LEDs direkt an den µC oder mit FET schalten?

Gast #4215271
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Hi,

ich werde mit einem PIC mehrere LEDs (16 Stück) ansteuern. Diese haben 
eine gemeinsame Anode und getrennte Kathoden. Die Kathoden werden mit 
dem Treiber TLC5923 geschaltet. Dieser begrenzt auch den Strom für jede 
LED auf max. 1 mA. Somit verbrauche ich nie mehr als 16 mA. Die 
Schaltung wird mit 5V betrieben.

Meine Frage ist nun, ob ich die LEDs direkt an ein I/O des µC 
anschließen soll (der kann laut Datenblatt max. 25 mA liefern) oder ob 
ich ein Logik-Level FET nehmen soll um die Anoden zu schalten.

Ich würde den FET gerne einsparen, da die Größe (bzw. das Gewicht der 
Platine) entscheidend ist.

Was ist denn da so der Konsens?

Viele Grüße,
flo
Gast #4216275
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Stefan schrieb:
> benutze den Blank Input-Pin:
>
> Blank (Light OFF). When BLANK=H, All OUTn outputs are forced OFF. When
> BLANK=L, BLANK 2 30 I ON/OFF of OUTn outputs are controlled by input
> data.
>
> Gruß, Stefan

Ich nutze den Kathodentreiber auch zum Steuern der LEDs. Aber ich denke, 
ich häng die Anode an ein PWM Pin, dann kann ich auch von dort aus die 
LEDs schalten.

Macht es einen Unterschied ob ich die LEDs an der Anode oder an der 
Kathode schalte? Also natürlich immer nur an einer Stelle.
#4216294
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flo schrieb:

> Ich nutze den Kathodentreiber auch zum Steuern der LEDs. Aber ich denke,
> ich häng die Anode an ein PWM Pin, dann kann ich auch von dort aus die
> LEDs schalten.

Wo ist denn da der Sinn dahinter?

Du hast einen LED-Treiber, der das alles perfekt kann.
Wozu willst du dir dann noch zusätzliche Arbeit aufbürden?

Um dein erstes Muster in den TLC zu bekommen, musst du sowieso die 
entsprechende Routine schreiben. D.h. wenn du Helligkeiten verändern 
willst, dann wird eben diese Routine mit den geänderten Werten erneut 
aufgerufen, im TLC die Helligkeiten entsprechend eingestellt und der 
Baustein erledigt den Rest.

Ich seh wirklich nicht, wozu man da jetzt noch Sonderklimmzüge einbauen 
sollte.
Gast #4216417
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Karl H. schrieb:
> Du hast einen LED-Treiber, der das alles perfekt kann.
> Wozu willst du dir dann noch zusätzliche Arbeit aufbürden?

Ich verwende den Treiber schon in einem anderen Projekt. Somit stehen 
die Routinen dafür schon.

Karl H. schrieb:
> Ich seh wirklich nicht, wozu man da jetzt noch Sonderklimmzüge einbauen
> sollte.

Den einzigen "Vorteil" den ich gewinnen würde, ist dass ich die LEDs an 
der Anode schalten kann. Aber das ist ja eigentlich redundant, da ich 
einen Treiber verwende, der das alles für mich machen kann.

Ich denke, ich werde die LEDs dauerhaft an die Versorgungsspannung 
hängen und nur mit dem TLC5923 schalte.
Gast #4216422
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Frank E. schrieb:
> Es gibt (für Anzeige und Siganlisierung) auch LEDs mit bereits
> eingebauter Strombegrenzung. Das verringert (bei vielen LEDs) den
> Aufwand m.E. beträchtlich.

Er HAT eine  LED-Treiber mit eingebauter Strombegrenzung, was will er da 
noch mit LEDs mit eingebauter Strombegrenzung (zumal auf 1mA, wird es 
nicht geben).

Es ist jedenfalls absolut überflüssig die Anoden der LEDs auch noch zu 
schalten und nicht immer an +5V zu legen.

flo schrieb:
> Ich denke, ich werde die LEDs dauerhaft an die Versorgungsspannung
> hängen und nur mit dem TLC5923 schalte.

Uff, geht doch.

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