nimm einen alten Zeilentrafo. Auf die Primärseite einen freischwingenden
Rechteckgenerator und schon kann man über den Anodenclip sogar mit der
Nase Funken ziehen.
Der Partybrüller schlechthin ...
Tesla = Magie !
Moin,
Peter Tesla schrieb:> Werden diese als Avalanche-Dioden im Durchbruch betrieben?>
Nein, solange der Transistor heil bleibt, kann ueber beiden Dioden ja
keine hohe Sperrspannung abfallen; dessen BE-Strecke leitet ja dann.
L2 bildet zusammen mit der Alu-Bommel und Masse als C einen
Schwingkreis. In diesem Schwingkreis liegt aber noch die BE-Diode des
Transistors; damit koennte ohne die 1N4007 im Schwingkreis nur Strom in
eine Richtung fliessen (wenn die BE-Diode des Transistors leitet). In
der anderen Richtung wuerde ohne 1N4007 der R1 im Kreis liegen und
wuerde den (zu) stark daempfen.
Gruss
WK
bösewicht schrieb:> -- WARNUNG --> Natürlich nicht nachmachen!>> Vorsicht - Hochspannung>> für die, die die Ironie des oben gesagten nicht verstehen.
Wenn die Frequenz nur hoch genug ist, passiert gar nix (außer daß man
sich vielleicht einen kleinen Brandfleck auf dem Finger holt, wenn man
den Funken zu lange auf der gleichen Stelle läßt).
Wieder nur idioten unterwegs. -.-
Die 2 Dioden schützen die BE-Strecke vor negativer Spannung, denn die
bricht Transistortypabhängig bei bei pi*Daumen -7V druch.
Du musst überlegen: die Toplaod ist ist ein Kondensator. Der Will
eigentlich auf gleichem Protential bleiben - das ist das, was
kondensatoren tuen.
Wenn nun eine hohe Spannung über die Spule abfällt muss man halt den
Transistor schützen, denn wenn der Kondensator das Potential nicht
ändert, dann tuts die basis und dort will man keine hohe spannung haben!
Natürlich ist das real nicht so ideal und die Topload ändert natürlich
ihr Potential... dennoch muss die Basis geschützt werden.
Ich vorwärtsrichtung passiert das austomatisch, weil die Basis da
leitend wird... aber die Basisdiode ist in Sperrrichtung nicht
sonderlich Spannungsfest.
Ok, dann liefert die zweite seite des übertragers als ein um 180°C
phasenverschobenes Signal in die Basis. Die Amplitude der Spannung wird
durch die Emitter-Basis-Diode nach oben und die beiden seriellen Dioden
nach unten begrenzt.
Nur, warum werden zwei Dioden in Serie benötigt?
Ist natürlich um 360°C Phasenverschoben.
Es scheint sich im Wesentlichen um diese Schaltung zu handeln:
http://www.circuitstoday.com/tuned-base-oscillator
Die fehlende Arbeitspunkteinstellung des Transistors ist für diese
Anwendung wohl zu verschmerzen.
Allerdings frage ich mich, ob es statt der Dioden nicht einfacher wäre,
das Signal über eine Dritte Spule auf dem Kern in die Basis
zurückzukoppeln? Dann könnte man sich die clamp-Dioden sparen und evtl.
noch höhere Spannungen erreichen?
Zum Glück ist eine Tesla-Spule nicht juristisch als medizinisches Gerät
definiert, sonst wären schon die Bedenkenträger hier und würden erklären
daß man das keinesfalls aufbauen darf wegen Sicherheitsvorschrift
§§42-hastenichgesehn und EU-Richtlinie etc. pp.
Aber als Spielzeug ists natürlich OK ;-)
Moin,
Peter Tesla schrieb:>> Nur, warum werden zwei Dioden in Serie benötigt?
Die 2. Diode dient nur als Orgonvervielfacher, um das Freie Energiefeld
besser lateral zu verschwurbeln (=Es geht genausogut auch nur mit 1
Diode).
Peter Tesla schrieb:> Die fehlende Arbeitspunkteinstellung des Transistors ist für diese> Anwendung wohl zu verschmerzen.
Jepp. Der Widerstand wird wahrscheinlich nichtmal im Betrieb gebraucht,
sondern nur zum Anschwingen. Laeuft das Ding erstmal, kann er
"ausgebaut" werden, ohne dass die Schwingung abreisst.
Gruss
WK
Das ist ein Armstrong/Meißner Oszillator. Den gibts seit ungefähr 1912.
Die Schutzdioden verhindern eine zu hohe negative Spannungen an der
Basis. Ob das ausreicht um dem Ding einen neuen Namen zu geben und zu
behaupten es wäre eine ganz neue Erfindung ist fraglich.
Peter Tesla schrieb:> Die fehlende Arbeitspunkteinstellung des Transistors ist für diese> Anwendung wohl zu verschmerzen.
Ist das erst mal angeschwungen, arbeitet der Transistor, deutlich
übersteuert, fast vollständig im Schaltbetrieb. Die zweite Diode
ermöglicht eine etwas größere negative Spannung an der Basis ->
Schnelleres Abschalten. Die Frequenz wird wohl schon recht hoch sein,
bei so einer kleinen Tesla-Spule.
Mit freundlichen Grüßen - Martin
Martin Schlüter schrieb:> Die zweite Diode> ermöglicht eine etwas größere negative Spannung an der Basis ->> Schnelleres Abschalten.
Guter punkt!
> Die Frequenz wird wohl schon recht hoch sein,> bei so einer kleinen Tesla-Spule.
Dann kann man die Frequenz auch einfach senken, in dem man die
induktivität von L2 erhöht.
Moin,
Bei solchen Schaltungen haengt die Frequenz von allen Bauteilen ab,
incl. der Schuhgroesse des Erbauers (=Einfluss auf die Kapazitaet im
Sekundaerschwingkreis).
Gruss
WK
Schon mal über den Wicklungssinn nachgedacht?
Wenn es nicht (richtig) funktioniert, die beiden Anschlüsse der Primären
vertauschen.
Freilaufdiode?? Wie soll der Schwingkreis dann schwingen?
Durch die zwei Dioden wird die Sperrkapazität halbiert --> schnelleres
Schalten.
Moin,
Eine Freilaufdiode waere bei dieser Applikation kontraproduktiv. Die
Schwingkreise wuerden zu stark bedaempft. Eine eventuell hoehere
Collectorspannung muss der Transistor halt abkoennen.
Gruss
WK
Martin S. schrieb:> Ist das erst mal angeschwungen, arbeitet der Transistor, deutlich> übersteuert, fast vollständig im Schaltbetrieb.
Also wird der Transistor zwischendurch maximal hochohmig!
Der Strom durch L1 fließt aber weiter und erzeugt eine Flyback-Spannung,
die ohne Freilaufdiode nicht begrenzt ist.
derguteweka schrieb:> Eine eventuell hoehere Collectorspannung
Nicht eventuell, sondern auf jeden Fall!
derguteweka schrieb:> Die Schwingkreise wuerden zu stark bedaempft.
Im Gegenteil:
Wenn der Strom aus L1 durch eine Freilaufdiode weiter fließen kann, ist
die Dämpfung kleiner.
BTW: Es gibt nur einen Schwingkreis, nicht mehrere Schwingkreise! Nur
die Sekundärseite wird in Resonanz betrieben.
Freies Land? Das Land war in den 30'ern freier als heute. Wir leben in
einer Eurobürokratiediktatur und sollten die Zeit genießen in der man
"Freilaufdioden" noch kaufen kann bis einem EU Sesselfurzer in Brüssel
oder der Ökotannte mit der er Zuhause sein Bett teilt enfällt das in
Dioden vielleicht wertvolle Rohstoffe enthalten sind die nicht Hinz und
Kunz so nach Gutdünken kaufen und verbauen können darf. Schließlich und
überhaupt weiß man bei den ganzen selbstgebastelten Sachen ja nicht ob
die nicht vielleicht ach viel zu viel Strom verbrauchen und im
besonderen diese blöden Freilaufdioden, die fressen ja irgendwie
Ennergie und weil man das alles nicht kontollieren kann besser mal
pauschal verbieten.
derguteweka schrieb:> Moin,>> Ja klar. Wir leben in einem freinen Land, da darf jeder seine> Freilaufdioden ueberall reinbauen, wo er will.>> Gruss> WK
Thomas Alva Edison schrieb:> Im Gegenteil:> Wenn der Strom aus L1 durch eine Freilaufdiode weiter fließen kann, ist> die Dämpfung kleiner.
Nein.
Der Strom soll überhaupt nicht weiter fliessen in L1. Die ganze Energie
soll nach L2 in den Schwingkreis. Dort kann dann der Strom fließen, und
zwar in die dortige Kapazität.
Ja, wie immer ein tolles Forum hier. Ein Anfänger stellt eine einfache
Frage und wird mit Scheiße totgeworfen bis er keine Lust mehr hat und
die Elite hier bleibt weiter unter sich.