KoE schrieb:
> Das was einen Glühfaden zum Leuchten bringt ist Erwärmung.
Nicht direkt. Verschiedene Phänomene führen zur Lichtemission. Meistens
passiert dies beim Übergang eines Elektrons in einen niedrigeren
Energiezustand. Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Energieniveau
Es stimmt, dass dies meistens eine folge einer Erwärmung ist. Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmestrahlung#Entstehung
Der einzige unterschied zwischen Termischer und Nicht-Termischer
strahlung ist das Verhältnis des Abgedeckten Spektrums der Wellenlängen
zur Intensität der Strahlung, also ein überflüssiges Gedankenkonstrukt.
> Ich vergleiche dies sehr oft mit Wasser. Bei diesem Beispiel ist mir die
> Hydraulik in den Sinn gekommen. Wenn man Öl unter sehr starkem Druck
> durch eine Verengung fliessen lässt erwärmt sich das Öl, folglich auch
> die Leitungen etc... Daher gehe ich davon aus das Reibung diese Wärme
> entstehen lässt.
Selbst wenn man dies nur auf dieses Öl Leitungsbeispiel beschränkt ist
das nicht vollständig richtig. Die Erhöhung des Drucks und die dadurch
bedingte Kompression der Flüssigkeit führen zu einer Stärkeren
Schwingung der Atome in der Flüssigkeit (die Schwingung ist ein Aspeckt
der Temperatur), weil diese weniger Abstand zueinander haben. Das
Leitungsende an welchem die Flüssigkeit austritt und sich wieder
Ausdehnen kann, kühlt sich danach wieder entsprechend stark ab.
> Das gleiche gilt folglich bei Elektronen.
Eine wunderbare Analogie, aber im Detail nicht Äquivalent.
> Diese werden durch eine Verengung mit sehr hohem Druck gejagt.
> Das erzeugt Wärme und bringt den Glühfaden zum leuchten.
Fast, nur dass es hier nicht der Druck ist, sondern die Geschwindigkeit
und Menge, also Volt und Ampere. Die Atome und Elektronen kommen nicht
ohne Wiederstand (Ohm) durch, weil manchmal Atome im weg sind (Ausser es
ist ein Supraleiter, bei diesen können Elektronen zwischen den Atomen
durchtunneln ohne nennenswert abgeenkt zu werden). Die gegenseitige
Beeinflussung der Elektronen und der restlichen Teilchen führen zum
Schwingen von Atomen und letztlich zur Änderung von Energiezuständen von
Elektronen, wodurch Photonen freiwerden und teilweise auch wieder
Absorbiert oder Reflektiert werden. Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmestrahlung#Entstehung
> Daher Spielt es auch keine Rolle wo der Schalter plaziert wird. Der
> Schalter dient nur zum unterbrechen des Flusses. Durch beide Komponenten
> fliesst gleich viel Strom.
Soweit korrekt.
> Also ist die Energie, die die Last bewegt, der Elektronenfluss.
Die Last ist der Verbraucher, sofern dies ein Motor ist, stimmt es.
Erhitzt wird dafür jede Last.
> Die Elektronen an sich habe keine Energie.
Doch, Ein Elektronenvolt pro Elektron, aber dass ist eine andere
Geschichte.
> Wenn man eine Batterie auflädt erzeugt man damit nur ein ungleichgewicht
> zwischen den Positiven und negativen Elektronen.
Bei Batterien sind meist chemische Prozesse beteiligt. Dabei spielen
noch andere Grundkräfte mit, da Ionen gebildet werden die dann für den
nötige Potentialunterschied sorgen (Stark vereinfacht ausgedrückt).
https://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentale_Wechselwirkung
https://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator#Funktionsweise
Ausserdem werden keine Positronen erzeugt, die entstehen hauptsächlich
beim Zerfall von Atomen. Elektronen haben immer eine Negative Ladung und
Stossen sich gegenseitig ab. Dennoch wird ein Strumfluss, also ein
FFluss von Elektronen, durch den Ausgleich eines Ungleichgewichts an
Elektronen (Potentialdifferenzausgleich) herforgerufen. Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Potential_(Physik)#Potentialdifferenz
> Durch den Fluss versuchen die sich wieder auszugleichen.
Stimmt.