Hallo,
da sich hier doch einige klassische Videospezialisten tummel, möchte ich
ein aktuelles Problem schildern, mit der Bitte um Hilfestellung:
Immer mal wieder möchte ich von meinen alten Video-Kassetten einige
Szenen digitalisieren. Auf Empfehlung habe ich mir mal einen rel.
preiswerten USB-Grabber zugelegt, der wider Erwarten ein sehr gutes Bild
liefert. Der Grabber liest das Bildsignal über 3 Cinch-Buchsen ein (1x
Video, 2x Ton l/r, alternativ Bild auch über S-Video) und erzeugt als
Ausgabeformat *.avi, Codec YUV2, 720x576 mit 25 Frames. Eine Minute
grabben erzeugt so ca. 1 GB.
Zum Nachbearbeiten (deinterlance + Ränder abschneiden) und schneiden
nutze ich VirtualDub (ein super Programm). Scheinbar erzeugt der
USB-Grabber (oder die Software) einen zeitlichen Versatz zwischen Bild
und Ton, im konkreten Fall sind es 12 Frames oder 480ms, s. Bild. Das
ist eine halbe Sekunde, der Versatz fällt im Bild sofort auf.
Trotz mehrtägiger Beschäftigung mit VitualDub finde ich keine
Möglichkeit, wie ich den Versatz manuell korrigieren könnte. In der
Beschreibung beim Download von VirtualDub finde ich jedoch den Hinweis,
"kann den Ton synchronisieren..." Dass das Programm in englischer
Sprache gehalten ist, macht die Problemlösung nicht einfacher.
Wobei ich mich auch frage, wie VirtualDub überhaupt erkennen kann, dass
Bild und Ton nicht synchron sind. Arbeitet jemand mit VirtualDub und
kann mir auf die Sprünge helfen?
Download: http://www.chip.de/downloads/VirtualDub-32-Bit_12994844.html
Gustav
Gustav K. schrieb:> Wobei ich mich auch frage, wie VirtualDub überhaupt erkennen kann, dass> Bild und Ton nicht synchron sind.
Du bist der Erkenner und Korrigierer.
Audio -> Interleaving -> Audio skew correction
Übrigens weißt Du nun, warum die USB Grabber doch nicht so toll sind...
(lustig wird es, wenn der Versatz im Wert wandert)
Crazy H. schrieb:> Man kann doch irgendwo im Audiomenü die Zeit in ms direkt> eingeben. Je nach Versatz positiver oder negativer Wert.
Wie Mhh schon schrieb:
> Audio -> Interleaving -> Audio skew correction
Michael Bauer schrieb:> Gustav K. schrieb:>> Eine Minute>> grabben erzeugt so ca. 1 GB.>> Nicht Dein Ernst, für VHS-Qualität!
Doch, er schrieb doch:
Gustav K. schrieb:> erzeugt als> Ausgabeformat *.avi, Codec YUV2, 720x576 mit 25 Frames.
Das ist normales AVI, hier werden also keinerlei Kompressionen
angewandt. Kann schon hinkommen... Ließe sich aber mit einem Code
beheben. Und grabben kann man auch sehr gut mit VirtualDub. Und zwar mit
Codec.
Ich habe den Verdacht, daß Gustav mit einem anderen Programm gegrabbt
hat.
Der Mhh schrieb:> Audio -> Interleaving -> Audio skew correction
Grmpf, ich sah wohl den Wald vor Bäumen nicht - oder das Programm hat so
viele Einstellmöglichkeiten, dass man den Überblick verliert. Bei der
Gelegenheit: Was macht die Einstellmöglichkeit darüber (Audio block
placement), hier kann ich einstellen was ich will, es ändert sich am
Tonversatz gar nichts
> Übrigens weißt Du nun, warum die USB Grabber doch nicht so toll sind...> (lustig wird es, wenn der Versatz im Wert wandert)
Habe mal 10min. einen laufenden Plotter aufgenommen, der Versatz wandert
zum Glück nicht. An den Fahrgeräuschen und dem Absetzen des Stiftes kann
man das gut sehen. Immerhin weiss ich jetzt, wieso die Filmemacher eine
Klappe im Bild schlagen...
> Ich habe den Verdacht, daß Gustav mit einem anderen Programm> gegrabbt hat.
Stimmt, das Grabben in VirtualDub mit 720x576 ist hier etwas fummelig,
oft kippt das Bild um, eine notierte Einstellung geht mal, mal geht sie
nicht. Ein anderes Programm grabbt da zuverlässiger. Allerdings ist auch
beim Grabben in VirtualDub ein Zeitversatz vorhanden, es entfällt nur
die Fehlermeldung. Der Zeitversatz ist übrigens nicht konstant, bei
verschiedenen Aufnahmen habe ich Werte zwischen 3 und 12 Frames gesehen.
Das ist dumm, ich hatte gehofft, einen konstanten Wert ermitteln zu
können, damit wäre das Problem mit dem Versatz aus der Welt gewesen. Ich
werde also die einzelnen Szenen vom Band auch einzeln korrigieren
müssen. Das wird fummelig.
Mit was grabben die Profis?
Gustav
Bernd S. schrieb:> Das ist normales AVI, hier werden also keinerlei Kompressionen> angewandt.
AVI ist zunächst nur ein Containerformat für A/V Streams. Die Streams
können dabei sehr wohl komprimiert sein.
Gustav K. schrieb:> Wobei ich mich auch frage, wie VirtualDub überhaupt erkennen kann, dass> Bild und Ton nicht synchron sind.
Ist eher dein Job, der Versatz zu spezifizieren. Wobei eigentlich erst
mit der Kombination aus VirtualDub und Avisynth die volle
Leistungsfähigkeit erreicht wird.
A. K. schrieb:> Ist eher dein Job, der Versatz zu spezifizieren.
Sicher, wurde ja auch schon genannt. Aber VirtualDub gibt ja eine
Fehlermeldung aus (s. mein 1. Beitrag), die Zahl 12 muss ja irgendwoher
kommen.
Gustav
Gustav K. schrieb:> Sicher, wurde ja auch schon genannt. Aber VirtualDub gibt ja eine> Fehlermeldung aus (s. mein 1. Beitrag), die Zahl 12 muss ja irgendwoher> kommen.
Es gibt 2 Startlinien, welche um 12 Frames versetzt sind. Diesen Umstand
findet VD albern und moniert deswegen.
(Es wird also nicht der Versatz im Filmchen angezeigt, sondern nur die
ungleichen Startpunkte erkannt.)
A. K. schrieb:> Bernd S. schrieb:>> Das ist normales AVI, hier werden also keinerlei Kompressionen>> angewandt.>> AVI ist zunächst nur ein Containerformat für A/V Streams. Die Streams> können dabei sehr wohl komprimiert sein.
Das weiß ich schon. Wie man eber an der Filegröße sehen kann, ist das
hier umkomprimiertes AVI, also jedes einzelne Bild ohne Komprimierung
auf die Platte geschrieben. Ich denke, wenn man das nachrechnet, kommt
die Größe schon in etwa hin.
Ich hatte mich nur etwas unglücklich ausgedrückt.
Bernd S. schrieb:> Wie man eber an der Filegröße sehen kann, ist das> hier umkomprimiertes AVI, also jedes einzelne Bild ohne Komprimierung> auf die Platte geschrieben.
Habe mal wo gelesen, dass man beim Grabben möglichst unveränderte
Einzelbilder einlesen soll, dann nacharbeiten und wenn das Filmchen
fertig ist, einmal möglichst optimal komprimieren soll. Bei den 10 min.
Plotterlauf hatte ich 13 GB auf der Platte, nach dem Konvertieren nach
mp4 waren es gerade noch 42 MB, das ist ein Faktor von 310 - und das
ohne sichtbaren Qualitätsverlust im Bild.
Habe eben meine Szene von Videokassette gegrabbt und Glück gehabt,
VirtualDub meckert nur 2 Frames an. Da am Anfang einer die Heckklappe
zuschlägt, habe ich eine Klappe im Bild - und die passt perfekt. Scheint
offensichtlich auch an der Signalquelle zu liegen, wie gross der Versatz
beim Grabben wird. Die Signale der ersten Versuche (erster Beitag) habe
ich direkt meiner analogen Videokamera entnommen.
Aber noch was: Ich sehe im digitalisierten Bild, dass das Bild leicht
gestaucht ist. Es ist höher als breit.
Das damalige 4:3 TV entspricht ja einem Verhältnis von 1.33. Habe hier
eine Videokassette mit Testbild drauf (damals aus dem TV aufgenommen)
wenn ich nun das Testbild nach 640x480 digitalisiere (640/480=1.33),
dann ist der Kreis im Testbild nicht rund, sondern ein Ei. Bei beiden
Formaten ist das Seitenverhältnis 1.33, das digitale Bild ist jedoch
gestaucht. Wie kann das sein?
Gustav
Gustav K. schrieb:> Scheint> offensichtlich auch an der Signalquelle zu liegen, wie gross der Versatz> beim Grabben wird.
Nein, liegt es nicht. Es liegt an den Ablenkungsmanövern von auf dem
Rechner laufenden Prozessen.
Gustav K. schrieb:> Habe hier> eine Videokassette mit Testbild drauf (damals aus dem TV aufgenommen)> wenn ich nun das Testbild nach 640x480 digitalisiere (640/480=1.33),> dann ist der Kreis im Testbild nicht rund, sondern ein Ei. Bei beiden> Formaten ist das Seitenverhältnis 1.33, das digitale Bild ist jedoch> gestaucht. Wie kann das sein?
Weil das Bild eigentlich 768*576 Pixel beträgt. Wegen dem bei damaligen
TV Geräten notwendigem Overscan musst Du mit 720*576 für ein rundes Ei
aufnehmen. Damit bist Du aber wieder schon am Rande des Datenkollaps am
USB Anschluss mit entsprechenden Nebenwirkungen...
Die Reduzierung auf 640*480 kann durchaus hässliche Ergebnisse
produzieren. Da könnte 360*288 das homogenere Bild ergeben (oder einer
internen Lösung mit Vollbild den Vorzug geben).
Der Mhh schrieb:> Weil das Bild eigentlich 768*576 Pixel beträgt. Wegen dem bei damaligen> TV Geräten notwendigem Overscan musst Du mit 720*576 für ein rundes Ei> aufnehmen.
Das erstaunt, sind dann alle digitalisierten Aufnahmen gestaucht?
Ich überlege, ob ich meine Aufnahmen "entstauche". Dazu haben ich ein
Testbild mit 768*576 mit einer analogen Kamera aufgenommen. Dann mit
meiner Nachbearbungssoftware links und rechts so lange Pixel
abgeschnitten (bei gleichem Bildformat von 720x576), bis ich im
digitalisierten Bild einen runden Kreis habe.
Allerdings lese ich nun was von "nicht quadratischen Pixeln" ... ??
Deshalb mal zwei Testbilder, beim rechten Bild sehe ich hier einen
runden Kreis. Bei einem Display mit rechteckigen Pixeln ist
möglicherweise der Kreis im linken Bild rund.
Was seht ihr? Was macht Sinn?
Gustav
Gustav K. schrieb:> Was seht ihr? Was macht Sinn?
Ich kann da nur für mich sprechen.
Ich digitalisiere in 720*576 und egal ob das Ergebnis über Röhre oder
LCD ausgegeben wird - Eier gibts nur aus dem Kühlschrank.
Habe es jetzt auch hinbekommen, das Testbild mit VirtualDub in 768x576
mit rundem Kreis zu erzeugen, obwohl das Eingangsformat nur 720x576 war,
s. Bild. Es ist also alles möglich. Die Frage ist nur, welchen Weg
schlägt man am Besten ein. Auf einer Röhre werden die digitalisierten
Videos nicht mehr laufen, da keine mehr vorhanden ist.
Ist es eigentlich normal, dass man am unteren Bildrand statt dem Bild
einige flimmernde Linien sieht? Bei allen Kassetten mit Videoaufnhamen
aus verschiedenen Quellen ist das so. Wobei die originalen Bänder der
Kameras stehts einmal auf Kassette überspielt wurden.
Der Mhh schrieb:> Nein, liegt es nicht. Es liegt an den Ablenkungsmanövern von auf dem> Rechner laufenden Prozessen.
Habe jetzt von einigen Bändern einige Szenen gegrabbt, VirtualDub
meldete immer einen Versatz von 2 Frames. Am Signalausgang der analogen
Sony-Kamera war der Versatz bei sehr vielen Versuchen immer 12 Frames.
Gustav
Leider wird ein weiteres Problem sichtbar:
Ein Band zeigt bei der Wiedergabe ein gutes Bild, das Ergebnis ist nach
dem Grabben ebenfalls ein recht gutes Bild. Ein anderes Band ist in der
Qualität vergleichbar, nach dem Grabben habe ich bei den Farben ein
deutlich sichtbares Muster, vergleichbar mit einer 30° Kreuzrändel:
http://ww3.cad.de/foren/ubb/uploads/weimerv/raendeltest.jpg
Wenn ich versuche, dem Muster mit irgendwelchen Filtern zu Leibe zu
rücken (z.B. blur), erhalte ich ein starkes Farbenflimmern. Alle
Versuche, die Bildqualiät zu verbessern, gehen nach hinten los.
Hat jemand eine Erklärung für dieses 30° Muster in dem Farben?
Gustav
Gustav K. schrieb:> Ist es eigentlich normal, dass man am unteren Bildrand statt dem Bild> einige flimmernde Linien sieht?
Leider ja.
Ich lege beim umrechnen einen schwarz gefüllten Streifen darüber.
(Video - Filters - fill)
Gustav K. schrieb:> VirtualDub> meldete immer einen Versatz von 2 Frames. Am Signalausgang der analogen> Sony-Kamera war der Versatz bei sehr vielen Versuchen immer 12 Frames.
Interne Lösung. Egal welche Quelle und Auflösung - null Versatz.
Gustav K. schrieb:> Ein Band zeigt bei der Wiedergabe ein gutes Bild, das Ergebnis ist nach> dem Grabben ebenfalls ein recht gutes Bild. Ein anderes Band ist in der> Qualität vergleichbar, nach dem Grabben habe ich bei den Farben ein> deutlich sichtbares Muster,
Aufnahme beendet, anderes Band rein und Aufnahme wieder gestartet?
Wenn ja, Rechnerneustart oder wenigstens Aufnahmeanwendung beenden und
neu starten.
Das Muster siehr irgendwie nach Farbträger aus, der sollte eigentlich
besser rausgefiltert werden. Ist dieses Muster auch in nicht farbigen
Bereichen (Schwarz, Grau, Weiß), beim selben Band? Stammt diese Band von
der selben Aufzeichnungs-Maschine, wie das Andere, das funktioniert?
Vielleicht hilft das ja bei der Fehhlersuche.
Mit freundlichen Grüßen - Martin
Gustav K. schrieb:> Ist es eigentlich normal, dass man am unteren Bildrand statt dem Bild> einige flimmernde Linien sieht? Bei allen Kassetten mit Videoaufnhamen> aus verschiedenen Quellen ist das so.
Einige Zeilen vor dem vertikalen Synchronsignal schalten alle 2-Kopf
Videosysteme die Köpfe um, das V-Sync Signal kommt dann vom gerade
eingeschalteten Kopf.
Durch das Umschalten entsteht ein leichter 'Skew' (Zeitversatz), auf den
die meisten Grabber nicht schnell genug einrasten. Hilfe bringt hier nur
eine Zeitbasiskorrektur, die vor dem Grabben das Signal
zwischenspeichert und mit quarzgenauer Zeitbasis wieder ausgibt oder ein
richtig hochwertiger Player.
Die flimmernden Zeilen kommen aber daher, dass der "noch aktuelle" Kopf
bei 180Grad Umschlingung schon langsam den Kontakt zum Band verliert
bzw. das schon bei der Aufnahme passiert ist. Eine Zeitbasiskorrektur
braucht es beim Grabben eigentlich nicht, weil der billige Grabber genau
das ist, was die sündteure TBC früher gemacht hat ;)
Der Mhh schrieb:> Ich lege beim umrechnen einen schwarz gefüllten Streifen darüber.> (Video - Filters - fill)
Das wäre auch eine Lösung, ich mache mit Cropping den Rand an allen 4
Seiten ab (oben nur ganz wenig )und strecke dann mit resize wieder auf
das ursprüngliche Format. Dabei darauf achten, dass ein Kreis rund
bleibt.
> Interne Lösung. Egal welche Quelle und Auflösung - null Versatz.
Was heisst das jetzt genau?
Andere Hardware, wenn ja welche?
Das mit dem Versatz bleibt mir weiterhin ein Rätsel, denn VirtualDub
meldet den Versatz weiterhin, selbst wenn ich am Anfang einigen Sekunden
abgeschnitten und die Datei neu abgespeichert habe.
Leienhaft beschrieben: da sind zwei Papierstreifen (Bild/Ton), am Anfang
ist ein Streifen etwas kürzer als der andere. Nun schneide ich mit einer
Schere den Anfang bündig ab, wie kann man immer noch erkennen, dass die
beiden Steifen einen Versatz haben? Die Bilder könnte man theoretisch
durchnummerieren, wie nummeriert man den Ton?
> Aufnahme beendet, anderes Band rein und Aufnahme wieder gestartet?> Wenn ja, Rechnerneustart oder wenigstens Aufnahmeanwendung beenden und> neu starten.
Zwischen den beiden Aufnahmen lagen Tage, der Aufbau war der gleiche.
Martin Schlüter schrieb:> Ist dieses Muster auch in nicht farbigen Bereichen (Schwarz, Grau,> Weiß), beim selben Band?
Ja, aber nur ca. halb so stark ausgeprägt.
Richtig heftig wird es erst bei den Farben.
> Stammt diese Band von der selben Aufzeichnungs-Maschine, wie das> Andere, das funktioniert? Vielleicht hilft das ja bei der Fehhlersuche.
Also die Aufnahmen hat ein damiger Schulfreund mir seiner riesen
Videokamera (Schultergerät) gemacht. Danach hat er das Band aus der
Kamera auf eine seiner Kassette überspielt und das Kameraband gelöscht,
um es für weitere Aufnahmen zu verwenden. Von seinem Videorecorder haben
wir es dann auf meinen Videorecorder kopiert. Also eine Kopie einer
Kopie. Zusätzlich wurde das Band nun auf einem anderen Videorecorder
abgespielt. Trotzdem war das Bild noch rel. gut, wenngleich die Farben
etwas nach rechts und unten "verrutscht" waren. Ein leichtes
Farbenflimmern war bereits auf dem Band zu sehen. Sicher nicht die
optimalste Ausgangssituation, es gibt aber leider keine andere.
Georg A. schrieb:> Die flimmernden Zeilen kommen aber daher, dass der "noch aktuelle" Kopf> bei 180Grad Umschlingung schon langsam den Kontakt zum Band verliert> bzw. das schon bei der Aufnahme passiert ist.
Diese Erklärung wäre für mich zumindest nachvollziehbar
Gustav
Gustav K. schrieb:> Das wäre auch eine Lösung, ich mache mit Cropping den Rand an allen 4> Seiten ab (oben nur ganz wenig )und strecke dann mit resize wieder auf> das ursprüngliche Format. Dabei darauf achten, dass ein Kreis rund> bleibt.
Das macht das Ergebnis schlechter als "fill", da ein "resize" sich
prinzipbedingt Bildinformationen ausdenken muss.
Gustav K. schrieb:>> Interne Lösung. Egal welche Quelle und Auflösung - null Versatz.> Was heisst das jetzt genau?> Andere Hardware, wenn ja welche?
Alter Rechner (Sockel A), alte Grafikkarte mit Videoeingang (Riva TNT2)
und 2 große Festplatten (eine Quelle und andere Ziel beim umrechnen).
Damals wurde die Videofunktion mit mehr Liebe behandelt.
Gustav K. schrieb:> Das mit dem Versatz bleibt mir weiterhin ein Rätsel, denn VirtualDub> meldet den Versatz weiterhin, selbst wenn ich am Anfang einigen Sekunden> abgeschnitten und die Datei neu abgespeichert habe.
Das ist ein "feature" der USB Lösungen.
Gustav K. schrieb:> Also eine Kopie einer> Kopie. Zusätzlich wurde das Band nun auf einem anderen Videorecorder> abgespielt. Trotzdem war das Bild noch rel. gut, wenngleich die Farben> etwas nach rechts und unten "verrutscht" waren. Ein leichtes> Farbenflimmern war bereits auf dem Band zu sehen. Sicher nicht die> optimalste Ausgangssituation, es gibt aber leider keine andere.
Dann liegt es leider an der schlechten Vorlage mit den Störungen, wenn
sich sogar schon Laufzeitunterschiede von chroma und lumina über die
Kopien aufaddiert haben.
Der Mhh schrieb:> Das macht das Ergebnis schlechter als "fill", da ein "resize" sich> prinzipbedingt Bildinformationen ausdenken muss.
Stimmt, um einen Kreis rund zu halten, muss man sogar noch etwas mehr
links und rechts abknapsen. Wenn ich allerdings die Input/Output-Fenster
nebeneinander setze, kann ich keinen sichtbaren Unterschied erkennen.
> Dann liegt es leider an der schlechten Vorlage mit den Störungen, wenn> sich sogar schon Laufzeitunterschiede von chroma und lumina über die> Kopien aufaddiert haben.
OK, dann kann man nichts machen. Ich habe bei der Bearbeitung der
Aufnahmen kein Filter aktiviert, starkes Farbenflimmern macht keine
Freude.
Habe mich mal zu "adaptivem Deinterlacing" etwas eingelesen, bei
VirtualDub heisst das wohl "temporal smoother". Leider wird dabei der
Ton unbrauchbar, gibt es eine Lösung, den Ton zu retten?
Gustav
Gustav K. schrieb:> Habe mich mal zu "adaptivem Deinterlacing" etwas eingelesen, bei> VirtualDub heisst das wohl "temporal smoother".
Welchen Filter ich verwende, kann ich im Moment nicht nachsehen (ich
verwende den Rechner ausschließlich zum digitalisieren, daher steht er
bei Nichtnutzung zugebuddelt im Schrank), dieser genannte ist es aber
definitiv nicht.
Gustav K. schrieb:> Leider wird dabei der> Ton unbrauchbar, gibt es eine Lösung, den Ton zu retten?
Ich nehme den Ton im 48 kHz Format auf und bei jeder Berechnung (bis auf
den Schluß, wo eine DVD draus wird) steht Audio auf "direct stream
copy". Daher kann ich den Fehler auch gedanklich nicht nachvollziehen.
Was bedeutet unbrauchbar in Deinem Fall?
Der Mhh schrieb:> dieser genannte ist es aber definitiv nicht.
Also bei "temporal smoother" werden die letzten 1-8 Bilder mit die
Berechnung den neuen Bildes miteinbezogen. Eine Einstellung auf 4 macht
sich leicht positiv bemerkbar. Zwischen In- und Output Fenster wird
zusätzlich ein zeitlicher Versatz sichtbar.
Der Mhh schrieb:> Was bedeutet unbrauchbar in Deinem Fall?
Der Ton macht schrapp-schrapp-schrapp ...
Audio steht ebenfalls auf "direct stream copy"
Gustav
Eine eigene Frage?
Dieser Thread ist über 11 Jahre alt.
Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.