nicht ohne daß der Klirrfaktor deutlich ansteigt. Laß dem OPV je 1V zur 
positiven/negativen Betriebsspannung und rechne mit einer Spannung bis 
runter zu 6V pro Batterie. Dann kannst du bis +/-5V aka 10V 
Spitze-Spitze aka 3.5V Amplitude erreichen.
#3898416
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Die Schwingamplitude wird durch den Widerstandszweig der Brücke 
bestimmt. In dem muss man etwas ändern.

Dieser besteht aus einem nichtlinearen Widerstand (Glühbirne, Diode, 
steuerbarer FET im Linearbetrieb oder ähnlichem und einem normalen 
linearen Widerstand.

Man muss also den Schaltplan lesen können, um zu wisssen, welche 
Bauelemente diesen Teil der Brücke ausmachen und geändert werden müssen. 
Also her mit dem Schaltplan.

übrigens: der frequenzbestimmende Zweig der Brücke besteht meist aus 
zwei gleichen Cs und zwei gleichen Ls, die einmal parallel das andre mal 
in reihe geschaltet sind.
#3898580
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@Tobi,
lass dich nicht beirren. Die Schaltung ist OK. Die kann eben nur die 1V 
mit kleinem Klirrfaktor. Die anderweitig vorgeschlagenen Lösungen mit 
Lämpchen oder Gleichrichter können zwar beliebige Amplituden aber sie 
benötigen mehr Aufwand und haben auch ihre Grenzen besonders bei tiefen 
Frequenzen (<10Hz).
#3898792
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In dieser Schaltung könnte man durch Verstellen von R5 die 
Ausgangsspannung geringfügig ändern. (Eher eine Spannung einstellen, wo 
der Klirrfaktor am geringsten ist).

Andre Möglichkeit: Ausgangsspannung verdoppeln, indem man für D1 und D2 
je zwei hintereinandergeschaltete Dioden nimmt.

Wenn die Speisespannungn aber 3V sind, ist sowieso nur eine kleinere 
Amplitude als 3V möglich(Uss ca.6V), und das auch nur wenn der OPAmp ein 
rail-to-rail-Typ ist.

Standard-OpAmps können meist nur bis auf eine Entfernung von 1..2V an 
Speisespannung heranarbeiten. Bei 3V-Speisung wäre dann der OpAmp der 
Spannungsbegrenzer auf Uss etwa 2V.

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