Allerste STM32 Schaltung

Gast #4168873
Lesenswert?

Hallo,

ich habe bis dato nur mit ATMega's gebastelt. Jetzt habe ich vor, mich 
an die STM32's ranzumachen. Ausgesucht habe ich mir den STM32F107

Beigefügt habe ich die Schaltungen. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser 
O.K. ist.

Den STM32F107 möchte ich nur über UART flaschen. Dazu setze ich Boot 1 
auf LOW, Boot 0 auf HIGH und mache einen Reset. Das ist so der Plan.
Kann diese Schaltung so funktionieren.
Wäre echt klasse wenn ich Feedback zu der Schaltun bekommen könnte.

Vielen Dank
Angehängte Dateien:
Gast #4169166
Lesenswert?

Bei deinem konkreten µC bin ich nicht ganz sicher, aber soweit ich die 
STM32 kenne, ist auch bei den kleinen an mindestens einem 
Versorgungsstrang ein 4µ7-Kondensator laut Datenblatt empfohlen (evtl. 
an VDD/VSS4?). Die VDDA/VSSA-Pins sollen, soweit ich weiß, mit 10n+1u 
entkoppelt werden.

Das flashen über UART funktioniert zwar, ich würde mir das aber 
überlegen. Zumindest während der Entwicklung ist es schon angenehm, 
debuggen zu können – da würde ich die SWD-Pins mal irgendwo auflegen.

R1 kommt mir auch ein bisschen komisch vor, sicher, dass der da so 
hingehört?
Gast #4169169
Lesenswert?

Sieht alles in allem gut aus. Spannungsregler und vernünftigen Freiraum 
für die mechanische Befestigung hast du vorgesehen? Es gibt mittlerweile 
Schottky-Dioden die nur noch 0.2V Spannungsabfall haben - das Vorsehen 
einer solchen kann bei Batteriebetrieb als Verpolungsschutz nützlich 
sein. Stromversorgung auch via USB?

Das wird eine Experimentier-Platine?
Denk' immer dran: Beim Frickeln kann auch mal was schief gehen. Ich hab 
deshalb gerne direkt vor einem Eingang einen 330-Ohm Widerstand (I_max = 
10mA). Wenn das entsprechende Bit im Register auf Open-Drain steht, der 
Transistor durchschaltet, und du am Eingang mit einem Taster 3.3V 
draufgibst ist der Transistor hinüber. Kannst ja Lötjumper vorsehen die 
ein Bauteil überbrücken falls es im Einzelfall stört. Für V_Batt würde 
ich ebenfalls einen Jumper vorsehen. Es gibt in der Eagle Library Jumper 
die im ungelöteten Zustand bereits geschlossen sind (zwei Zinnflächen 
mit einer durchgehenden Leiterbahn), öffnen entsprechend durch 
mechanisches Auftrennen.

Und bitte keinen schwarzen Hintergrund mehr.
#4169183
Lesenswert?

Ich lege dir ebenfalls ans Herz, eine Debug Schnittstelle vorzusehen. Ob 
du jetzt SWD oder JTAG verwendest ist eigentlich egal.

Wenn du das erste mal mit STM32 arbeitest, ist es hilfreich, auch mal IN 
die Hardware zu schaun. Einen Debugger gibts schon für 25 Mücken (STlink 
v2, der is zwar nicht perfekt, tut aber seinen zweck)
#4169208
Lesenswert?

Ingo Less schrieb:
> Little Basdart schrieb:
>> Einen Debugger gibts schon für 25 Mücken (STlink
>> v2, der is zwar nicht perfekt, tut aber seinen zweck)
> Oder man kauft sich ein Discovery-Board. da hat man gleich ne Spielwiese
> und n Debugger in einem und für ganz kleines Geld (~15€).

Das ist richtig. Die Discovery Boards sind von der Preis/Leistung 
unschlagbar. Selbst das große STM32F429 Discovery mit LCD kostet nur 25 
Mücken.

Das einzige Manko aus meiner Sicht: Die Discoveries haben kein Ethernet 
an Board. Dafür gibts aber das STM32E407 von Olimex, das aber einen 
JTAG-Debugger benötigt
Gast #4169209
Lesenswert?

Ingo Less schrieb:
> Eigentlich reicht GND,SWDIO,SWDCLK völlig aus ;)

Je nach SWD-Adapter. JLINK möchte noch die +3,3V, und den NRST sollte 
man zusätzlich auflegen.
Ich stimme ab er zu: Ohne SWD nicht wirklich Spass da das Debuggen sonst 
fürchterlich wird. Ein Debugger kostet nicht die Welt macht aber die 
Entwicklung um Dimensionen einfacher.

rgds

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren