Hallo habe eine sehr günstige Lötstation im Einsatz, die nun ein
defektes Poti hat (funktioniert nur noch auf 100% bzw gar nicht
(schlechter Kontakt).
Poti ist ein B500K
Wird sicher linear sein und nicht logarithmisch oder was meint ihr?
http://www.amazon.de/dp/B004Q61Q66
Den Testberichten nach, ist der Fehler sehr häufig, was könnte man am
Gerät verbessern (außer neues Gerät kaufen)
Hatte die gleiche Lötstation, hatte den gleichen Fehler, aber wegen 15€
dran rumschrauben ?
Da gabs dann lieber ne Ersa Pico....
(und ich glaube B steht für Linear oder ?)
Name schrieb:> Bin mit dem Ding ansonsten zufrieden.
Für unkritische Teile wie Kabel oder Ähnlichem steht der 'Ganz oder
garnicht' Lötkolben immer noch im Schrank, aber repariert wird der glaub
nicht mehr...
>Der Original Poti ist aus> leitplastik, denke da gibts bessere....
Natürlich, die Frage ist was sich als nächstes verabschiedet
lutz h. schrieb:> Es existieren noch andere interessante Stellen auf der Leiterplatte.
Schlimmer ist das verwendete Bildformat und die schlechte Auflösung. Auf
dem Bild im Eingangsposting sieht man es besser.
Was hat die billige Lötstation gekostet?
Auf den Bilder wird das nicht mehr als Macken sein, sollte hier nur der
Lack angekratzt sein, so kannst du die unbedenklich wieder in Gehäuse
einbauen, vorausgesetzt die kommen dort nicht an leitende Materialien.
Nehm einen LINEAREN Poti mit 500k und tausche ihn aus. Diese könnten
mehr oder weniger schon mit etwas Anpassung funktionieren.
http://www.ebay.de/itm/261463054901?_trksid=p2060778.m2749.l2649&var=560343987217&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
User schrieb:> Silikonöl
Dann ist es wenigstens ganz kaputt und man hat eine gesunde Grundlage
für den Neuaufbau.
Wer ist eigendlich auf die hirnrissige Idee gekommen ein Trennmittel als
Schmiermittel für Kontakte zu benutzen?
Die Funktion zwischen Winkel bzw. Strecke und Widerstand bei Potentiometern kann auch nichtlinear sein (positiv oder negativ logarithmisch, exponentiell, oder S-förmig).[1]
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Lineare Potentiometer haben keine oder die Kennzeichnung lin, B (früher A) oder 1, zum Beispiel „10 k 1“ für ein 10-kOhm-Potentiometer mit linearer Widerstandsbahn.
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Positiv logarithmische Potentiometer tragen die Kennzeichnung log, A (früher C), Audio oder 2 hinter dem Widerstandswert, zum Beispiel „10 K 2“. Auch ein „+“ vor dem Wert ist üblich.[2] Hier verläuft die Widerstandsbahn logarithmisch ansteigend.
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Negativ logarithmische Potentiometer sind mit einem „-“ vor dem Wert oder mit F oder 3 hinter dem Wert gekennzeichnet.
Name schrieb:> Bin mit dem Ding ansonsten zufrieden. Der Original Poti ist aus> leitplastik, denke da gibts bessere....
Mag sein, allerdings gilt Leitplastik als hochwertiger gegenüber
Kohleschicht. Noch hochwertiger wäre dann Cermet.
Gruss
Harald
Das Gerät ist ein glatter Betrug, denn "regelbar" ist da gar nichts. Wie
oben bereits erwähnt verfügt das Teil über gar keinen Regler, sondern
nur über einen einfachen Steller.
Mit diesem lässt sich dann allenfalls der Grad der Weissglut des
Besitzers einstellen...
Hol Dir ein neues lineares Poti und gut is mit der Kiste.
Oliver R. schrieb:> User schrieb:>> Silikonöl>> Dann ist es wenigstens ganz kaputt und man hat eine gesunde Grundlage> für den Neuaufbau.> Wer ist eigendlich auf die hirnrissige Idee gekommen ein Trennmittel als> Schmiermittel für Kontakte zu benutzen?
Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis... Es funktioniert
besser als das Original-Schmiermittel.
User schrieb:> User schrieb:> Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis... Es funktioniert> besser als das Original-Schmiermittel.
Auf der Schleifbahn befindet sich bei Standardpotentiometern
grundsätzlich überhaupt kein Schmier- oder sonstiges Mittel, und ein
"Original-Schmiermittel" schon gar nicht.
Schön, dass Du alle Potentiometer kennst. Die Chinesen verwenden aber
keine Standard-Potis vom Conrad, sondern ihre eigenen Kreationen. Und da
ist üblicherweise ein gelb-weißes Schmiermittel drin. Ansonsten würden
die dünnen Bahnen sofort durchgewetzt...
User schrieb:> Ansonsten würden> die dünnen Bahnen sofort durchgewetzt...
Ja, mit ein paar µ Fett als Schmierfilm unterm Schleifer halten die
Dinger fast ewig :-).
...Nochmal neue Bilder, weil sich ja beschwert wurde.
Das neue Poti ist unterwegs, direkt von der Quelle...
Das Poti ist draußen, welche Pins müssen überbrückt werden damit ich mit
100% Leistung löten kann?
Ausgang + Eingang reicht nicht, da sind ja noch 2 Kontakte unter dem
Poti gewesen, müssen die auch noch kurzgeschlossen werden?
Was müssen denn hier immer die Vorwürfe sein. Wer nicht helfen möchte,
kann doch auch mal seinen Senf im Glas lassen ?!!!!
Also, ich möchte mit dem Ding einfach auf 100% bruzzeln, welche Pins
müssen kurzgeschlossen werden?
Name schrieb:> Also, ich möchte mit dem Ding einfach auf 100% bruzzeln, welche Pins> müssen kurzgeschlossen werden?
Die beiden vom Poti. Ich würde allerdings doch einen kleinen Widerstand
eifügen, damit der Kolben ein wenig mehr im grünen Bereich läuft. Mit
10k bis 47k sollte das gut klappen, bei 47k sollte der Kolben dann etwa
auf 90% laufen.
Ok das Ding ist wohl im Eimer, er wird nicht warm.
Wie funktioniert das Ding, er wird ja oft auch von euch empfohlen als
Einsteigerteil.
Einfacher 230 - 12V Wandler und dann Poti in der Leitung?
Stefan S. schrieb:> Das funktioniert nicht einfach mit einem "230-12V Wandler" und einem> Poti.
Dann schon eher ein (Eisen-)trafo mit vorgeschaltetem (Halogen-)
Dimmer. Ein echter Regler wird das so natürlich nicht. Vielleicht
könnte man dafür sogar den in der Station eingebauten Trafo nehmen.
Name schrieb:> er wird ja oft auch von euch empfohlen als> Einsteigerteil.
Nein, nein, nein, diese komische ZD-99-Lötstation hat hier noch NIE
jemand empfohlen ;-)
Die Gründe sind unter anderem hier zu besichtigen:
Beitrag "günstige Lötstation bei reichelt"
Wenn die Pins 1 und 3 des Triacs (MAC97A6) überbrückt sind, dann läuft
der Kolben wirklich volle Pulle. Auch die eventuelle Bremse durch den
Trimmer wirkt dann nicht mehr.
Wenn man den Triac vorher entfernt, hat man 2 schöne Löcher, um dort ein
Kabel einzustecken und zu verlöten. Pin 2 bleibt unbenutzt.
Wenn Du aber keine Erfahrung mit dem Umgang mit Netzspannung hast, dann
solltest Du das aus Sicherheitsgründen lieber bleiben lassen. Ein
klitzekleiner Fehler kann dort halt leider auch schon der letzte sein.
Deshalb ein anderer und dabei sehr, sehr, sehr preiswerter Vorschlag für
Dich:
besorge Dir einen einfachen Lötkolben, wie zum Beispiel diesen hier:
http://www.pollin.de/shop/dt/NTg5OTk0OTk-/Werkstatt/Loettechnik/Loetgeraete/Universal_Loetkolben_30_Watt.html
(ich habe den auch seit vielen Jahren als "Reiselötkolben" in Gebrauch)
und dazu noch ein paar Ersatzspitzen für gerade mal 60 Cent pro Stück,
Bestellnummer 500 100,
oder gleich ein ganzes Set mit Ständer und Entlötsauppumpe und etwas
Lötzinn:
http://www.pollin.de/shop/dt/MDU4OTk0OTk-/Werkstatt/Loettechnik/Loetgeraete/Loet_Starterset.html
und zum Einstellen der Temperatur dann noch sowas hier dazu:
http://www.amazon.de/ELRO-KS28-Steckdosendimmer-Beleuchtung-Drehregler/dp/B002BZMHEE/ref=pd_sim_diy_5?ie=UTF8&refRID=0TT8P75MCN721KCM72EN
dann hast Du einen wirklich wunderbar einstellbaren Lötkolben, der
absolut alltagstauglich ist.
Name schrieb:> Wie funktioniert das Ding,> Einfacher 230 - 12V Wandler und dann Poti in der Leitung?
Nein, in Deinem Kistchen ist ein einfacher Dimmer verbaut:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dimmer
Das bedeutet, daß die Temperatur nicht "regelbar" ist, sondern nur
"einstellbar" (so wie zum Beispiel auch die Lautstärke an Deinem
Radioapparat oder an der Glotze).
Die von mir vorgeschlagene Lösung funktioniert exakt genauso, allerdings
ganz ohne Gefahr und Bastelgewürge.
Für alle normalen Lötarbeiten und zum Beispiel für das Zusammenlöten von
Bausätzen gibt es damit überhaupt keine Probleme, sondern es
funktioniert bestens.
Oh man ich fürchte, der Poti war also zuvor gar nicht defekt, sondern
was anderes, denn wie gesagt, jetzt geht ja gar nix mehr. Wie ich aber
anfangs schon sagte, bin mit dem Schrott eigentlich zufrieden gewesen,
hauptsache heiß..... Deswegen kommt es für mich nicht in Frage, erneut
mind 20 Euro auszugeben. Wenn man aber die elektronik für 5 eur ersetzen
kann, ist das also besser. Mit welcher Spannung lötet denn der Kolben,
kann mir das jemand sagen?
Name schrieb:> Mit welcher Spannung lötet denn der Kolben, kann mir das jemand sagen?
Das ist eigentlich egal. Du schliesst den Kolben direktam Trafo an
und schaltest einen für Trafos geeigneten Dimmer davor.
Nö, wahrscheinlich ist der Kolben durchgeknallt. Ich hatte das Ding auch
mal - die Heizpatrone ist nach ungefähr 2 Monaten Einsatz einfach
durchgebrannt. Das Ding ist Schrott. Der Ständer ist das einzige, was
man weiter benutzen kann.
Ich messe 1k Ohm am Kolben. Ach man sowas blödes.
Es gibt da von Lidl die Parkside PLS48 B1 für 9,99 EUR
ab nächste Woche
Anhand von Bildern im Netz könnt ihr sicher sagen, ob das was
vernünftigERES ist. Für mich sieht das aber sehr sehr ähnlich schlecht
aus, kann das sein??
http://www.elektroda.pl/rtvforum/topic2693847.html#12974183
Das ist genauso Elektroschrott. Was will man von einer 10€ Lötstation
erwarten? Es gibt gute Gründe, warum Weller, Ersa etc recht teuer sind.
Besorg dir einen einfachen Marken Lötkolben für 30,- OHNE Station.
Scheinbar existieren hier keinerlei Grundlagen zur Elektrotechnik.
Ausgehend davon dass die Dimmstufe bei 100% liegt.
Auf der Amazonseite werden 58Watt Leistung angegeben. Bei deinem R = 1k
komme ich auf etwa 53 Watt. Lötpatrone schein zu funktionieren. Eher
hast du durch deine Test das Teil komplett geschrottet.
Name schrieb:> Ich messe 1k Ohm am Kolben. Ach man sowas blödes.
Nö, der Kolben ist o.k., du Glücksschwein :-) Dann brückst du den Triac,
wie oben beschrieben und hast ihn auf volle Pulle.
Müssen die 3 Pins des Poti und die inneren 2 noch gebrückt werden? und
wenn ich statt den triac nen 47k Widerstand einlöte, würde er etwas
niedriger laufen?
Name schrieb:> erneut mind 20 Euro auszugeben.
Papperlapapp,
3,45€ + 6,69€ = 10,14€
erhältlich im Baumarkt Deines Vertrauens oder beim freundlichen
Elektronik-Tandler um die Ecke. Portofrei.
Und das ist dann eigentlich kaum kaputtzukriegen, Du dürftest also lange
damit arbeiten können.
Und wenn Du den Dimmer gleich ganz weglässt (den kannst Du Dir später
immer noch aus dem Baumarkt holen), dann kostet Dich ein neuer Lötkolben
nur diese 3,45€, dafür gibt's noch nicht mal 'nen Döner...
Name schrieb:> Mit welcher Spannung lötet denn der Kolben,> kann mir das jemand sagen?
Auf dem beigefügten Bildchen findest Du die Liste der Spare Parts,
sprich Ersatzteile: 220-240V dürfte Deinem Kolben entsprechen.
Name schrieb:> Ich messe 1k Ohm am Kolben.
P=U²/R = (230²/1000)W = 52,9W
passt doch, laut Datenblatt sind es 48 bzw. 58W.
Der Kolben ist in Ordnung.
Name schrieb:> und wenn ich statt den triac nen 47k Widerstand einlöte
Einen Widerstand statt dem Triac??? Wie kommst Du denn auf die Idee? Und
wieso gerade 47kOhm?
Name schrieb:> habs gemacht, heizt weiterhin nicht auf.
Was hast Du gemacht?
Lieber Name, vielleicht probieren wir es mal andersherum:
Was willst Du denn eigentlich mit dem Lötgerät machen? Und wie oft und
wie lange dann jeweils? Danach entscheidet sich, was Du brauchst.
Aktenzeichen xy ungelöst schrieb:> und zum Einstellen der Temperatur dann noch sowas hier dazu:> http://www.amazon.de/ELRO-KS28-Steckdosendimmer-Beleuchtung-Drehregler/dp/B002BZMHEE/ref=pd_sim_diy_5?ie=UTF8&refRID=0TT8P75MCN721KCM72EN>> dann hast Du einen wirklich wunderbar einstellbaren Lötkolben, der> absolut alltagstauglich ist.
Ach komm, jetzt ist man aber genausoeweit wie mit der 13-Eur
"Lötstation". Ich finde die für den Einstieg gar nicht verkehrt.
Sicherlich besser als 50 EUR für ein nur marginal bessere Lötstation mit
LCD-Display in den Wind zu schießen.
Meine ZD-99 wird von meiner Frau seit Jahren gerne genutzt. Na gut, ich
lasse sie auch nicht an meine JBC ran und sie kann nicht vergleichen ;o)
Wenn man sich sicher ist öfter Löten zu wollen, sollte man schon
mindestens die 110 EUR für eine Ersa pico investieren oder besser noch
ein bisschen mehr wenn man auf Komfort viel Wert legt. Aber ansonsten
vertrete ich den Standpunkt, dass man auch mit der 13-EUR Gurke zur Not
zum Ziel kommt (wenn jetzt nicht ultrakleines SMD gefragt ist). Bei den
ersten Experimenten als Pimpf hatte ich auch nur immer ne Lötpistole ;o)
Edit: Oh da ist mir eingefallen, für die filigranen Sachen habe ich mir
doch immer den Akku Engel-Löter vom Nachbarn ausgeliehen.
Kann es sein das nach dem kompletten entfernen der Poti-Reste da ein
Schaltbild eines Schalters zum vorschein kam?
Zeig doch mal deine gebrueckten Kontakte.
Ich habe einen B250k Poti eingelötet. Testweise die beiden inneren Pins
auch mal miteinander verbunden gehabt (da wo der eine Pin noch halb da
ist).
Und den Triac ausgelötet und ex Pin1+3 kurzgeschlossen.
Ich verstehe das nicht, die restlichen Bauteile sind doch eigentlich nix
was ohne äußere Einwirkungen kaputt gehen kann...?
Name schrieb:> Ich löte dann mit 220V richtig?
Ja, aber nicht nur DANN, sondern auch sonst, also IMMER:
denn Dein Lötkolben läuft in dieser Station grundsätzlich IMMER mit
230V, ganz egal, wie das Potentiometer steht.
Durch eine Phasenan-(ab-)schnittsteuerung (das ist die Dimmerschaltung
auf der Platine) wird aber dafür gesorgt, daß nur ein kleiner Teil der
jeweiligen Halbwelle der Netzspannung überhaupt am Kolben anliegt und
dann einen Strom durch den Kolben fließen lässt. In der restlichen Zeit
der Halbwelle sperrt der Triac.
Über das Potentiometer kannst Du einstellen, wie lange pro Halbwelle der
Triac jeweils den Stromfluß durch die Heizwendel des Lötkolbens
freigibt.
Klaus I. schrieb:> Ach komm, jetzt ist man aber genausoeweit wie mit der 13-Eur> "Lötstation"
Eben nicht, der arme Kerl sitzt doch seit Wochen vor dem Gerät und weiß
nicht, warum es nicht funktioniert. Er wusste wochenlang nicht einmal,
ob der Fehler eher im Kolben oder in der Steuerung zu suchen sei.
Und genau dieses Problem kann er mit einem billigen 230V-Kolben und
einem separaten Dimmer ein für alle Mal lösen:
denn dann kann der Dimmer oder der Kolben jeweils für sich verrecken,
und er weiß sofort, welche von beiden Komponenten defekt ist und ggf.
für billigstes Geld Ersatz beschaffen. Sollte es der Dimmer sein, dann
kann er sogar problemlos weiterlöten.
Name schrieb:> Ich verstehe das nicht, die restlichen Bauteile sind doch eigentlich nix> was ohne äußere Einwirkungen kaputt gehen kann...?
Also, wenn der Triac überbrückt ist, dann sind die beiden Potentiometer
völlig wurscht.
Jetzt kann eigentlich nur noch der Transformator oder die Drossel
durchgebrannt oder der Netzschalter in der Gerätefront kaputt sein. Wie
ist der Schalter denn überhaupt angeschlossen?
Und wo hängt der Lötkolben an der Platine? Das innere blaue und braune
Kabel?
Danke für die Erklärung, sehr hilfreich.
Habe über deinen Link von 15:33 den Schaltplan von Christian gefunden.
Der Kolben hängt an blau außen und braun außen.
blau innen ist schalterbeleuchtung und Neutralleiter, dunkelbraun
Außenleiter.
der Schalter ist 3-polig, 1x Schalterbeleuchtung von blau innen und eben
Außenleiter hin/zurück.
Name schrieb:> ...Testweise die beiden inneren Pins> auch mal miteinander verbunden gehabt (da wo der eine Pin noch halb da> ist).
So, und wo geht der innere Pin hin? Kann es sein das der innere oder der
obere äußere noch mit M über das Poti Gehäuse verbunden war? Check das
mal.
Aktenzeichen xy ungelöst schrieb:> Jetzt kann eigentlich nur noch der Transformator oder die Drossel> durchgebrannt oder der Netzschalter in der Gerätefront kaputt sein. Wie> ist der Schalter denn überhaupt angeschlossen?
Kleine Präzisierung:
der Transformator ist natürlich gar keiner, sondern sieht nur so aus.
Ich hatte ihn einstweilen nur so genannt, damit Du ihn gleich erkennst.
Eigentlich ist es aber eine spezielle Drossel, die dafür sorgen soll,
daß das Lötgerät nicht das Netz verseucht und den Radioempfang usw.
stört.
Diese Drossel, wie auch die andere "im kleinen Schwarzen" könnte
durchgebrannt sein. Um das zu prüfen, könntest Du sie entweder
durchmessen (sehr niedriger Ohmwert entlang der beiden roten Linien im
Bildchen ist gewünscht) oder genau wie den Triac testweise überbrücken.
Ich habe Dir das in das beiliegende Bildchen hineingepinselt:
das grüne Drähtchen ist für den Triac,
blau ist für die eine Drossel,
die beiden roten für die andere.
Ich würde jetzt also erst das blaue Drähtchen einlöten, und dann prüfen,
ob der Kolben heizt.
Dann wieder alles ausstecken und zusätzlich die beiden roten Drähtchen
gemeinsam einlöten und erneut prüfen, ob es jetzt geht.
Wenn Du diese Überbrückungen (grün, blau, rot) wie eingezeichnet
eingelötet hast, dann ist die Platine wirklich vollständig funktionslos
und dann muß der Kolben mit maximaler Leistung (52,9W gemäß Deiner
Widerstandsmessung) aufheizen.
Tut er das dann immer noch nicht, dann hast Du entweder irgendwo einen
Kabelbruch, oder der Netzstecker bzw. der Netzschalter sind wohl
hinüber. (Daß der Kolben selbst kaputt wäre, darf wegen der
1kOhm-Messung als ausgeschlossen gelten, es sei denn, er hätte einen
ganz, ganz fiesen Wackler...)
2 Sachen noch:
Der vermeintliche Potentiometerschalter hängt im luftleeren Raum und ist
auch bei Betrachtung der Gesamtschaltung völlig sinnlos. Ich habe ihn in
Gelb mit hineingemalt.
Schwarz ist die Brücke eingezeichnet, die einem Vollausschlag des
Potentiometers entspricht, also maximaler Temperatur. Solange die grün
eingezeichnete Triac-Brücke eingesetzt ist, ist dieser Teil der Platine
aber sowieso wirkungslos.
So, jetzt mach mal schön ;-)
Aber werde nicht leichtsinnig, Hudelei ist bei 230V lebensgefährlich!
Außerdem könntest Du vielleicht noch ein Bildchen schießen, wo man genau
erkennt, wie der Kolben, die Netzzuleitung und vor allem der Schalter
mit der Platine verbunden sind.
Drossel gemessen: beidseitig 3 Ohm
blaues Drähtchen eingelötet: Kolben heizt (sehr sehr schnell) auf :)
Fehler gefunden, oder soll ich das nachfolgende auch noch durchführen?
Die schwarze mit blau überbrückte Drossel ist gebrochen.
Drunter steht LX80706
Leider ist vom Triac ein Pin ab (die Pins sind komisch zebrechlich
instabil, nicht wie gewohnt etwa flexibler) kann den also nicht wieder
einlöten.
Wenn ich beides ersetze und den Poti einlöte, sollte er wieder laufen
nehme ich jetzt mal an.
Sollte ich die Bauteile durch stärkers ersetzen?
Habe vorhin eine in meiner Kiste gefunden, selbe Größe und Form wie das
Original. Kolben blieb kalt, nach 10 Sekunden dankte das Ding mit lautem
Knall dann ab. Schade, dass man die Henry nicht so leicht ausmessen
kann.
Hoffe das passiert mit deinen Empfehlungen nicht, ich vertraue dir da
mal :)
Name schrieb:> Hoffe das passiert mit deinen Empfehlungen nicht, ich vertraue dir da> mal :)
Das scheint mir sehr vernünftig.
Ich vertraue mir nämlich selber auch ;-)
Name schrieb:> Ok danke für deine Hilfe. Letzte Frage noch: was nehme ich für die> schwarze Drossel? Unter LX80706 lässt sich nichts finden. Nichtmal in> Google
Du brauchst keine schwarze Drossel.
Kauf eine neue Lötstation. Oder besser nicht! Was willst du damit?
Du stocherst in der Schaltung rum und willst Bauelemente ersetzen und
zerstörst sie nebenbei.
Achso, die schwarze Drossel kannst du reparieren. Wickel eine Windung ab
und löte alles wieder an.
Es muss ja nicht unbedingt immer gleich eine "Ersa Pico" sein. Ebenso
ist "ich möchte mit dem Ding einfach auf 100% bruzzeln" zu wollen auch
alles andere als sinnvolles bzw. fachgerechtes Löten.
Nur mal als Beispiel auf die Schnelle:
http://www.elv.de/elv-80-w-komfortloetstation-at-80d.html
Bewertungen sind gar nicht so schlecht. Sollte eigentlich eine ganz
brauchbare Station sein (kenne sie aber nicht näher), zumindest besser
als ein billiger Dauerbrutzler. Zudem preislich gerade verbilligt.
Hey, ich bin jetzt kurz davor das Ding wiederzubeleben. Andere Geräte
interessieren mich jetzt mal überhaupt nicht - auch wenn ich zugeben
muss, mir gestern noch Berichte über die ZD-931/937 durchgelesen zu
haben. Für nichtmal einen Euro das Ding reparieren zu können ist MIR
aber allemal lieber!
Name schrieb:> Öh ok dann doch lieber die axial bedrahtete für die Hälfte.> http://www.conrad.de/ce/de/product/440192>> Passt die denn?
Ja, kannst nehmen, obwohl die Bauform natürlich nicht so cool ist und du
sie vermutlich ein wenig biegen musst. 1A Nennstrom reicht dicke für den
kleinen Kolben.
Name schrieb:> Also diese wäre ok?> http://www.conrad.de/ce/de/product/433396/
Die sieht passender aus. Jede kleine Drossel mit 40µH-100µH sollte
klappen, so lange sie mindestens 500mA-1A Nennstrom verträgt.
Aktenzeichen xy ungelöst schrieb:> Das ist wohl eher eine Speicherdrossel, wie man sie in kleinen> Schaltnetzteilen finden würde.
Ja, allerdings ist die originale ja auch so ein Typ, wie man im ersten
Beitrag sieht.
Hier sind ein paar Dimmerschaltungen, damit der TE sieht, wie so etwas
aussieht:
http://www.epanorama.net/documents/lights/lightdimmer.html
Hallo,
nachdem meine High-Tech Lötstation ZD 99 auch defekt war, bin ich auf
diesen Link gestoßen.
Der Poti war defekt, die Lötstation heizte nicht mehr.
Poti überprüft und festgestellt, dass bei der Einstellung für hohe
Temperaturen anscheind die Widerstandsbahn des Potis weg war.
Also habe ich die äußeren Anschlüsse des Potis aufgetrennt (zwischen
Poti und Leiterplatte) und über kreuz verbunden.
Lötstation funktioniert wieder, aber mit dem Haken, dass die
Temperaturregelung nun umgedreht abläuft, also da wo kalt war, ist jetzt
heiß.