Weiss einer wie dieser Regensensor funktioniert? und wo der vor allem
sitzt?
Ist das ein sich der Regenmenge anpassender Widerstand?
Es geht u einen A-Klasse Benz (A150) von 2009.
Das Ding fängt an bei geringen Regenmengen total verrückt zu spielen.
Statt Intervall wischt der total nervös.
bei einem Widerstandswert wäre das natürlich einfach, dann könnte man
sich ein Poti dazu bauen und ich hab den Invervall wie ICH es haben
will.
Da würde noch sowas in die Mittelkonsole passen.
☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:> Weiss einer wie dieser Regensensor funktioniert? und wo der vor allem> sitzt?
Das ist eine Art Reflexlichtschranke, die hinter der Windschutzscheibe
angebracht ist, im oberen Teil, in der Kunststoffabdeckung der
Innenspiegelhalterung.
Von außen kann man bei halbwegs sauberer Scheibe den Sensor auch sehen.
Ja, hab mir schon gedacht das der da drin sitzt.
aber das MessPrinzip war mir unklar.
Die Wischer sind zwar 2 Jahre alt, wischen aber noch gut.
hmm muss ich mal schauen, was man dem Empfänger vorgaukeln kann.
Diese Steuerung hat mir noch nie richtig gefallen.
☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:> Diese Steuerung hat mir noch nie richtig gefallen.
Du musst sie ja nicht nutzen, der W169 kennt ja noch drei weitere
Stellungen des Scheibenwischschalters.
Ich glaube das wird bei Mercedes Benz eine sportliche Aufgabe. Meine
S-Tonne von 2003 hat drei CAN-Busse (Antrieb, Fahrwerk, Komfort), ich
glaube Mercedes' kleiner Kipper aus 2008 hat solche Extras auch über CAN
angebunden. Einen einfachen Poti kannst Du also getrost vergessen.
Die Messtechnik basiert darauf, daß Wasser viel dichter ist als Luft und
somit die Reflexion eines IR-Lichts an der Glasoberfläche verändert.
Dadurch erreicht mit zunehmender Benetzung der Scheibe immer weniger
IR-Licht den Sensor, womit sich die Wassermenge auf der Scheibe messen
läßt.
Btw. Wer einen Benz fährt, sollte auch die paar Euro für neue
Scheibenwischer haben. Ich wechsel meine immer vor dem TÜV.
Nieselregen oder Autobahn nachdem der Regen seit 20Minuten durch ist.
da ist kaum eine Stellung brauchbar. Da fehlt ein programmierbarer
Intervall, was man z.B. in Wolfsburg schon seit -zich Jahren kann
Das Problem ist bekannt. Macht mein W245 (B-Klasse BJ. 2010) ebenfalls!
Auch mehrmaliger tausch der Sensoren, Firmwareupdate und was weiss ich
nicht was, brachte keine Besserung. Was mir besonders auffiel: Der
Schiebenwischer fängt in der Tiefgarage an zu spinnen. Aber nur in der,
in der noch Neonröhren verbaut sind. In der anderen, mit LED-Technik
beleuchteten, funktioniert er wunderbar.
☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:> Da fehlt ein programmierbarer> Intervall, was man z.B. in Wolfsburg schon seit -zich Jahren kann
Meine Mutter kann das immer noch nicht, auch nicht wenn sie in Wolfsburg
ist. Ist ihr zu 'suspekt'. ;-) * scnr *
Aber stimmt: Nutze ich auch am liebsten.
IRONIE
hmmm ich baue mir also eine kleine Lampe vor den Sensor, vielleicht
lässt sich da was machen. Oder ich klebe den ab.
Das geht dann noch so weit, dass Pflegepersonal im weissen Kittel hinter
mir steht, mir auf die Schulter tippt und schon mal die Zwangsjacke
aufhält O_°
/IRONE
nee bevor ich dafür zum Händler renn und mir da die Zeit um die Ohren
schlage, bleibt das entweder so. Oder ich versuche da selbst was.
☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:> Da fehlt ein programmierbarer> Intervall, was man z.B. in Wolfsburg schon seit -zich Jahren kann
Leider hat VW die geniale, stufenlos einstellbare Intervallschaltung
durch einen häßlichen, 4-stufigen Gnubbel am Wischerhebel ersetzt.
Vermutlich deshalb, weil die wenigsten mangels Blick ins Handbuch
wußten, wie man das Intervall einstellt.
magic smoke schrieb:> 4 Stufen reichen doch eigentlich völlig aus.
Nicht wirklich, das Wunschintervall liegt immer gerade irgendwo zwischen
den Stufen.
Der Regensensor ist an sich 'ne schicke Angelegenheit, schicker aber
wäre er, wenn die Empfindlichkeit o.ä. mit einem simplen Drehknopf
nachgestellt werden könnte.
Dann hätte man das beste aus beiden Welten - die Verstellbarkeit des
alten VW-Systems, und den Komfort des sich an den Regen anpassenden
Sensors.
Aber Mercedes denkt ja auch nicht vorwärts, sondern ersetzt Autos wie
den W169 durch unpraktische Kopien des 1er-BMW.
Hallo,
dann dürft ihr halt kein "Oberklasse"-Auto kaufen, sondern mit solidem
Mittelmaß vorlieb nehmen.
In einem Ford z.B. kann man die Empfindlichkeit des Regensensors in (8?)
Stufen einstellen. Auch sind (zumindest bei etwa der Hälfte der
Fahrzeuge) die Sensoren unempfindlich gegen Fremdlicht (also auch z.B.
Neon-Lampen), da das IR-Signal hochfrequent moduliert wird (nur die
Hälfte, da dieser Sensor teurer als der nicht modulierende ist und auch
bei Ford zu gerne gespart wird).
Mercedes und Qualität war halt leider einmal...
Ford hatte auch einmal die programmierbaren Relais z.B. im Fiesta, aber
wie schon korrekt bemerkt, kam die Mehrzahl der Kunden wohl nicht klar
damit, weswegen sie durch Stufenschalter oder Sensoren ersetzt wurden.
Schöne Grüße,
Martin
☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:> Da fehlt ein programmierbarer> Intervall, was man z.B. in Wolfsburg schon seit -zich Jahren kann
Die Rüsselsheimer können das auch. Mein Zafira B hat das auch. Ich hatte
in den 90er das programmierbare Intervall Relais von Conrad (32 DM) in
meinem damaligen Auto eingebaut. Hat bis zuletzt funktioniert.
Bekommt man denn den Benz nicht ohne?
A-Klasse = Oberklasse?
Da gibts aber noch ganz andere Kaliber auch ohne Stern drauf.
soweit ich weiss ist diese Konstruktion bei Benz standard.
@Mod: eben einen solchen Drehknopf will ich versuchen nachzurüsten
☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:> A-Klasse = Oberklasse?> Da gibts aber noch ganz andere Kaliber auch ohne Stern drauf.
Naja, ich sprach ja auch von Anspruch, nicht von Wirklichkeit ;-)
Schöne Grüße,
Martin
Über das Diagnoseprogramm kann man in der Werkstatt einen Korrekturwert
für den Regensensor einstellen.
Das Problem wird nur sein, eine Werkstatt zu finden, die einen
Mitarbeiter hat, der sich wirklich damit auskennt. Mit allem, was über
08/15 Probleme hinausgeht, sind die meisten Werkstätten überfordert.