Hallo zusammen,
ich denke ich steh auf dem Schlauch und sehe eine einfach Lösung nicht,
für ein einfaches Problem:
Ich möchte mit einem µController eine PWM erzeugen mit einem HighSide
Schalter. 32V/6A.Dazu der P-Mosfet.
Allerdings habe ich in der ersten Schaltung die Überschreitung der GS
Spannung von 20V.
In der 2. Schaltung fehlt mir einfach die Schaltgeschwindigkeit- die
Flanken sind ne Katastrophe, ich erreiche meine Frequenz nicht. Die muss
aber sein damit die Entstörung nicht zuviel Platz braucht. Man könnte
jetzt die Widerstände unendlich klein machen- die werden dann aber heiß
und verbraten nen Haufen Strom.
Seit 2 Tagen suche ich nach einer Lösung, diese Ansätze wurden bereits
ausgelotet/verworfen:
a)
HighSide Treiber für N-Kanal oder P-Kanal High Side Schaltung:
Geht nicht weil die alle noch 10-15V Treiberspannungbrauchen- die hab
ich nicht und will ich auch nicht erzeugen müssen
b)
HighSide SipMos Schalter (Infineon oder ähnlich): Die schaffen alle die
Frequenz nicht.
Nun was tun: Ich hoffe der Eine oder Andere kann mir weiterhelfen!
Z-Diode ist schon nicht schlecht hat aber große Kapazität -> normale
1N4148 in Serie schalten.
danach noch ein Pärchen 2N2222A/2N2907(A) als Emitterfolger um das Gate
schnell aufzuladen. Falls es dann zu schnell ist (und der Fernseher
flackert) noch einen 100 Ohm Widerstand in Reihe zum Gate.
Gruß Anja
Hallo,
ich habe jetzt noch das hier gefunden:
Hier verstehe ich allerdings nicht wie verhindert wird dass das
Gate/Source nicht mehr als 20V bekommt...
Hallo Zusammen,
die Schaltung arbeitet, leider habe ich einen Schwinger am Ausgang und
auf der Ansteuerung und ich kriege das nicht weg. Das kommt wohl von der
Spule am Augang- die brauche ich aber damit das Signal glatt wird. Die
MosFet werden sehr heiß ab 0,5A Strom. Die Ansteuerfrequenz ist 8kHz.
Hab ich irgendwas vergessen? Wenn ich direkt am Mosfet Ausgang einen
100µF Elko rein mache ist das weg, aber dann wird dieser Elko sehr warm
Anja schrieb:> Durch die 5V vom Controller hat R3 maximal 4.3V bzw ca 13mA Strom> 13mA Strom x 680R = ca 10V. Bleiben ca 9V am Gate.>> Gruß Anja
Warum ist den der Strom durch R3 gleich der Strom durch R2?
Die MoSfets müssen so sein, weil ich am Eingang Spannungsfrei sein muss
wenn die Schaltung aus ist (Stromverbruach, das ganze hängt an einem
Akku)
Die Rechnung von Anja stimmt- nachweislich exakt so in der Schaltung.
Den Gate Schwinger konte ich jetzt etwas reduzieren indem ich die 10 Ohm
raus habe und 0 Ohm rein. Der Schwinger am Ausgang wird halt von der
Spule kommen, die beim plötzlichen Abschalten der MosFets voll Strom
zieht. Aber was dagegen tun?
Die Spule ist ein 8A Spule, Diode S1J (ähnlich 1N4007)
Richi schrieb:> Die Spule ist ein 8A Spule, Diode S1J (ähnlich 1N4007)
Bischen schneller ist sie mit 1.5us als eine 1N4005 mit 30us schon, aber
auch schnell genug für deine angeblich hohe Schaltgeschwindigkeit ?
Richi schrieb:> Die MoSfets müssen so sein, weil ich am Eingang Spannungsfrei sein> muss> wenn die Schaltung aus ist (Stromverbruach, das ganze hängt an einem> Akku)
Geht so aber nicht. T1 ist als Sourcefolger geschaltet.
Wenn man MOSFETs antiseriell schaltet, dann Source an Source.
> Die Spule ist ein 8A Spule,
Mit 6,8nH?
> Diode S1J (ähnlich 1N4007)
Viel zu lahm.
Hallo,
Danke für die Hilfe:
Wg. den beiden MosFets: was macht das für einen Unterschied? Ich wills
nur verstehen.
Diode- o.k. zu langsam: welche dann?
Spule ist 6,8µH nicht nH - sorry.
Ich hatte mich bei der Bauteilauswahl an BUCK Convertern orientiert,
daher auch die Spule mit 6,8µH
Richi schrieb:> Ich hatte mich bei der Bauteilauswahl an BUCK Convertern orientiert,> daher auch die Spule mit 6,8µH
Na ja, das hängt natürlich entscheidend vom Strom und von der
Schaltfrequenz ab (und dem Ripple-Strom und damit der Ripple-Spannung).
Richi D. schrieb:> Wäre eine Schottky besser? Da finde ich allerdings keine> Geschwindigkeitsangaben (reverse recovery time)
Schottkys sind quasi "beliebig schnell". Wenn die Spannungsfestigkeit
ausreicht, und der höhere Rückstrom nicht stört, nimm die.
Richi schrieb:> Wg. den beiden MosFets: was macht das für einen Unterschied? Ich wills> nur verstehen.
Der Kanal von T1 macht so niemals so weit auf, dass er die Bulkdiode
nennenswert überbrückt.
> Diode- o.k. zu langsam: welche dann?
Schottkydiode
> Spule ist 6,8µH nicht nH - sorry.
6,8µH scheint mir viel zu klein. Wie hast du die berechnet?
Anja schrieb:> Durch die 5V vom Controller hat R3 maximal 4.3V bzw ca 13mA Strom> 13mA Strom x 680R = ca 10V. Bleiben ca 9V am Gate.>> Gruß Anja
Die ~10V fallen aber an R2 ab, d.h. bei Vdd_max = 40V bleiben immernoch
30V am Gate übrig.
Guest schrieb:> Anja schrieb:>> Durch die 5V vom Controller hat R3 maximal 4.3V bzw ca 13mA Strom>> 13mA Strom x 680R = ca 10V. Bleiben ca 9V am Gate.>>>> Gruß Anja>> Die ~10V fallen aber an R2 ab, d.h. bei Vdd_max = 40V bleiben immernoch> 30V am Gate übrig.
Du hast dich mit einen NMOS Transistor vertan..
hinz schrieb:> Geht so aber nicht. T1 ist als Sourcefolger geschaltet. Wenn man MOSFETs> antiseriell schaltet, dann Source an Source.
Das macht man, weil man dann mit einem (hochohmigen) Widerstand von den
Gates zu den Sourcen die Mosfets sicher abschalten kann.
> Der Kanal von T1 macht so niemals so weit auf, dass er die Bulkdiode> nennenswert überbrückt.
Es wird natürlich auch mit den beiden zusammengeschalteten Drains
tadellos funktionieren, denn die Spannung ist im leitenden Zustand an
beiden D und beiden S etwa 30V. Da ist bis runter zur Masse genug Luft,
um satt leitend zu werden...
Das eigentliche Problem hier ist, dass wieder mal einer "nur einen
PWM-Ausgang" machen will, und schwuppdiwupp einen ausgeschlafenen
Schaltregler an der Backe hat. Und dort muss man eben erst mal wissen,
was alles dazugehört (Eingangselko, Schalter, Spule, Freilaufdiode und
Ausgangselko). Und dann muss man wissen, wie die Ströme in diesen
Bauteilen fließen. Und dann muss man beim Layout aufpassen. Aber das ist
Alles nichts Neues, es gibt kiloweise Lieteratur zum Thema.
Nachtaktiver schrieb:> Du hast dich mit einen NMOS Transistor vertan..
Was meinst du damit? Anja rechnet doch selbst schon den Spannungsabfall
an R2 aus. Und die ~10V fallen eben von "oben nach unten" ab.
Lothar M. schrieb:> Das eigentliche Problem hier ist, dass wieder mal einer "nur einen> PWM-Ausgang" machen will, und schwuppdiwupp einen ausgeschlafenen> Schaltregler an der Backe hat.
Das ist mir alles klar- ich habe aber nach tagelangen Suchen keinen
Schaltregler gefunden der: 100% Dutycycle kann, < 0,3V Dropout, bis 30V
arbeitet, Strom und Spannungsgeregelt werden kann und eben von hinten
nach vorne nichts durchlässt.
Layout ist kein Problem- habe schon genug "fertige" Buck Converter
gelayoutet. So weiß ich Bescheid welche Masse Verbindungen eng
beienander liegen müssen.
Deswegen muss ich da jetzt halt durch, dank eurer Tips konnte ich schon
ein paar Verbesserungen erzielen. Die Schottky hat z.B. dazu beigetragen
dass die Fets lange nicht mehr so heiß werden.
Wegen den 2 MosFets: geht das jetzt so oder nicht- irgendwie
widersprüchlich.
Richi D. schrieb:> Die Schottky hat z.B. dazu beigetragen dass die Fets lange nicht mehr so> heiß werden.
Und auch wichtig: welche Schaltfrequenz hast du für diese winzige Spule?
> Wegen den 2 MosFets: geht das jetzt so oder nicht- irgendwie> widersprüchlich.
Einfach auch selber mal Mitdenken und Überlegen. Du willst doch den
Schaltregler bauen. Wenn der nicht tut, dann bist du selber schuld.
Und es sit tatsächlich nicht verboten, mal bei den einschlägig Bekannten
nachzusehen, wie die sowas machen...
> Wegen den 2 MosFets: geht das jetzt so oder nicht
Es geht, ist aber ungünstig.
Richi D. schrieb:> Die Schaltfrequenz ist 8kHz, Hab die Spule schon auf 15µH erhöht-> Unterschied:keiner.
Und die 15uH hast du einfach mal geraten ?
Oder bei der Berechnung um eine Grössenordnung vertan ?
Also der Ripple ist fast egal, das geht auf einen 10Ah Akku. Ich wollte
lediglich nicht mit 0 - 1 draufknallen. Von daher sind die 15µH schon
o.k.
Ich habe jetzt mal die Schaltfrequenz verdoppelt- da werden die Fets nur
noch heißer- an der Spule kanns wohl kaum liegen.
Richi D. schrieb:> Also der Ripple ist fast egal, das geht auf einen 10Ah Akku. Ich wollte> lediglich nicht mit 0 - 1 draufknallen.
Tust du aber mit geringer Verzögerung trotzdem. Die Spule mit ihrer um
den Faktor 100 zu geringen Induktivität wird da sehr schnell in
Sättigung gehen, und dann bleibt nur noch der Rds der beiden Mosfets.
Kein Wunder, dass die warm werden...
Nein- Life. Problem ist der Akku soll auf 28,8V geladen werden, Es
stehen aber nur knapp über 29V zur Verfügung. Die
Strom/Spannungsregelung übernimmt ein Controller.
Würden die Fets nicht mehr so heiß wenn ich die Sources zusammenlege,
statt wie jetzt die Drains?
Oder liegts nur an der Spule? Weil man ja mit höherer Frequenz eine
kleinere Spule nehmen kann, hab ich mal die Frequenz auf 80kHz gelegt.
Die Fets werden noch heißer...
Richi D. schrieb:> hab ich mal die Frequenz auf 80kHz gelegt. Die Fets werden noch> heißer...
Du stocherst schon übel im Trüben...
Wie sehen denn die Schaltflanken aus? Wie das Layout?
Ich vermute sehr, dein Design ist jetzt gerade so "gut", dass jede
Änderung eine Verschlechterung bringt.
Mal zu den Grundlagen: es gibt statische Verluste am Rds, und es gibt
Schaltverluste, die umso höher sind, je langsamer der Fet schaltet.
Bei der niedrigen Frequenz kannst du die Schaltverluste ignorieren, da
hast du nur statische Verluste. Und die sind dann am höchsten, wenn die
Spüle in Sättigung ist und das einzige strombegrenzende Element der Rds
ist...
Anbei mal ne Schaltung, die mit 250kHz läuft (ATtiny261: 64MHz / 256).
Die Reihenschaltung funktioniert so nicht, außerdem gibt es Probleme mit
U_GS des 2. Transistors.
Gegen Rückstrom würde ich nen FET im DC-Ausgang nehmen, der braucht dann
nicht die Frequenz der PWM zu wuppen.
Hallo,
ja den 2. FET auf DC zu hängen und extra zu schalten- ist mir heute
morgen im Bett auch eingefallen.
Die Schaltung sieht ja recht ähnlich aus, auch die Transistoren und Fet
arbeiten in ähnlicher Größenordnung.
Ich habe 3 Fragen dazu:
1. Warum schaltest Du die PWM auf den Emitter?
2. Was ist das für ein Übertrager am Ausgang, wo liegt der Vorteil
dieses Übertragers gegenüber einer Spule?
3. Was bewirkt der 1W Widerstand mit dem Kondensator?
Danke schonmal!
Richi D. schrieb:> 1. Warum schaltest Du die PWM auf den Emitter?
Ich wusste, dass genau diese Frage zuallererst kommt.
Antwort: Basisschaltung
(schaltet schneller als die allgemein bekannte Emitterschaltung)
> 2. Was ist das für ein Übertrager am Ausgang, wo liegt der Vorteil> dieses Übertragers?
Das sind nur 2 in Reihe geschaltet Spulen.
> 3. Was bewirkt der 1W Widerstand mit dem Kondensator?
Das ist ein Snubber. Da gabs wohl Probleme mit Spannungsspitzen.
Das sind aber alles recht einfache Antworten auf simple Fragen...
Hallo,
alles klar, das mit den beidn Spulen leuchtet nicht ein: dem Schaltbild
nach ist das ein Übertrager. Auch die Bezeichnung mit 150nA - ist das
ein Tipfehler?
Richi D. schrieb:> das mit den beidn Spulen leuchtet nicht ein: dem Schaltbild nach ist das> ein Übertrager.
Es ist einfach ein Kern, auf dem zwei Spulen sind. Und wenn man die
richtig in Reihe schaltet, dann bekommt man die doppelte Induktivität.
http://www.elektrotechnik-fachwissen.de/grundlagen/reihenschaltung-induktivitaet.php
Man könnte diese Spule auch als 75µH Spule mit halb so hohen ohmschen
Verlusten betreiben. Oder sogar als Übertrager...
> Auch die Bezeichnung mit 150nA
Da steht "140µA".
> - ist das ein Tipfehler?
Sehr wahrscheinlich ja. Es dürften 2x70µH in Reihe sein...
Der 2. FET ist weg, sieht aber genauso nach Mist aus wie vorher... Ich
weiß bloß nicht was eine größere Spule bringen soll: das Problem hier
sieht doch ganz anders aus: kurz nach dem Abschalten bricht total die
Spannung zusammen und erholt sich wieder.
Außerdem: wo soll ich eine Spule mit 1,5mH hernehmen: sowas gibts
einfach nicht mit der Leistung- außer selber Wickeln und 8qm² groß...
Die Ansteuerung am Gate sieht gut aus- das Schwingen vom Ausgang schlägt
hier natürlich durch.
Richi D. schrieb:> das Problem hier sieht doch ganz anders aus: kurz nach dem Abschalten> bricht total die Spannung zusammen und erholt sich wieder.
Da sieht man, dass die Spule mindestens um den Faktor 10 zu klein ist.
Dein Stichwort für die weitere Recherche heißt "lückender Betrieb". Das
passiert bei einem Stepdown, wenn der Strom in der Spule im Freilauf 0
wird. Das ist nicht schlimm, es passiert täglich viele Millionen mal...
Wie wäre es, wenn du dich mal grundsätzlich in die Funktionsweise eines
Buck-Wandlers einarbeitest? Das hier ist doch eine hoffnungslose
Stocherei im Nebel...
O.k. Ich ordere mal Spulen mit 150µH, mach ein neues Layout und melde
mich wieder - hätte echt nicht gedacht dass es so ein Aufwand ist...
Vielen Dank für die geduldigen Antworten!
Richi D. schrieb:> 2. Was ist das für ein Übertrager am Ausgang, wo liegt der Vorteil> dieses Übertragers gegenüber einer Spule?
Bürklin: 65 C 124
Reihe: 140µH/2.5A
Parallel: 35µH/5A
Richi D. schrieb:> das Problem hier sieht doch ganz anders aus
Welcher Strom ist da geflossen?
Wie gesagt: es ist nicht schlimm, wenn der Strom lückt. Es geht dabei
auch nichts kaputt...
Richi D. schrieb:> Danke für die Spulen- die sind viel zu groß- wenn die rein müssen:> Projekt Abbruch... geht leider einfach nicht.
Schlecht wenn man es erst jetzt merkt. Hätte dir viel Arbeit gesparrt!
Richi D. schrieb:> Der 2. FET ist weg, sieht aber genauso nach Mist aus wie vorher...
Die teuersten Messgeräte mit den schicksten Datensammlungen nützen
nichts, wenn man sie nicht zu interpretieren weiss.
Du steuerst mit 50% Tastverhältnis. Die Spule wird in der Einschaltzeit
aufgeladen. Dann entlädt sie sich, offenbar in viel kürzerer zeit, also
in eine viel höhere Spannung.
Dann ist der Spulenstrom auf 0 abgeklungen, aber es gibt Kondensatoren,
und damit einen guten Schwingkreis. So kommt dein "Klingeln" zu Stande.
Ob jetzt deine Spannungen wirklich positiv und stark negativ sind, oder
das alles bloss ein Effekt ist weil du deine Messspitzen unterschiedlich
anbringst, weiss man natürlich nicht.
Bei so einer Schaltung misst man die Spannung an der Spule, in dem man
Masse des Scopes an +32V legt, und die Tastspitze mit x 10 an den
Spulenanschluss, so wird die Belastung und damit Verfälschung des
Signals möglichst klein. Besser misst man aber den Strom durch einen
kleinen Widerstand in Reihe zur Spule.
Lothar M. schrieb:> Es ist einfach ein Kern, auf dem zwei Spulen sind. Und wenn man die> richtig in Reihe schaltet, dann bekommt man die doppelte Induktivität.
Aua!
hinz schrieb:> Lothar M. schrieb:>> Es ist einfach ein Kern, auf dem zwei Spulen sind. Und wenn man die>> richtig in Reihe schaltet, dann bekommt man die doppelte Induktivität.>> Aua!
Nun ja, auch ein Mod kann mal übersehen dass sich eine Drossel mit 2
identischen Wicklungen beim Zusammenschalten anders verhält als 2
einzelne Drosseln.
Dieter W. schrieb:> Nun ja, auch ein Mod kann mal übersehen dass sich eine Drossel mit 2> identischen Wicklungen beim Zusammenschalten anders verhält als 2> einzelne Drosseln.
Jaja, das N Quadrat. Aber wenigstens noch in der selben Zehnerpotenz.
Das fängt der Regler meist noch ab... ;-)
Lothar M. schrieb:> Jaja, das N Quadrat.
Soo isses.
Und bei Parallelschaltung bleibt die Induktivität gleich, nur die
Belastbarkeit erhöht sich wegen Verdoppelung des Wicklungsquerschnitts.
;-)
Richi D. schrieb:> hier das neue Layout- ist das brauchbar?
Nein, Massefläche unter der Spule.
> Die Spule hat 150µH.
Mit Würfeln berechnet?
> Eingangspule
Ganz neue Idee.
hinz schrieb:> Nein, Massefläche unter der Spule.
Das wäre vmtl. wieder ein Thema für sich... Hier scheiden sich doch auch
die "Geister", ob Massefläche wirklich ausgespart werden muss, oder ob
dadurch eine zusätzliche Abschirmung entsteht...
Stepdown-Wandler sind recht gutmütig und auch lückender Betrieb ist kein
Problem. Bei lückendem Betrieb ist der Ripple etwas höher, das ist
alles.
Wenn was heiß wird, dann ist vermutlich die Drossel in Sättigung, was
für eine Stromangabe hat die denn?
Es gibt auch Filterdrosseln mit absichtlich schlechter Güte, damit sie
nicht in Resonanz geraten. Die sind natürlich für PWM völlig untauglich.
Untauglich sind auch stromkompensierte Bifilardrosseln, da die kaum
DC-Strom vertragen. Die sollen ja nur Gleichtaktstörungen filtern.
Am besten geeignet sind Speicherdrosseln, VAC und Würth haben da ein
großes Sortiment.
Michael schrieb:> Hier scheiden sich doch auch die "Geister", ob Massefläche wirklich> ausgespart werden muss, oder ob dadurch eine zusätzliche Abschirmung> entsteht...
Da gibts nichts zu scheiden. Wenn ein Wechselmagnetfeld herumgeistert
passiert nicht viel. Nach ein paar mm ist es wirkungslos.
Wenn es aber in einem Leiter einen Strom erzeugen kann, dann haben Wir
auf einmal ein E-Feld. Und das reicht wesentlich weiter...
Ich hatte zu dieser Fläche nur deshalb nichts gesagt, weil die Spule
offenbar magnetisch geschirmt ist.
Lothar M. schrieb:> Wie gesagt: es ist nicht schlimm, wenn der Strom lückt. Es geht dabei> auch nichts kaputt...
Ja, das ist der "Mut zur Lücke". :-)
Es kann aber sein, das der Wandler dann "singt". -)
http://www.maximintegrated.com/en/products/power/switching-regulators/MAX1744.html
der 1744 ist regelbar am Ausgang, der 1745 fest eingestellt auf 3.3V/5V.
(oder umgekehrt...)
Den kannst du nehmen, geht gut.
Aber Du willst es mit dem Controller machen, richtig?
Nochwas: (wurde aber auch schon gesagt)
Wenn Du den Mosfet einschaltest, hast Du deine Eingangsspannung an der
Messspitze anliegen, WENN dein Massepin vom Oszillopskop auch an Masse
geht.
Wenn der FET jetzt hochohmig wird, bricht LOGISCHERWEISE am Ausgang vom
FET die Spannung komplett zusammen. Die
(Zuleitungs)Induktivität "versucht", den Stromfluss weiterhin aufrecht
zu erhalten. in jenem Moment hast Du am FET eine negative Spannung
anliegen, die durch die Freilaufdiode aud deren Flussspannung begrenzt
wird.
Alles ok.
Hallo,
der 1745/1744 bringt mir nichts: 18V Ausgang, nicht stromregelbar, bzw
einstellbar. Ich will einen Akku laden! CC-CV
Glaubt mir: es gibt nichts auf dem Markt wo das mit 100% DutyCycle kann.
In der Erkenntnis stecken 10 Stunden Suche.
1: Eingang ist natürlich rechts! Sorry dafür!
2. Die 150µH kommen daher weil es die größte Spule ist die ich gefunden
haben die den Strom kann und in der Baugröße noch brauchbar ist.
3. O.K. Massefläche entfernen
4. Die Eingangspule ist nur als Platzhaler- wenn das dahinter mal geht
wollte ich hier eine pulsartige Belastung für die Eingangsversorgung
ausfiltern.
Wichtig ist, daß sie bei maximalem Strom und der Frequenz nicht sättigt.
Dann kann man noch höher gehen, wie der Platz es zuläßt.
Bei Weniglast gerät jeder Regler irgendwann ins Lücken, das kann man
nicht verhindern.