PWM-Signal bei großen Lasten

Gast #3944900
Lesenswert?

Ich habe zum Beispiel was gelesen, dass die Verlustleistung kleiner ist 
und man den Verbraucher mit einer höheren Spannung als die Nennspannung 
betreiben kann.

Nur jetzt weiß ich nicht wann man einen Verbraucher mit PWM ansteuert :(
#3944912
Lesenswert?

@ Christof Schützenhöfer (Gast)

>Ich habe zum Beispiel was gelesen, dass die Verlustleistung kleiner ist
>und man den Verbraucher mit einer höheren Spannung als die Nennspannung
>betreiben kann.

Etwas konfus. Ohne konkreten Fall kann man das so nicht sagen.

>Nur jetzt weiß ich nicht wann man einen Verbraucher mit PWM ansteuert :(

Immer dann, wenn eine lineare Ansteuerung zuviel Energie verschwendet, 
also fast immer ;-)

https://www.mikrocontroller.net/articles/Pulsweitenmodulation#Digitaler_Verst.C3.A4rker_statt_linearer_Verst.C3.A4rker
#3945051
Lesenswert?

Christof Schützenhöfer schrieb:

> Habe kurz eine Verständnisfrage zu PWM-Signalen bei großen Lasten:
> Warum, oder was ist der Grund, dass man ein PWM-Signal zu großen Lasten
> schickt?

Die Frage ergibt keinen Sinn. Schon deswegen nicht, weil die Aussage - 
zumindest das, was du als die Aussage verstanden haben willst - keinen 
Sinn ergibt.

PWM ist eine Methode, einen Verbraucher pseudo-kontinuierlich zu 
steuern. Also z.B. die Helligkeit einer Glühlampe oder die Temperatur 
eines Heizkörpers. Im Gegensatz zu einer echten kontinuierlichen 
Steuerung, bei der z.B. die Spannung an der Glühlampe verändert wird, 
kommt PWM mit weniger Verlusten aus (bzw. man müßte deutlich höheren 
Aufwand treiben, um beim kontinuierlichen Betrieb die gleichen niedrigen 
Verluste wie mit PWM zu erreichen).

Folglich sind die Vorteile durch die PWM-Steuerung um so größer, je 
größer die zu steuernde Leistung ist. Das bedeutet aber nicht, daß PWM 
generell nur für große Verbraucher verwendet würde. Mal ganz davon 
abgesehen, daß PWM ohnehin nicht für alle Verbraucher überhaupt 
funktioniert.
Gast #3945056
Lesenswert?

Um die Arbeit an einem Verbraucher zu steuern kann man beim Produkt 
W=P*t die Leistung steuern oder die Zeit wie Lange die Leistung anliegt. 
Je besser die Tiefpasswirkung des Verbraucher ist, um so kleiner kann 
die PWM Frequenz sein. Im Vergleich Motoren vs. Heizung.
Wie schon erwähnt wird das gemacht um die Verlustleistung im 
Augangstreiber zu reduzieren die bei Analogen Endstufen bis zu 3/4 der 
Gesamtleistung sein kann.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren