Lattice XP2 On-chip Flash lesen und schreiben

OP #4191407
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Schlumpf schrieb:
> Thomas W. schrieb:
>> Hier handelt es sich aber um zusätzlichen Flash Speicher
>
> Richtig, aber spielt es für dich eine Rolle, wo deine Werte abgelegt
> werden?

Ja, ich möchte falls möglich die Option haben die Firmware des FPGA zu 
aktualisieren. Und zwar nicht nur extern via JTAG oder SPI sonder intern 
aus der FPGA Logic heraus. Und dazu muss ich das Konfigurations-Flash 
beschreiben können.
Gast #4191439
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Aber abgesehen davon, dass ich mir gerade nicht vorstellen kann, wozu 
man sowas braucht, wäre ein Ansatz, dass du ein SPI im FPGA modellierst, 
welches du dann auf der Leiterplatte an die SPI-Prog-Schittstelle des 
FPGA verdrahtets. Dann kann der FPGA sich selbst überschreiben.
Gast #4191484
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Schlumpf schrieb:
> Aber abgesehen davon, dass ich mir gerade nicht vorstellen kann, wozu
> man sowas braucht, wäre ein Ansatz, dass du ein SPI im FPGA modellierst,
> welches du dann auf der Leiterplatte an die SPI-Prog-Schittstelle des
> FPGA verdrahtets. Dann kann der FPGA sich selbst überschreiben.

Das sollte allerdings nur als theoretische Möglichkeit
gesehen werden. Ein Fehler bei der Beschreibung und das
FPGA/CPLD startet nicht mehr, ausser es wird von "Aussen"
neu beschrieben. Aus diesem Grund sind ja auf vielen
DevBoards zwei Bausteine (FPGA/CPLD/uC). Ein uC kann
z.B. nach einem Beschreiben und einem fehlerhaften Starten
einen Neuversuch machen. Das kann der FPGA dann nicht mehr.
Gast #4192473
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Hallo Thomas,

für Dich dürfte der "MachXO2 Programming and Configuration Usage Guide" 
interessant sein. Laut Anhang kommst Du auch über den internen Wishbone 
an den Flashspeicher. Ab Seite 27 (WISHBONE Configuration Mode) in 
besagtem Guide ist das näher erläutert:
1
The MachXO2 can access the Configuration Flash, User Flash Memory, 
2
and the Feature Row from an internal WISHBONE bus.

Duke
Angehängte Dateien:
#4193498
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Der TO hat aber ein XP2 und der hat leider keinen internen Wishbone für 
Hardwarekomponenten. Ob man trotzdem intern über eine Hardwarekomponente 
an den Konfig-Flash kommt, kann ich so aus dem Stehgreif nicht sagen. 
Möglich ist jedenfalls das interne Lesen und Schreiben des Serial TAG 
Memorys per SPI.

Die Lösung mit den extern geloopten SPI-Leitungen finde ich sehr gut. 
Wenn man Multiboot bzw. ein "golden image" verwenden möchte, dann ist 
beim XP2 zu beachten, dass dies nur in Kombination von internem und 
externem Flash funktioniert. Mit einem einzigen Flash ist das im 
Gegensatz zu anderen FPGAs nicht möglich.
OP #4194210
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Ich habe mich jetzt doch für ein zusätzliches externes Flash 
entschieden. Das interne Flash bekommt das golden image und das extene 
kann man bei Bedarf updaten. Das mit dem geloopten SPI scheint mir doch 
zu riskant bei nur einem Flash. Ein fehlgeschlagenes Update beim Kunden 
wird dann doch schnell zum Servicefall.

Dank an allen
Gast #4212456
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Es gibt beim XP2 eine interne Komponente SSPI die den Zugriff auf den 
Konfigurationsspeicher erlaubt, ist quasi eine interne Slave SPI 
Schnittstelle. Damit entfällt das externe loopen.

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