Gast
#4112157
Hallo und Danke schonmal dafür das du mit meinem Problem befasst. Ich verwende die im Anhang beigefügte Schaltung um einen Widerstand zwischen L_1 und L_2 zu messen. Beide Kondensatoren sind jedoch jeweils 400nF in der Existierenden Schaltung. Leit1 und Leit2 oszillieren zwischen 0V und 5V in einer Rechteckspannung mit 500Hz. An A5 messe ich dann die Ladungs- und Entladungskurve am Kondensator an 44 Messpunkten und Berechne die Fläche um auf die Leitfähigkeit zwischen L_1 und L_2 zu schliessen. Der ganze Vorgang funktioniert sehr gut wenn ich zwischen L_1 und L_2 einen Widerstand anschliesse. Zwischen 1k - 3k Ohm berechne ich den Widerstand auf 0,5 Ohm genau, was für mich mehr als ausreichend ist. Sobald ich jedoch meine Messzelle anschliesse fangen die Probleme an. Die Messzelle besteht aus zwei Stiften aus V4A mit einem Durchmesser von 2mm in einem Abstand von 4mm. Nun habe ich eine 10ml Probe von nicht bekannter Leitfähigkeit eingefüllt. Zu begin der Messung ergab sich ein Widerstand von 1794 Ohm. Die Messungen wurde Automatisch über 5 Stunden durchgängig wiederholt. Der Widerstand sank kontinuierlich und war nach 5 Stunden auf 1675 Ohm angekommen. Zwei Stunden Pause und erneute Messung ergab wieder 1675 Ohm und die Messung sank erneut. Daraufhin habe ich über Stunden einen Widerstand anstelle der Messzelle angeschlossen und der Wert blieb konstant. Die Messung mit der Messzelle verändert also die Probe oder die Elektrode. Ersteres kann ich dank mangelndem Messgerät nicht nachprüfen. Wäre aber auch nicht schlimm da in der späteren Anwendung jede Probe nur einmal gemessen wird. Dachte auch das man dank der Wechselspannung keine Elektrolyse erzeugt? Oder wo könnte der Fehler liegen? Wäre für jegliche Hilfe und Anmerkungen sehr dankbar. MfG Peter
