Magnus M. schrieb:
> Hast du schon den Artikel Wellenwiderstand durchgelesen?
@welle (Gast): ... und dort speziell den Abschnitt "Serienterminierung".
Um den exakten Wellenwiderstand der Leitung musst du dir keine so großen
Gedanken machen - wenn du den Wert auf 20% erreichst, dann geht das ohne
Probleme.
Wenn du den Wellenwiderstand der Leitung nicht kennst und wenigstens ein
Oszilloskop zur Verfügung hast, dann optimiere den Serienwiderstand vom
Takt, indem du die Signalqualität beim Empfänger anschaust. Der Takt
sollte im Bereich 25% ... 75% des Hubs eine saubere Flanke haben und
nicht zu starke Überschwinger (siehe Grenzen deines Empfängers, meist
VCC+0.3V und GND-0.3V).
Ich weiß nicht, welche Art von Kabel du verwenden willst. Aber ganz
brauchbar wäre ein Flachbandkabel, bei dem jede zweite Leitung mit GND
belegt ist. Da würde ich mal mit 30Ω ... 50Ω beginnen. Und ja, man muss
den Innenwiderstand des Senders berücksichtigen. Der des Empfängers ist
so hochohmig, dass du den getrost vernachlässigen kannst.
Für gute Ergebnisse ist es wichtig, dass:
- der Serienwiderstand möglichst nahe bei der Quelle ist und natürlich
zusammen mit dem Qelleninnenwiderstand zum Z der Leitung passt.
- es immer nur Punkt-zu-Punkt-Verbindungen sind.
- der Takt als kritisch anzusehen ist, die Datenleitungen eher weniger,
weil dort in der Mitte abgetastet wird (für deinen Aufbau musst du das
aber überprüfen).
Übrigens: die Taktfrequenz spielt keine Rolle - wenn du den Aufbau mit
36kHz laufen lässt, geht das genau so gut oder schlecht. Die
Flankensteilheit der Signale ist die relevante Größe.
Natürlich ist auch der Vorschlag von isidor bestens zu gebrauchen, aber
den Aufwand würde ich nicht machen, außer man muss mit starken
Einstreuungen rechnen.