Herdplatte, Leistung per PWM oder Phasenanschnitt gesteuert?

Gast #4185532
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Leute, zu den älteren ohm`schen Herden und auch zu Induk. Herden:
I) Haben die
a) eine "Zeitensteuerung", oder
b) ist es eine Puls-Weiten-Modulation (PWM) Steuerung, um die 
Energiemenge/ s  bzw. also die Leistung zu steuern?
II) Oder wird evtl.  mit Phasenanschnitt  die Leistung  durch den Koch 
regelbar?
- Er dreht am Knopf u. in Wahrheit ändert er die zeitliche Breite der 
Phase der Sinuskurve?  Many thanks in advance!
Dilettant
Gast #4185560
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Also mein Ceran Kochfeld hat eine einfache Zweipunktregelung.
Meine Induktionskochplatte eine Mischung aus PWM mit "Sendefrequenz" 
(hohe Leistungsstufen) und einem langsamen PWM mit 10 Sekunden 
Periodendauer für niedrige Leistungsstufen.
Alte Herde mit den schwarzen Gußeisenplatten haben gar keine Regelung, 
sondern schalten nur Heizwicklungen um.

Wofür war das gleich noch wichtig?
Willst Du Deinen Herd mit Gleichspannung betreiben?

Grüße,
 Stefan
Gast #4185584
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Die älteren Leutchen haben gar keine Regelung.
Später kam ein thermischer (Kapillarrohr) Schalter für die 
"Schnellkochplatte" dazu.

Wie es bei dem Induktivfeld aussieht, weiß ich nicht. Da da aber 
Elektronik daran beteiligt ist, wird es wohl irgendeine Regelung geben.


Am freundlichsten, sowohl dem Versorger als auch Deinen Nachbarn 
gegenüber, ist eine Schwingungspaketregelung. Eventuell auch ein 
08/15-Zweipunktregler.

Behalte immer im Auge, dass regelungstechnisch gesehen, Abtastzeiten im 
mittleren Sekundenbereich, bei der Regelung einer Herdplatte, schon 
einen Blitzmerker darstellen.
Gast #4185615
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Aha, es geht also nicht darum, wie irgend ein Herd gesteuert / geregelt 
wird, sondern wie man eine Regelung nachrüsten kann.

Da ist natürlich Schalten im Nulldurchgang am vernünftigsten.
Für Eure Bastelaktion (nicht herabwertend gemeint!) würde ich schon aus 
Sicherheitsgründen zu einer optisch isolierten Lösung wie dieser hier:

http://www.reichelt.de/Solid-State-Relais/RM1E23AA25/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=3298&ARTICLE=79470&SEARCH=halbleiterrelais&OFFSET=16&WKID=0&;

(Phasenanschnitt, 230V / 25A)

oder dieser hier:

http://www.reichelt.de/Solid-State-Relais/RM1A48D50/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=3298&ARTICLE=79467&SEARCH=halbleiterrelais&OFFSET=16&WKID=0&;

(Nulldurchgangsschalter, 480V, 50A)

raten.

Irgendwelche schnellen Lösungen brauchst Du zum Kochen bestimmt nicht, 
dazu sind alle Zeitkonstanten zu groß. Jede Sekunde neu zu entscheiden, 
ob geheizt werden muss oder nicht sollte reichen. Bei diesen niedrigen 
Schaltfrequenzen wäre es übrigens auch ziemlich egal, ob im 
Nulldurchgang geschaltet wird oder nicht, aber die Relais müssen das 
intern schon deshalb machen, um die Stromanstiegsgeschwindigkeit zu 
begrenzen.

Vielleicht hilft das,
 Stefan
(Firma: Promaxx.net) #4186268
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Bei den "alten" Kochplatten (1-3 in 7 Schritten) wurden nur die 
Anzapfungen umgeschaltet
Die besseren "Automatik-Platten" (1-12) hatten einen Energie-Regler, der 
die Platten ein- und ausschaltete je nach Stellung des integrierten 
Bimetall-Streifens, der die Erwärmung der Platten simulierte. Eine sehr 
interessante Bauweise !! aber immer noch an/aus.

Bei diesen thermischen Vorgängen reicht An/Aus, da braucht es keine 
kontinuierliche Befeuerung per PWM/Phasenanschnitt.

Bei heutigen Induktionsfeldern sieht es sicher anders aus.
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #4451318
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Bernd R. schrieb:
> Die besseren "Automatik-Platten" (1-12) hatten einen Energie-Regler, der
> die Platten ein- und ausschaltete je nach Stellung des integrierten
> Bimetall-Streifens, der die Erwärmung der Platten simulierte. Eine sehr
> interessante Bauweise !! aber immer noch an/aus.
>
Hi,
meine Platte hat so ein Drehrädchen mit genau zwei Anschlüssen, welches 
in Serie zur Heizwicklung liegt.
Frage: ist das so ein Simulant, wie von Bernd R. beschrieben?
Danke,
 Marcus
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