Gast
#3930721
Hi, ich hätte mal kurz ein paar allgemeine Fragen. Es geht um folgendes: Ich habe hier Firmware für einen CPLD. Das Ganze ist in Abel geschrieben... nicht von mir. Nun muss dieser CPLD mit einem FPGA auf dem meine Firmware läuft (Verliog) kommunizieren und einfache Befehle umsetzen. Die Verbindung ist ein kleiner Bus mit ein paar Adresseleitungen, ein paar Datenleitungen und Steuersignalen. Die Aufgaben des CPLDs sind relativ primitiv. Mittels der Befehle/Daten vom FPGA ein paar Treiber enablen und ein paar Leds schalten. Soweit ich den Abel-Code von meinem Kollegen verstehe, werden diese Aufgaben im CPLD durch größtenteils statische und auch asynchrone Logik erledigt. Der Verfasser des Codes besitzt keine wirklichen Grundlagen im Digitaldesign. Da ich keine Lust habe jedesmal zu dem Kollegen zu rennen und ihn zu bitten sein Abel-Code zu verändern und an einem speziellen Rechner mit Ise 10.1 zu übersetzen, etc, habe ich mir überlegt das ganze neu zu machen und zwar in Verilog und entsprechend meiner eigenen Entwurfskonzepte: synchron, getakt und sequentiell mit Zustandsautomaten. Da ich selbst wenig Erfahrung mit CPLDs habe und deren Aufbau/Grundelemente nicht so gut kenne wie die Bausteine eines FPGAs, weiß ich nicht ob das ganze sinnvoll umsetzbar ist. Nun meine Frage an die von euch die mit beidem Arbeiten CPLDs und FPGAs: Geht ihr beim Entwurf bzw. Design mit unterschiedlichen Strategien ran?? Also beispielsweise, drauf achten weniger Register zu benutzen, mehr Logik pro Takt, kleinere FSMs, mehr statisch... so ne Sachen halt?? Ich weiß die Frage ist ziemlich allgemein gestellt. Es geht mir nur um ein paar grundsätzliche Tipps bevor ich jetzt los lege. Vielleicht fällt ja irgendjemanden was ein, was ich umbedingt beachten sollte beim CPLD-Entwurf. Vielen Dank im Voraus