Hallo,
ich habe da eine Frage und zwar. Was denkt Ihr wird die Schaltung im
Anhang so problemlos funktionieren? Auch wenn am Eingang 32V anliegen?
Das Problem ist einfach laut Spannungsteiler werden am uC-Eingang bei
32V ca. 7V anliegen. Bei 7V wird mein uC sicherlich sterben. Daher habe
ich die BAT64 Schottky Diode eingebaut zu einem für ESD Schutz und zu
anderem damit die Spannung nie 5V übersteigt. Meine Idee ist einfach,
dass die 2V, die zuviel sind, in der Diode abgebaut werden.
Wird die Schaltung so lange überleben? Ich habe leider nicht viel
Erfahrung mit Schottky Dioden und weis nicht ob diese so für solche
Applikationen geeignet ist.
Gruss Markus
Markus schrieb:> Das Problem ist einfach laut Spannungsteiler werden am uC-Eingang bei> 32V ca. 7V anliegen. Bei 7V wird mein uC sicherlich sterben.
Nein, wird er nicht. Durch den 56k-Widerstand begrenzt du den Strom auf
<0.5mA, so dass keine 7V erreicht werden, zumindest wenn dein µC-Typ am
Eingang internen Schutzdioden besitzt. Allerdings wird bei nur 9V die
Eingangsspanung am µC gerade mal 2V betragen. Bei einem 5V-µC ist das
für einen High-Pegel nicht ausreichend. Der 16k-Widerstand ist zu klein.
Wenn du keinen Pull-Down brauchst, lass ihn ganz weg.
Die Dioden sind ok, wenn intern keine vorhanden sind oder du sie nicht
benutzen magst.
> problemlos
Der Strom durch die obere Diode muss irgendwo verbraucht werden. Sonst
steigt die Versorgungsspannung an. (Im Power-down Mode verbraucht der
AVR nur 0,1mA.)
Noch einer schrieb:> Im Power-down Mode verbraucht der> AVR nur 0,1mA.
Und über R20 fließen bei 32V rund 0,04mA, wäre also kein Problem.
Trotzdem hast Du grundsätzlich Recht, daher hatte ich die TVS-Diode
vorgeschlagen, dann geht gar kein Strom in die Versorgungsspannung.
Torsten C. schrieb:> Und über R20 fließen bei 32V rund 0,04mA, wäre also kein Problem.
Aber nur, falls der µC mit 30V betrieben würde - das will doch keiner.
Noch einer schrieb:> Der Strom durch die obere Diode muss irgendwo verbraucht werden.
Da hast du recht. Ein bisschen mehr Info über das Drumrum würde helfen.
Michael schrieb:> Aber nur, falls der µC mit 30V betrieben würde - das will doch keiner.
Wie jetzt?! OK, es wären 0,17mA bei 32V und 5V.
Sorry, also doch etwas mehr als 0,1mA.
Ein Grund mehr für eine Suppressordiode.
Michael schrieb:> Da hast du recht. Ein bisschen mehr Info über das Drumrum würde helfen.
sehe ich auch so
falls der µC schlafen geht und die Spannung nicht ohne Erhöhung ableiten
kann würde ich den Teiler auf 1:2 auslegen für 9V -> 4,5V high und die
Spannung über 9V mit Klemmdioden am unteren Teiler begrenzen -> Z-Diode
oder einige Si Dioden in Durchlassrichtung ca. 5x 0,7V (Kennlinien
beachten).
Torsten C. schrieb:> Wie jetzt?! OK, es wären 0,17mA bei 32V und 5V.>> Sorry, also doch etwas mehr als 0,1mA.
Da hast du die Rechnung noch mit dem falschen Wert von R21 gemacht.
Damit funktioniert die Sache bei 9V und üblichen Mindestwerten für den
High-Pegel leider nicht. Meist liegt V_IH deutlich über 0.5 VCC.
@Joachim B: Suppressordiode am unteren Teiler finde ich auch die beste
Lösung, habe ich bei meinem Dimmer auch so gemacht, ist dort sogar ein
Analog-Eingang.
Michael schrieb:> Da hast du die Rechnung noch mit dem falschen Wert von R21 gemacht.
Ach! Ist aber inzwischen auch egal, wie hoch er hätte sein sollen.
Wie wäre es, wenn das Eingangssignal (Welche Geschwindigkeit soll denn
erreicht werden?) via Konstantstromquelle, evtl. nur mit einem JFET
Verarmungstyp, und in Reihe dazu einen Optokoppler zu beschalten? Die
Ausgangsseite des Optokopplers kann dann mit dem internen Widerstand des
µCs beschalten werden und es sollten Spannungstechnisch keine Probleme
auftreten.