Will meinen Arbeitsplatz schalten. Also Computer, 2 externe Festplatten,
Drucker, 2 Tischleuchten, Kleinkram.
Dazu gibt es entsprechende Fußschalter wie in den angehängten Fotos.
Aber leider sind bei solchen Schaltern nach einem halben Jahr die
Kontakte kaputt. Wo gibt es da was brauchbares? In Steckdosenleisten
schafft man es ja auch ordentliche Schalter einzubauen. Aber sobald es
als Tretschalter mit Kabel ausgeführt ist, taugt es nicht mehr. Manche
Hersteller schaffen es sogar, dass der Tretschalter im ausgeschaltetem
Zustand Strom verbaucht und/oder fehleranfällige Relais oder Elektronik
eingebaut ist.
verzweifelt schrieb:> Aber leider sind bei solchen Schaltern nach einem halben Jahr die> Kontakte kaputt.
Das sind sie, weil Du sie überlastest. Diese Schalter sind für den
Betrieb mit Lampen gedacht (klassisches Modell: Stehlampe), und nicht
dafür, mehrere Schaltnetzteile mit ihren doch nicht unerheblichen
Einschaltströmen zu schalten.
Würdest Du mit solch einem Schalter ein passend dimensioniertes
Leistungsrelais (könnte schon ein Schütz sein) schalten, würden die
Kontakte des Schalters deutlich länger halten. Bei Oma Krawuttke wird
damit immerhin jahrzehntelang die Stehlampe betrieben ...
verzweifelt schrieb:> Es gibt auch welche für 10A oder 16 A, die taugen auch nicht viel.> Der von Brennenstuhl im obigen Bild (t2.jpg) ist für 16A spezifiziert.
Ja, 16A ohmsche Last. Ein PC-Schaltnetzteil hat aber, wie Rufus schon
schrieb, einen erheblichen Einschaltstrom der von ohmsch weit entfernt
ist.
Du könntest einen Einschaltstrombegrenzer dahinterschalten, dann sollte
es gehen. Den hier z.B.:
http://www.reichelt.de/ESG-3/3/index.html?&ARTICLE=100664
Die andere Variante ist ein kleines Schütz mit dem Tretschalter zu
schalten.
naja, nachdem du das Bild vom Brennenstuhl Teil angeführt hattes, dachte
ich schon, dass da etwas "vernünftiges" dranhängt. Wenn du mit dem
"Tretschalter" tatsächlich dirket deinen ganzen arbeitsplatz schaltest,
ist das wie von den Vorpostern korrekt angeführt natürlich Unfug.
Ein Schütz würde ich nicht nehmen, da das dann dauernd Strom zieht und
ev. noch brummt. Ich würd mich mal nach einem entsprechend belastbaren
Stromstoßschalter umsehen.
Eine Alternative wäre ev. auch eine Master/Slave Steckerleiste wo mit
dem Einschalten des PC (oder der Tischlampe) auch der Rest ans Netz
geht.
Auf jeden Fall hat er kein Problem damit, wenn der Schalter bei der
Betätigung mal zu brennen anfangen sollte.
btw. finde ich es ein wenig ungeschickt, eine Firma im Elektrikbereich
Brennen-irgendwas zu nennen. Ich will jedenfalls nicht, daß mein Stuhl
brennt.
ich hab' auch schon danach gesucht, ohne Erfolg. Was ich dabei
herausfand war, daß die Steckdosenleisten mit abgesetztem Schalter
tatsächlich auch üüber ein Realis schalten (d.h. der Tretschalter wird
nicht mit dem zu schaltenden Strom belastet). Die NoName tuts noch, die
Brennenstuhl nicht mehr. Beides übrigens Dauerleistungsbezieher mit
Kondensatornetzteil..
Du könntest auch eine normale Master/Slave Steckdose nehmen. Am Master
machst du deine Werkbank-Beleuchtung (wenn du es magst, kannst du die ja
mit deinem Tret-Schalter einschalten), und am Slave hängst du deine zu
schaltenden weiteren Geräte dran. Wenn du Glück hast, ist in der M/S
Leiste entsprechender Schutz vor Transienten drin.
Genau das von dir beschriebene Szenario habe ich nämlich auch in meiner
Computer-Ecke, und das funktioniert seit Jahren problemlos.
Wenn du schnell bist kannst du vom Karl-Heinz solch eine
Steckdosenleiste als Geschenk erhaschen (siehe Rubik: Markt)
Paul Baumann schrieb:> magic smoke schrieb:>> Ich will jedenfalls nicht, daß mein Stuhl>> brennt.>> Keine Pepperoni essen...YMMD
Danke ;)
[edit]
Habe das vor vielen Jahren schon mal am eingenen Leib ausprobiert: Hatte
den Inhalt eines 500g Glases mit (sehr) scharfen Peperoni oral
"entsorgt". Die Schärfe während des Verzehrs legte sich nach ca. 100g
allmählich. Am nächsten Tag wurde aber jeder Stuhlgang zum Horrortrip!
[/edit]
Magnus M. schrieb:> Habe das vor vielen Jahren schon mal am eingenen Leib ausprobiert: Hatte> den Inhalt eines 500g Glases mit (sehr) scharfen Peperoni oral> "entsorgt". Die Schärfe während des Verzehrs legte sich nach ca. 100g> allmählich. Am nächsten Tag wurde aber jeder Stuhlgang zum Horrortrip!
Das ist ein allgemein bekanntes Phänomen; deine Lebensgeschichte
interessiert hier niemanden. Lade dein Mitteilungsbedürfnis bitte
zumindest in Offtopic, oder noch besser bei deinem Therapeuten ab.
Danke.
wippschalter schrieb:> Das ist ein allgemein bekanntes Phänomen;
Das war mir fast klar.
> deine Lebensgeschichte interessiert hier niemanden.
* snüff *
> Lade dein Mitteilungsbedürfnis bitte zumindest in Offtopic, oder> noch besser bei deinem Therapeuten ab.
Es wäre unsinnig deswegen einen neuen Thread zu beginnen. Außerdem
würdest Du dann halt dort deinen Frust abladen. Schöne Grüße an DEINEN
Therapeuten ;)
> Danke.
Gerne geschehen.
Magnus M. schrieb:> Es wäre unsinnig deswegen einen neuen Thread zu beginnen.
Noch unsinniger ist es, das hier abzulassen und somit diesen Thread mit
Schwachsinn kaputt zu machen. Also troll dich woanders.
Magnus M. schrieb:> Es wäre unsinnig deswegen einen neuen Thread zu beginnen.
Zumal die eigentliche Frage bereits nach einer halben Stunde
beantwortet war. Problem war nicht der angeblich unbrauchbare
Tretschalter, sondern dessen Überlastung durch spezielle
Verbraucher mit hohen Einschaltströmen.
Harald Wilhelms schrieb:> Zumal die eigentliche Frage bereits nach einer halben Stunde> beantwortet war. Problem war nicht der angeblich unbrauchbare> Tretschalter, sondern dessen Überlastung durch spezielle> Verbraucher mit hohen Einschaltströmen.
Sehe ich nicht so. Da die Wippschalter in den Steckdosenleisten diese
Belastung nach meiner Erfahrung aushalten und andere Leute ebenfalls
bestätigen, dass Wippschalter diese Belastung aushalten, sehe ich keinen
Grund, warum es keine tauglichen Tretschalter für diesen Anwendungsfall
geben kann. Somit ist meine Frage immer noch offen.
verzweifelt schrieb:> warum es keine tauglichen Tretschalter für diesen Anwendungsfall> geben kann. Somit ist meine Frage immer noch offen.
Das liegt am Prinzip des Schalters. Die Wippe hat eine sehr
überschaubare Mechanik, die eigentlich nur aus einer Kontaktwippe und
einer Feder besteht. Die Schwachstelle bei denen ist die Brücke in der
Mitte der Wippe und der Kontakt am Ende. Ich habe es schon öfter erlebt,
das beim Einschalten meines PC sich der Kontakt verschweisst. PC läuft
dann, aber man kriegt ihn nicht mehr aus :-)
Beim Trittschalter ist das ganze viel filigraner. Die Mechanik dreht
hier meistens einen Wischerkontakt, der dann mit ein paar Federchen
kontaktiert wird. Das ganze ähnelt der Mimik im Kugelschreiber. Die
Dinger werden beim Schalten dann kurz mal richtig bestromt und brennen
ab oder verschweissen sich, wobei das erstere in dem Falle
wahrscheinlicher ist.
Du kannst ja mal einen deiner alten Schalter demontieren - dann wird
schnell klar, warum man den Einschaltstrom begrenzen muss.
elektrischer schrieb im Beitrag #4155724:
> nur Ärger. Ein normaler Wippschalter in einer Steckdosenleiste geht> hingegen nur sehr selten kaputt.
Ich habe schon 'zig Wippschalter in Steckdosenleisten getauscht, weil
wie Matze oben schon schrieb die elektronischen Netzteile sie
reihenweise gekillt haben. Besonders Laser-Drucker sind hervorragende
Testgeräte für Schalterzuverlässigkeit. Merkt man auch an deren fetten
Ein-/Ausschaltern.
Ohne Einschaltstrombegrenzung oder Relais hat man keine Chance.
Wäre mal ein schönes Projekt, so etwas mit zwei FETs die bisher manchmal
verwendeten Triacs mit deren Verlusten zu ersetzen.
Pd G. schrieb:> Wäre mal ein schönes Projekt, so etwas mit zwei FETs die bisher manchmal> verwendeten Triacs mit deren Verlusten zu ersetzen.hust
Dir ist bewusst, dass du ein FET IMMER eine Diode in Sperrrichtung
hat? Ausschalten ist also dann nicht mehr...
qwertzuiopü+ schrieb:>> Wäre mal ein schönes Projekt, so etwas mit zwei FETs die bisher manchmal>> verwendeten Triacs mit deren Verlusten zu ersetzen.>> *hust*> Dir ist bewusst, dass du ein FET IMMER eine Diode in Sperrrichtung> hat? Ausschalten ist also dann nicht mehr...
Deshalb muss man ja auch zwei in Reihe schalten. Was deren Ansteuerung
nicht unbedingt erleichtert. Und ein Relais wird zusätzlich benötigt,
um die galvanische Trennung zu gewährleisten. Auf gut deutsch: Ein
Irrweg. Der richtige Weg ist m.E. ein Relais mit Doppelkontakten für
erhöhte Einschaltströme. Und möglicherweise ein Nachbessern der
Eingangsschaltung von den Verbrauchern, die einen zu hohen Inrush-
Current haben. Ein Inrush-Current von >50A würde ich als Design-
Fehler bezeichnen.