Gast
#3982276
Hallo, habe ein 74HC595 Schieberegister an einem Raspberry Pi, welcher über Optokoppler und Triacs 230V schaltet. Das funktioniert auch prinzipiell, nur ist die Schaltung störanfällig. Schaltet man das Schieberegister auf einen beliebigen Zustand (was immer zuverlässig funktioniert), kann dieser Zustand durch Ein und Ausschalten von 230V Verbrauchern in räumlicher Nähe des Schieberegisters den Zustand verändern, meistens kippen auf 1 geschaltete Ausgänge auf 0. Damit es nicht zur Verwirrung kommt: Der 230V Teil der Schaltung scheint darauf keinen Einfluss zu haben, klemme ich diesen Teil ab, lässt sich das Problem trotzdem herbeiführen. Mit ein- und Ausschalten von 230V Verbrauchern ist also nicht das Schalten von 230V Verbrauchern durch den Pi (über das Schieberegister, die Optokoppler und die Triacs) gemeint, was eigentlicher Zweck der Schaltung ist. Gemeint ist, dass ich bspw das Stromkabel eines Monitors leicht herausziehe und daran wackle, der neben der Schaltung steht. Die Spannungsversorgung des Schieberegisters ist komplett unabhängig von den 230V (testweise über Akku). Schieberegister wird mit 3.3V betrieben, MR liegt direkt auf high, OE direkt auf low. 100nF an den Pins sowie 4.7uF zum Stabilisieren der Spannungsversorgung sind vorhanden. Das Schieberegister ist auf einer Lochrasterplatine und per 20cm Flachbandkabel mit dem Pi verbunden. Durch erneutes reinshiften der Daten korrigiert sich der Zustand immer, also auch nach den beobachteten Störungen. Während der Tests mit den 230V Verbrauchern, die das Schieberegister zum kippen bringen, sendet der Raspberry Pi keinerlei Steuersignale an das Register, daher halte ich potentielle Ursachen wie Flankensteilheit, Signalreflexionen etc momentan für vergleichweise unwahrscheinlich. An was könnte es liegen? Bin für alle Vorschläge dankbar,