Guten Abend,
ich möchte Wasser in einer Plastikbox erwärmen und eine bestimmte
Temperatur über einen längeren Zeitraum halten.
Dafür wollte ich drei Hochlastwiderstände (á 6,8 Ohm / 17 W -
Reichelt: 17W VERT. 6,8 ) mit Sand in Reagenzgläser füllen und mit
Silikon verschließen.
Als Netzteil wollte ich ein vorhandenes nehmen: 32 Volt / 2 A.
Da ich eine gewisse Temeratur halten wollte, muss ich die Temperatur
auch erfassen und die Widerstände regulieren. Als erstes dachte ich an
PWM.
Würde es soweit erstmal funktionieren? Wäre PWM die beste Option? Ich
würde per µC über ein Transistor (?) das Schaltnetzteil an- und
ausschalten. Wäre das kein Problem für das Netzteil? Passen meine
Widerstände oder wäre eine andere Zusammensetzung klüger?
Beste Grüße, Felix.
Wenn das Wasser nicht zum kochen gebracht wird, baut sich ein nicht zu
unterschätzendes Temperaturgefälle im Gefäß auf.
Man müsste das Wasser zusätzlich in Bewegung halten, um eine
gleichmäßige Temperatur zu erhalten.
Um welche Menge an Wasser geht es?
Welche Temperatur soll das Wasser haben?
Wie sind die Umgebungstemperaturen der Box?
Mit den Angaben kannst du (ggf. mit Hilfestellung) den Energiebedarf
ermitteln.
Außerdem können dir dann auch passendere Antworten gegeben werden.
Muuuuuh
> Aquarienheizstab nehmen? Der hat das Thermostat gleich drin.
Ja, das stimmt. ein Aquarienheizstab wäre natürlich ideal, würde aber
auch deutlich mehr kosten. Einzig und alleine die Widerstände würden mir
bei meiner Realisierung noch fehlen (bei einer Sammelbestellung würde
mich die Angelegenheit gerade einmal 4 Euro kosten).
> Bist du dir sicher, das du mit den 64W das Wasser auf die gewünschte> Temperatur bekommst?
Wären es nicht 51W? Aquarienheizstäbe fangen doch auch bei etwa 50W an
und diese scheinen auch oft zu genügen. Ich schaue mir das nochmal
genauer an.
Über ein Tauchsieder habe ich auch schon nachgedacht, nur irgendwie
bereitet mir die freiliegende Spirale etwas unbehangen.
Beste Grüße.
Dein geplantes System ist thermisch so träge, dass es völlig egal ist ob
du ein paar kHz PWM oder alle paar Minuten ein/aus schaltest.
Ein Aquarium-Heizstab wäre mit Sicherheit die eleganteste Lösung, wenn
das vom Temperaturbereich in Frage kommt
Der Aquarienheizstab mit passender Leistung für die Wassermenge
und die max. Differenz zur Außentemperatur ist auf jeden Fall die
erste Wahl!
Bevor du was eigenes bastelst, überlege erst mal, ob du es
überhaupt besser und preisgünstiger hinbekommst!
Die Temperatur-Genauigkeit hängt nicht nur von Sensor, Steuerung
und Heizelement ab, sondern auch von der Umwälzung.
Matthias Sch. schrieb:> ist du dir sicher, das du mit den 64W das Wasser auf die gewünschte> Temperatur bekommst?
Wenn das Plastikgefäß nicht zu groß, der gesamte Wärmefluß an die
Umgebung nicht zu hoch und die Temperatur gegenüber der Umgebung nicht
zu hoch ist, sollte das doch kein Problem sein ;-)