Entstör-/Pufferkondensator am µC

Gast #4090672
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Depends on the Frequency, je kürzer desto besser.
Meine (konservative) Regel für "langsame" Signale: 10er-Regel
Das bedeutet: Maximal 10 mm Abstand bei 10 Mhz (oder 1 mm bei 100 MHz).
Das reicht zumindest für mich in meinem Breieich (=bis 100 MHz).
Drüber, insbesondere über 1 GHz wirds schwieriger und wird dann schnell 
zu einer eigenen Wissenschaft, in der Faustregeln nichts mehr wert sind.

Als Einführung sei folgendes empfohlen:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.14.1

LG, N0R
#4090674
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bei 5cm hatte der Kerko bei mir keine Auswirkung mehr und es kam ständig 
zum Brown out Reset, µC lief garnicht mehr an weil er nicht aus dem 
Reset kam, erst eine niedrigere Brown out Schwelle brachte Abhilfe. Ich 
würde sagen max. 1 cm vom µC entfernt.

Da ich sonst immer die Kerkos direkt am µC platziere und nie Probleme 
hatte kannte ich dieses Problem garnicht die Universalplatine hatte 
leider keine Pads für ein paar Kerkos und da traten dann die Probleme 
auf man sah auch auf dem Oszi lauter kleine negative Spitzen in der 
Versorgungsspannung.
Angehängte Dateien:
#4090785
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Felix schrieb:
> Ein Entstör-/Pufferkondensator sollte sich ja immer möglichst nahe am µC
> befinden. Wie weit entfernt wäre das optimalerweise maximal in
> Zentimetern, bzw. ab welcher Entfernung macht ein Kondensator keinen
> Sinn mehr?

Laß es mich so ausdrücken: aktuelle µC haben Betriebsspannung und GND 
typischerweise auf benachbarten Pins und nicht mehr, wie zu TTL-Zeiten 
üblich in diagonal gegenüberliegenden Ecken. Der wesentliche Grund dafür 
ist, daß man die Abblock-Kondensatoren so mit kürzeren Leitungen 
anschließen kann.

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