Suche passende Zahnriemenscheibe

Gast #4053064
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Hallo zusammen,

ich habe einen Brushlessmotor mit Getriebe und suche eine passende 
Zahnriemenscheibe. Die Welle hat einen Durchmesser von 17,8mm (gemessen 
mit digitaler Schiebelehre) und eine Nabe. Kann mir bitte jemand einen 
Tipp geben wo ich so etwas kaufen kann?

Grüße,

norticum
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Gast #4053174
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Ja, sorry für das JPG-Geschmiere, war die erstbeste Fundstelle. 
Riemenscheiben gibts u.a. bei den einschlägigen Elektronik-Versendern. 
Einfach mal nach Riemenscheibe googlen. Aber so wie ich das verstanden 
hab, gibts die nur vorgebohrt und man muss die benötigte Bohrung und die 
Nut selbst herstellen bzw. herstellen lassen.
Gast #4053190
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Mario schrieb:
> Ja, sorry für das JPG-Geschmiere, war die erstbeste Fundstelle.

Das ging auch nicht gegen dich, sondern gegen die Internetkompetenz des 
Herstellers.

Ein Zeichner, der früher (tm) so ein Geschmiere abgeliefert hätte, hätte 
maximal noch eine Chance.
Moderator Persönliche Seite #4053201
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Hallo norticum,

heutzutage verwendet man fast keine Passfedern mehr sondern 
(Taper-)spannbuchsen. Diese sind per se spielfrei und die Kraft verteilt 
sich gleichmäßig über die gesamte Welle, es können also höhere Kräfte 
übertragen werden (außerdem erspart man sich natürlich die weitere 
Wellenbearbeitung).

Maedler hat bspw. HTD-Zahnriemenscheiben mit Taperspannbuchsen:

http://www.maedler.de/product/1643/1616/1001/zahnriemenraeder-htd-8m-taper-fuer-riemenbreite-20-mm

Da solltest Du auf jeden Fall fündig werden.
Gast #4053272
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Chris D. schrieb:
> heutzutage verwendet man fast keine Passfedern mehr sondern
> (Taper-)spannbuchsen.

Ganz scheint sich das in den Köpfen der Anwender aber noch nicht 
durchgesetzt zu haben. Immerhin haben die gezeigten Spannbuchsen noch 
eine Nut für eine (optionale) Passfeder.
Gast #4053666
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Chris D. schrieb:
> Maedler hat bspw. HTD-Zahnriemenscheiben mit Taperspannbuchsen:

Die werden hier kaum brauchbar sein, wenn schon eine Nut vorhanden ist.
Nutsteine gibts als genormtes teil oder man sägt sich aus Präzistahl
von der richtigen Breite ein Stück ab, die man da einsetzt.
Muss nur noch eine Nut in die Riemenscheibe gefeilt werden was aber
wegen dem Aluminium nicht sonderlich schwierig sein dürfte.

Bleibt noch die Frage welche Art von Riemen eingesetzt werden soll.
https://zahnriemen24.de/?gclid=CP2b5ZiGq8QCFasBwwodsVYABw
Moderator Persönliche Seite #4053846
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Usus schrieb:
> Die werden hier kaum brauchbar sein, wenn schon eine Nut vorhanden ist.

Offensichtlich hast Du noch nie mit Spannbuchsen gearbeitet.

Selbstverständlich kann man die Buchsen auch problemlos bei Wellen mit 
Passfedernut verwenden.

> Nutsteine gibts als genormtes teil oder man sägt sich aus Präzistahl
> von der richtigen Breite ein Stück ab, die man da einsetzt.
> Muss nur noch eine Nut in die Riemenscheibe gefeilt werden

Ja, kann  man machen - aber Spannbuchsen fixieren die Zahnscheibe auch 
in achsialer Richtung - und zwar an einer beliebigen Stelle der Welle - 
mit Passfeder muss man auch dafür noch extra sorgen. Davon abgesehen 
haben Spannbuchsen einen größeren Spannbereich, so dass auch exotische 
Wellenmaße (wie eventuell hier) mit Normzahnrädern "versorgt" werden 
können. Und wie gesagt: garantiert spielfrei über die gesamte 
Lebensdauer. Hat man aber bei einer Nut auch nur geringstes Spiel und 
viele abrupte Lastwechsel (die Bilder des OP sehen stark nach Servomotor 
aus), so schlägt diese schnell aus.

> was aber
> wegen dem Aluminium nicht sonderlich schwierig sein dürfte.

Da stand nirgendwo etwas von Aluminium.

> Bleibt noch die Frage welche Art von Riemen eingesetzt werden soll.
> https://zahnriemen24.de/?gclid=CP2b5ZiGq8QCFasBwwodsVYABw
Moderator Persönliche Seite #4054309
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Usus schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Da stand nirgendwo etwas von Aluminium.
>
> Aus was sind denn die Scheiben bei dir?

Hier treibt bspw. ein 2,6kW-Synchronservo über zwei 50-8M-HTD-Scheiben 
aus Stahl die SK30-Spindel an.

> Aluminium ist der dafür übliche Werkstoff.

Selbstverständlich gibt es die Scheiben genauso auch aus Stahl (siehe 
Mädler) und für höhere Verschleißfestigkeit sind die industriell immer 
die erste Wahl. Üblich ist Aluminium nur bei "Hobby-Maschinen" wegen der 
leichteren Bearbeitbarkeit - was ja auch ok ist.

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