Laptopnetzteil missbrauchen?

Gast #4000472
Guten Abend, ich möchte eine Schaltung mit einem Laptopnetzteil Speisen. 
Die Leistungsaufnahme soll einstellbar sein, deshalb möchte ich am 
Ausgang des Laptopnetzteils einen Mosfet welcher via PWM angesteuert 
wird an flanschen. Nun habe ich bedenken ob das Netzteil damit so gut 
zurecht kommt.
Wird es das? Oder sollte ich einen Dicken Elko davor packen um das 
Netzteil ein wenig zu entlasten. Irgendwo habe ich mal die Faustformel 
aufgegriffen, dass man pro A etwa 1mF an Kapazität verwenden sollte.
Gast #4000490
1 mF/A gilt bei Netzteilen, die mit 50 Hz Netzspannung, Trafo und
Doppelweggleichrichtung arbeiten.

Ob dein Laptop-Netzteil da mitspielt, wirst du wohl ausprobieren
müssen.

Vielleicht verringert eine L-C-Kombination dazwischen die
Rückwirkungen auf das Netzteil. Das L muss natürlich für den Strom,
den du ziehst, geeignet sein und Reserven haben.
Gast #4001110
Ich habe gerade ein wenig hin und her überlegt und bin zum Schluss 
gekommen, dass ich sogar einen extrem niederfrequenten PWM benutzen 
könnte.
Das Netzteil soll eine Heizspule Schalten welche eine recht große 
Wärmekapazität besitzt. Somit würde es genügen wenn ich etwa alle 2 
Sekunden das Netzteil über ein MOSFET anschalte und dann wider 
abschalte.
Oder halt für 2 Sekunden anschalte und dann für 1 Sekunde ausschalte.
Dies sollte das Netzteil locker mitmachen oder?
#4001114
Dori schrieb:
> Somit würde es genügen wenn ich etwa alle 2
> Sekunden das Netzteil über ein MOSFET anschalte und dann wider
> abschalte.
> Oder halt für 2 Sekunden anschalte und dann für 1 Sekunde ausschalte.
> Dies sollte das Netzteil locker mitmachen oder?

Wenn Du den MOSFET aud die Sekundärseite des Laptop-NT setzt: Ja.
Primärseitig wird das eher belastend für die NT Elektronik.
Gast #4001118
jedes halbwegs brauchbare Netzteil sollte das mitmahcen, außer es ist 
eiens dieser nervigenm Billigteile, bei denen ständig über Relais die 
Spulen umgeschaltete werden..wenn es also ständig am klacken ist, so 
eins taugt zu agr nichts
Gast #4001143
> 1 mF/A gilt bei Netzteilen, die mit 50 Hz Netzspannung, Trafo und
> Doppelweggleichrichtung arbeiten.

>> Irgendwo habe ich mal die Faustformel
>> aufgegriffen, dass man pro A etwa 1mF an Kapazität verwenden sollte.

Da wäre zu überlegen, ob da eine etwas grössere "Faust" infrage käme,
Format Klitschko?        ;-)
#4001207
Tom schrieb:
> außer es ist eiens dieser nervigenm Billigteile, bei denen
> ständig über Relais die Spulen umgeschaltete werden.
Relais bei einem Notebooknetzteil? Du kennst ja tolle Sachen.



Einen zu großen Kondensator vor Deiner Schaltung könte das Netzteil beim 
Einschalten als Kurzschluss erkennen und den Start verweigern.
Aber mit Schalten im Sekundenbereich sollte jedes klar kommen.

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