Oberwellenanalyse eines Synchrongenerators

Gast #4073919
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Hallo liebe Leute,

unzwar bin ich gerade dabei, im Rahmen meiner Bachelorarbeit die 
Oberwellen bzw. die Spannungsqualität eines 3 phasigen 
Synchrongenerators zu ermitteln und zu bewerten. Dabei traten einige 
Verständnisfragen auf. Das erste bild zeigt die bei der FFT-Analyse 
resultierende Linienspektrum als Verhältnis der Oberschwingungen zur 
Grundschwingung (THD) in Form eines Balkendiagramms der Spannung U1. 
Jetzt verstehe ich nicht so ganz, warum die geraden Oberwellen 
unterdrückt werden ? Liegt das an einer kompensationsanlage ? Die 
Spannung wurde in einer NSHV (Niederspannunghauptverteilung) gemessen. 
Dort befanden sich nur 3 kabeln pro Phase also 3*3=9 Kabeln und ich habe 
den Neutralleiter vermisst, was ich mir auch nicht erklären kann. Meine 
zweite Frage ist: theoretisch muss die Maschine sich im Generatorbetrieb 
befinden also entweder im 2. oder 3. Quadranten. Die Spannungen U1 und 
U3 befinden sich im 3. Quadraten, dass heißt wirkleistung negativ und 
blindleistung positiv. Aber was tut die 2.Phase ? warum ist die 
Wirkleistung positiv ? Und meine letzte Frage ist: was ist genau der 
unterschied, wenn ne maschine kapazitive und eine induktive abgibt ? Der 
Generator wird mit einem Dieselmotor angetrieben. So wird an den 
Drehstromwicklungen eine 3 Phasige Spannung induziert (der rotor hat ne 
spezielle Erregereinrichtung). Wie verläuft nun genau der Leistungsfluss 
? Also wo wird wie kapazitive oder Induktive Leistung abgegeben bzw. 
aufgenommen ?

Danke im voraus
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Gast #4074006
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Die Generatoren in diesem Leistungsbereich besitzen meist gar keinen 
Neutralleiteranschluss. Ohne Trafo kann man  diese Generatoren auch gar 
nicht gegen N belasten.
Die Blindleistung in einer Phase ist gegenüber der Blindleistung der 
anderen Phasen negativ. Das macht so keinen Sinn. Ich denke das liegt am 
Messaufbau.(Bezugspunkt wird eine Phase sein kein künstlich erzeugtes 
Neutralpotential.)Die Bezeichnungen der Spannungen ist auch verwirrend. 
Der Reihenfolge nach müssten die Spannungen U12, U23, U31 genannt 
werden.
Welche Spannungen / Ströme werden denn tatsächlich gemessen und welche 
werden errechnet?

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass der Generator Wirkleistung 
abgibt und die abgegebene Blindleistung induktiv ist!
Gast #4076904
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Hallo zusammen,

Danke erstmal für die schnellr Antworten! Im Anhang sieht man den 
Aufbau. Im Handbuch dieses messgerätes wird erklärt, dass bei einem 
dreileitersystem die erste phase an den ersten Anschluss kommt, die 
zweite an den zweiten und die dritte genauso. Das letzte kabel (den man 
eigentlich an drn n leiter anschließt )kommt ebenfalls an phase 2.

Jetzt Nicht schrieb:
> Untererregung = EMK kleiner als das Netz
> Uebererregung = EMK groesser als das Netz

Was meinst du mit  EMK?
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Gast #4082646
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Hallo SonicHazard, ich wollte den drehstrom und spannung von den 
Abgängen des synchrongenerators messen, darstellen und die oberwellen 
messen. Dies ist nur in niederspannunghauptverteilung möglich . Ich habe 
mal im handbuch nachgeschaut und er zeigt mir die messschaltung im 
Anhang und ich habe mich dran gehalten. Vielleicht könnte mir jemand 
erklären was ich bei der messung falsch mache. Ich verstehe nicht ganz 
was da genau passiert. Wenn der generator über ein dieselmotor 
angetrieben wird, dann erzeugt er an den statorwicklungen ein dreiphasen 
Spannung. nun wird notstromversorgt (es handelt sich ja um ein 
notstromaggregat ). Entstehen nun oberschwingungen durch die last selber 
die hinzugeschaltet wird ? Oder kann das an der maschine liegen ? Ich 
wäre für jede hilfe sehr dankbar!

Beste Grüße

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