Hallo zusammen, es geht um die Verbindung von LiPo Zellen mit einem Stecker, genauer um die Leitungen fürs Akku-Management. Ich bin auf der Suche nach "fusible link wire", sprich einem Kabel, das auch als Schmelzsicherung dient und sich quasi selbst einen Leitungsschutz bietet. Einen Händler/Hersteller habe ich noch nicht wirklich gefunden. Inline-Sicherungen fallen aufgrund des Bauraums weg. Anforderungen sind 1-5A (Betriebsstrom ca. 0,5A, Maximalstrom des montierten Steckers 7A) mit einer Spannungsfestigkeit von min. 50V (besser wäre 600V). Kennt jemand o.g. Kabel und weiß auch wo man eines herbekommt? Vielleicht gibt es ja auch einen anderen Begriff dafür, unter dem man besser fährt. Gruß, Georg
Gast
#3970272
Klingt nach formula student e? Wir haben auch ewig danach gesucht und es später selbst gebaut, indem wir kleine bedrahtete sicherungen in die kabel eingearbeitet haben. Alternativ kannst du auch kleine pcbs dafür machen. Als tip:es ist eh angenehmer weniger kabel im akku zu haben. Man sollte sich ein konzept überlegen was zellmessung über pcb erlaubt. Ein aufgeräumter akku ist viel vertrauenserweckender. wird das euer erstes e auto? Von wo kommst du?
FSE, richtig. Nein, ist das dritte Auto. Wir haben uns heuer eben von einer Lösung mit einer Platine pro Zelle (Elithion) zu einer Lösung mit einer Platine pro 12 Zellen umentschieden, vor allem um den Verdrahtungsaufwand zu verringern. Allerdings will die Obrigkeit jetzt eben eine Sicherung zwischen Zelle und Platine. Auf der Platine, direkt hinter dem Stecker, kommt zwar unmittelbar eine Sicherung, lässt man aber nich gelten. Sicherungen in die Kabel mit reinfummeln wollen wir eben vermeiden, alleine schon wegen der Baugröße. Noch dazu ist jede weitere Verbindung ein weiterer möglicher Fehler. Gern könntest du dich, nach Registrierung, auch per PN melden.
Sicherungskabel kenne ich auch nicht - dürfte auch widerstandsmäßig sehr schlecht wegkommen! Aber Sicherungen eingearbeitet in ein Kabel kann man bei den Sicherungsherstellern kaufen. Wir hatten sowas damals beim Hotzenblitz. Die Sicherung war in einem Keramikröhrchen eingebettet, Trennvermögen 1KV. Ich habe aber vergessen, wo wir das bezogen. War irgendeine Ossi-Firma. Frag doch bei z.B. ESKO einfach mal an. Billig geht natürlich anders ;-)
Gast
#3971113
Georg Ious schrieb: > FSE, richtig. Nein, ist das dritte Auto. Wir haben uns heuer eben > von > einer Lösung mit einer Platine pro Zelle (Elithion) zu einer Lösung mit > einer Platine pro 12 Zellen umentschieden, vor allem um den > Verdrahtungsaufwand zu verringern. Allerdings will die Obrigkeit jetzt > eben eine Sicherung zwischen Zelle und Platine. Auf der Platine, direkt > hinter dem Stecker, kommt zwar unmittelbar eine Sicherung, lässt man > aber nich gelten. > Sicherungen in die Kabel mit reinfummeln wollen wir eben vermeiden, > alleine schon wegen der Baugröße. Noch dazu ist jede weitere Verbindung > ein weiterer möglicher Fehler. > Gern könntest du dich, nach Registrierung, auch per PN melden. Ich meinte eher, dass man den Akku so konstruieren sollte, dass garkeine Kabel für die Zellmessung gebraucht werden. Und denn die Sicherungen direkt auf den PCB. Das sollte erlaubt sein, gab zumindest bei uns nie Schwierigkeiten. Weder im ESF noch im Scrut. Von Elithion weg zu wollen ist eine weise Entscheidung!!
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