Magnetpumpe Kaffeemaschine Funktionsprinzip

Gast #4012221
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Guten Tag, wie funktioniert diese Kreiselpumpe mit Magnetkupplung aus 
einer Kaffeemaschine? Da ist der Rotor mit 2 Dauermagneten und noch ein 
Teil, mit diesem Transistor ähnlichem Bauteil. Das wird von außen 
(hinten, nicht auf dem Bild) aufgesteckt und somit befindet sich dieses 
Bauteil fast in der Mitte. Die drei Anschlüsse sind so gekennzeichnet
#, T(auf dem Kopf GND), +
Wären es Elektromagneten müsste ich einen Durchgang haben, ich hab aber 
nur zwischen # und T 3,3MOhm. Also müsste dieses Bauteil magnetisch und 
dann nicht magnetisch werden. Wie nennt sich dieses Bauteil, wie 
funktioniert es?
Die Dauermagneten sind nicht besonders stark, nicht mal Neodym. 
Vermutlich eine sehr schwache Pumpe um das heiße Wasser zu pumpen. Ich 
hab die Pumpe geschenkt bekommen, weiß also nicht wie sie sich im 
Betrieb verhält und wo sie im Gerät angebracht war.
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #4012291
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Die Pumpe selber ist in 95% der Fälle eine Schwingkolbenpumpe mit einer 
dicken Spule um den Pumpenkörper:
http://www.ebay.ca/itm/Elektropumpe-Wasserpumpe-Pumpe-Ulka-EX5-230V-Universal-fur-Kaffeeautomat-Saeco-/171676290249

Dadrin wird mittels des wechselnden Magnetfeldes ein kleiner Kolben hin 
und her bewegt.

Lustigerweise war der Durchflusssensor an meiner Moreno gestern 
ausgebaut, weil er verstopft war. Meiner hat nur einen Magneten für den 
Hallsensor. Mit deinem Sensor würden also meine Kaffeetassen nur halb so 
voll :-)
#4012429
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Gaßtgeber schrieb:
> wie funktioniert diese Kreiselpumpe mit Magnetkupplung aus
> einer Kaffeemaschine

Das ist ein 1-poliger BLDC bürstenloser Gleichstrommotor.

Bei dem ist nicht definiert, wie rum er anläuft, daher ist der Propeller 
ohne eine bestimmte Drehrichtung gebaut. Damit er überhaupt anläuft, ist 
der Rotor locker eingelegt, damit er sich wenigstens schüttelt.

Solche Pumpen findet man auch als Laugenpumpe in modernen 
Waschmaschinen.

Das elektronische Bauteil ist ein Hallsensor, der muss wieder dort 
montiert werden wo er war damit der die Orientierung der Magneten messen 
kann.

Er steuert aber nicht direkt die Spule des Motors, sondern da muss eine 
Platine dazwischen gewesen sein, die sein Signal verstärkt. Zumindest 
bei Waschmaschinen ist die Ansteuerung sogar so kompliziert, daß die 
Elektronik die Drehzahl und Belastung der Pumpe mitmisst, um feststellen 
zu können, ob sie noch Wasser transportiert.
Gast #4013319
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mal so am rande offtopic nebenbei. Du bist dir schon im klaren das 
morgen Sonntag ist und du soeben deine Kaffeemaschine zerlegt hast? Ein 
Tag ohne Kaffee ist eindeutig ein verlorener Tag.
Hoffentlich hast du du eine Backup Maschine ansonsten viel Spaß beim 
Puzzeln morgen.
Gast #4013435
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Michael Bertrandt schrieb:
> Das ist ein 1-poliger BLDC bürstenloser Gleichstrommotor.

Michael Bertrandt schrieb:
> Er steuert aber nicht direkt die Spule des Motors, sondern da muss eine
> Platine dazwischen gewesen sein, die sein Signal verstärkt. Zumindest

Ich sehe keine Spule, ausserdem wird das minikleine Fluegelrad in 
Zusammenarbeit mit den minikleinen Magneten kaum in der Lage sein, 
Wasser zu befoerdern. Ich bin fuer die Deutung Durchflusssensor.

wendelsberg
(Firma: matzetronics) #4013440
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wendelsberg schrieb:
> Ich bin fuer die Deutung Durchflusssensor.

Natürlich ist das der Durchflussmesser. Wie soll auch der kleine 
Dreibeiner ein Magnetfeld erzeugen, welches die winzigen Magnete 
bewegt. Wenn der TE den Weg des Wasser verfolgt, wird er auch sehen, das 
es vom Vorratsbehälter in den Durchflussmesser geht und dann in die 
Schwingkolben Pumpe.
Auch das Fehlen jeglicher Erregerspulen sollte die Motortheorie zum 
Platzen bringen.

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