Verbindung von zwei Eisenkernhälften als Trafokern

Gast #4098409
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hallo,

ich bin gerade dabei, mir nen trafo entsprechend meinen anforderungen zu 
bauen. hab ihn nun auf einen "ersatzkern" fertig gewickelt und verklebt. 
nun hab ich zwei eisenkernhälften, die ich in die wicklung einführen und 
verbinden möchte. habt ihr tipps, wie man das am besten angeht?
ich hätte eine kleine vorrichtung aus metall gebaut, die die kernhälften 
zusammendrückt. ist dies problematisch / muss ich diese abisolieren?

vielen dank schonmal!
Gast #4098422
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Was ist das für ein "Ersatzkern"? Wenn du massive Eisenteile genommen 
hast, wird dir dein Basteltrafo wegen der Wirbelströme abrauchen.

Zwei Teile, die zusammengedrückt werden, sind aber auch bei Blechpaketen 
nicht ideal, weil du dann immer einen Luftspalt hast. Blechpakete werden 
normalerweise wechselseitig im Gegensinn in die Spule(n) eingeschoben, 
dann gibts auch keinen Luftspalt.

Ansonsten:

Zeichnung machen, damit man den Aufbau beurteilen kann.
#4098425
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Dir ist klar, das es einen Grund hat, warum Trafokerne für NF Trafos aus 
voneinander isolierten Trafoblechen bestehen?
Wenn du da massives Eisen nimmst, dann hast du immense 
Wirbelstromverluste und eine starke Erwärmung des Kerns bis hin zur 
Unbrauchbarkeit deines Trafos.
Gast #4098430
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vielen dank schonmal!
der ersatzkern ist nur ein plastikteil mit gleichen maßen wie der 
richtige kern. dieser ist geblecht, und ich habe leider keine andere 
wahl, als die zwei hälften zu nehmen und zu verbinden. dass der kern mit 
anderen metallteilen in berührung kommt ist kein problem oder?
Gast #4098444
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>dass der kern mit anderen metallteilen in berührung kommt ist kein problem
>oder?

Wenn dein Aufbau eine Kurzschlusswindung im magnetischen Kreis 
darstellt, ist das sehr wohl ein Problem.

Deshalb nochmal:
Zeichnung machen, damit man den Aufbau beurteilen kann.
#4107803
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Eisenkernhälften verbinden schrieb:
> der ersatzkern ist nur ein plastikteil mit gleichen maßen wie der
> richtige kern.

Dann brauchst Du ihn garnicht, außer aus mechanischen Gründen

Allerdings ist ein Transformator ohne ferromagnetischen Kern nahezu 
unbrauchbar. Solche Transformatoren findet  man höchstens bei Frequenzen 
ab 1 MHz aufwärts und da nur dann wenn die Anforderungen an die Kopplung 
primär-sekundär sehr gering sind.

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