Fritzbox abgeklemmt, Telefonansage "Anschluss vorübergehend."

Gast #3963313
Nachdem eine 1&1 Fritzbox abgeklemmt (Netzteil defekt, neues bestellt) 
und stattdessen ein analog Telefon (DECT) eingesteckt wurde, ist der 
Anschluss besetzt, sobald man den Hörer abnimmt.

Wird der Anschluss angerufen, so bekommt der Anrufer die Telefonansage 
"Anschluss ist vorübergehend nicht erreichbar".

Wo kann das Problem liegen?
Gast
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Telephon richtig angeschlossen?

Bei einem Analoganschluß kommt niemals, egal wie verkehrt das Telefon 
angeschlossen wurde, die Ansage "Anschluss ist vorübergehend nicht 
erreichbar". Wenn kein Telefon angeschlossen ist, wird vom Amt her 
trotzdem eine Rufspannung angelegt und der Anrufer hört den Rufton. Wenn 
das Telefon einen Kurzschluß macht, bekommt der Anrufer besetzt. Aber 
die oben genannte Ansage kommt nur bei ISDN- oder VOIP-Anschlüssen, wenn 
die Telefonanlage bzw. Fritzbox keine Verbinung zum Amt hat. 
(Amt=Telekom oder andere...)
Eine DECT Station ist ein problematischer Test. Besser wäre ein 
klassisches Analogtelefon ohne eigene Stromversorgung. Wenn sich da 
reinweg nichts rührt, also kein Betriebsstrom auf der Leitung ist, dann 
ist das keine Analogleitung. Das kann man aber auch auf den a/b 
Leitungen direkt nachmessen.
Gast
A. K. schrieb:
> Eine DECT Station ist ein problematischer Test. Besser wäre ein
> klassisches Analogtelefon ohne eigene Stromversorgung. Wenn sich da
> reinweg nichts rührt, also kein Betriebsstrom auf der Leitung ist, dann
> ist das keine Analogleitung. Das kann man aber auch auf den a/b
> Leitungen direkt nachmessen.

Wie kann ich das messen?
Gast
> Hier verwechselst du aber ein Telefon mit einem Modem :-)

abwinkt Der menschliche VoIP-Adaper!
(...Allerdings nur mit ZZF-Zulassung legal...)

Und mehr als 2400Baud gehen sowieso nicht: Da drängeln sich sonst zu 
viele Elektronen durch die Leitung und das macht diese kaputt!
(mehr zwitschert man sowieso nicht, wenn man an der AB-Schnittstelle 
hängt)
;)
Gast
MirkoB schrieb:
>> Hier verwechselst du aber ein Telefon mit einem Modem :-)
>
> abwinkt Der menschliche VoIP-Adaper!
> (...Allerdings nur mit ZZF-Zulassung legal...)
>
> Und mehr als 2400Baud gehen sowieso nicht: Da drängeln sich sonst zu
> viele Elektronen durch die Leitung und das macht diese kaputt!
> (mehr zwitschert man sowieso nicht, wenn man an der AB-Schnittstelle
> hängt)
> ;)

Oooch komm. Ich schreibe locker noch bis 9k6 mit. Spitzer Bleistift und 
los geht's :-))
Gast
npn schrieb:
> Oooch komm. Ich schreibe locker noch bis 9k6 mit. Spitzer Bleistift und
> los geht's :-))

V42bis zählt aber nicht: Nur die Zahl nach dem CONNECT!

...irgendwie komme ich mir auf einmal ganz alt vor... :/
Gast
Du hast garantiert einen Analoganschluss, wenn dein Telefon direkt am 
Splitter steckte.
Du hast garantiert VoIP, wenn dein Telefon an der Fritzbox steckte und 
die nur mit dem DSL-Anschluss am Splitter verbunden war.

Wenn die Fritzbox beide Anschlüsse belegte ist es leider nicht 
eindeutig.
Das Fritzfon bzw. die DECT Basis in der Box kann auch beides.

Du kannst noch im Kundenbereich bei 1&1 schauen, ob du da 
VoIP-Zugangsdaten o.ä. für deine Nummer findes (evtl. auch heimlich von 
1&1 umgestellt, kam mal ein Brief? Machen die wohl öfters mal)
Besucher schrieb:
> Du kannst noch im Kundenbereich bei 1&1 schauen, ob du da
> VoIP-Zugangsdaten o.ä. für deine Nummer findes (evtl. auch heimlich von
> 1&1 umgestellt, kam mal ein Brief? Machen die wohl öfters mal)

Muss er doch gar nicht nachschauen. Nach der Fehlerbeschreibung 
"Anschluss vorübergehend [...]" ist es eindeutig ein VoIP-Anschluss. 
Außerdem ist es 1&1 also ist es VoIP.
Gast
Er muß doch nur sein hoffentlich intaktes analoges Telefon in die 1.TAE6 
Buchse stöpseln und den Hörer ans Ohr führen um festzustellen, dass da 
wohl ganz sicher kein Wähl-/Frei-Ton zu hören ist.
Sollte der trotzdem zu hören sein, kann man ja mal versuchen sich auf 
dem eigenen Handy anzurufen!
Spätestens dann sollte man erkennen was Sache ist!
Bei Regio-/"Fernanschaltungs-Anschlüssen auf VoIP-Technik kommt trotzdem 
eine Speise-U bis zur TAE6, aber es ist keine wirkl. Wahl damit möglich.

Wie Bernd K. schon feststellte
> Außerdem ist es 1&1 also ist es VoIP.
Elo schrieb:
> Er muß doch nur sein hoffentlich intaktes analoges Telefon

Er hat offenbar keines. Sondern nur das DECT.

> Außerdem ist es 1&1 also ist es VoIP.

Gehe ich auch davon aus. Es sei denn der Anschluss ist schon seit einem 
Jahrzehnt unverändert, da gab es noch 1&1-DSL gepaart mit 
Telekom-Telefonie.
Gast
> Es sei denn der Anschluss ist schon seit einem Jahrzehnt unverändert, da
> gab es noch 1&1-DSL gepaart mit Telekom-Telefonie.
diese Kombination gibt es in der Neuzeit immer noch, auch ohne Übernahem 
von damaligen Tarifen oder Umständen, voriges Jahr hier so passiert > 
OPAL-Gebiet überbaut mit MFG18 und OD-DSLAM´s, der ehemalige noch 
T-Kunde muß nur hartnäckig bleiben, nur ob sich sowas geldmäßig 
überhaupt lohnt?
Gast
A. K. schrieb:
> Elo schrieb:
>> Er muß doch nur sein hoffentlich intaktes analoges Telefon
>
> Er hat offenbar keines. Sondern nur das DECT.
>
Ja, und? Das ist doch kein Widerspruch! Viele DECT-Telefone sind "ganz 
normale" analoge Telefone (ja, ich weiß, es gibt auch ISDN-Geräte). Das 
DECT sagt doch nur aus, daß zwischen dem Hörer und der Basisstation 
keine Wendelschnur ist, sondern eine Funkstrecke. Und außerdem schrieb 
er selber, daß es ein analoges DECT-Telefon ist:

Karsten schrieb:
> stattdessen ein analog Telefon (DECT) eingesteckt wurde,

Gut, jetzt kann man dagegenhalten, daß er ja auch gesagt hat, daß sein 
Anschluß ein analoger wäre. Obwohl das offensichtlich nicht der Fall 
ist. Aber er sagte auch:

Karsten schrieb:
> Es sind drei Anschlüsse vorhanden, das Telefon passt nur in den
> mittleren.

Also wenn das Telefon in den mittleren TAE-Anschluß passt, dann kann es 
kein ISDN-DECT sein (die haben RJ11), sondern dann muß es wirklich ein 
analoges DECT sein.
Gast
A. K. schrieb:
> npn schrieb:
>> Ja, und? Das ist doch kein Widerspruch!
>
> Jo, aber üblicherweise mit eigenem Netzteil, weshalb die Aussage über
> den Leitungszustand abstrakter schwächer ausfällt als mit einem
> klassischen Kabeltelefon. Nur darum ging es mir.

Da das Telefon ein Netzteil hat, würde ich mich wundern, wenn Karsten 
dieses nicht eingesteckt hätte. Und insofern gibt es eigentlich keinen 
Unterschied mehr zwischen einem schnurgebundenen und einem schnurlosen 
Telefon.
npn schrieb:
> Da das Telefon ein Netzteil hat, würde ich mich wundern, wenn Karsten
> dieses nicht eingesteckt hätte.

Du hast mich immer noch nicht verstanden. Das Kabeltelefon (vorzugweise 
mit LCD) bleibt mausetot ohne Strom, wie ein Stück Holz. Da sieht ein 
Blinder im Finstern, das über das Kabel nichts kommt. Spannungstester 
light.

Bei DECT ist das nicht annähernd so offensichtlich.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 11 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.