Megapulser - Reaktion der Elektronik?

Gast #4123671
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Hallo!

Ja - Megerpulser Thread - der 1000.

Nein, mal im Ernst, ich will hier ein bisschen ein anderes Thema 
ansprechen: In den meisten Threads in diversen Autoforen wird nur 
behandelt, ob der denn auch wirklich funktioniert.
Dass Säure-Batterien sulfate ablagern ist ja nichts neues, diese durch 
höhere Spannung wieder lösen zu können auch nicht. Somit sehe ich die 
Funktion des Megapulser als gegeben, 8Khz mit 20V Impulsen klingt 
brauchbar.

Das einzige was mich etwas stutzig macht: Wie verkraftet das die 
Boardelektronik? Oder noch ein bisschen anders: Wie kann der Megapulser 
überhaupt in die Batterie pumpen? Gehen wir mal davon aus, die 
Scheinwerfer des Autos laufen, wenn mir nun ein gerät 20V Impulse 
abgibt, dann werden die doch sicherlich in den Scheinwerferlampen wieder 
vernichtet, und nicht in die Batterie gehen, oder?

Wenn man davon ausgehen würde, es würde tatsächlich funktionieren, wie 
reagiert die Boardelektronik darauf? Die ist ja nun nicht unbedingt für 
20V Impulse bei 8Khz ausgelegt ...

Gehen wir nun mal davon aus, man verwendet den Megapulser mitsamt einem 
Ladegerät. Auch die Ladeelektronik im Ladegerät ist nun nicht unbedingt 
für 20V 8Khz Impulse ausgelegt, ich vermute sogar eher, dass das ganze 
erhebliche Störungen oder gar zum Defekt des Ladegerätes führen kann?

Hat hier jemand Erfahrungen damit?

Danke!

Gruß
Gast #4124133
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8kHz?
Man bendenke, dass das Auto-Boardnetz auf eine möglichst niedrige 
Impedanz in diesem Frequenzbereich ausgelegt sein wird. Bei 8kHz kann 
man davon ausgehen, dass die Impulse nicht in der Batterie landen - die 
dürfte zu langsam sein - sondern in irgenwelchen Elkos der Elektronik 
(steht ja oben schon!). Und wenn wir da 100mOhm Impedanz haben, ist das 
schon viel. Ich tippe auf viel weniger.

Somit gibt es jetzt 2 Möglichkeiten:
Möglichkeit 1 : Das Gerät kann einen Strom von z.B. >>100A in das 
Boardnetz einspeisen, so dass an der Batterie nennenswert was ankommt.

Möglichkeit 2 : Wie oben schon geschrieben : das Ganze verpufft völlig 
wirkungslos in irgenwelchen Kondensatoren.

Ich tippe auf Möglichkeit 2.

Tipp: Bete 5 Rosenkränze für deine Autobatterie, das dürfte deutlich 
mehr bewirken.
Persönliche Seite #4124300
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Darauf exakt zu antworten spare ich mir, es fehlt bei den Grundlagen. 
Nur soviel zum selber nachdenken:
1. Das Teil liefert keine 20V, sondern allenfalls einen Strom ins 
*Bord*netz. Die 20V sind höchstens Leerlaufspannung.
2. Schau dir mal die Impedanzverhältnisse im *Bord*netz an, dann weißt 
du was so ein Pulser darin anrichtet - oder nicht.
Gast #4125786
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batman schrieb:
> Der braucht sich nur mal seine "20V-Pulse"

Dazu müsste man die Kundenveralberung aber erst mal kaufen,
damit hätte der Anbieter schon gewonnen.

Mit einem hinreichend schnell ansteigenden Nadelimpuls könnte man 20V 
auf die B+ Leitung aufmodulieren, die Induktivität der Leitung von 
wenigen Nanohenry erlaubt das wenn der Spannungsanstieg rasant ist. Denn 
dann hat die einige Zentimeter entfernte Batterie noch keinen Effekt, 
der Lichtgeschwindigket sein Dank.
Gast #4125825
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Deshalb soll man den Flux-Kompensator ja auch direkt auf die 
Batteriepole montieren, wenn er seine magische Wirkung entfalten soll. 
:)

Wenn das Ding hinter wackligen Batterieklemmen am Bordnetz hängt und 
wenn da wirklich was rauskommen würde, hätte ich da prinzipiell schon 
Bedenken um die Sicherheit sensibler Bordelektronik.

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