LC-Filter Simulation Verständnisfrage

Gast #4245087
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Hallo.

Ich habe in meinem RC Flieger eine Kamera verbaut welche das Videosignal 
an eine Modenstation sendet. Nun ist es so dass die Brushless-Regler ja 
gerne in sämtliche Leitungen einstreuen. So auch in die Videoleitung. 
Ich dachte mir, dass ein simpler LC-Filter doch ausreichen müsste um die 
Störungen herauszufilter.

die Grenzfrequenz errechnet sich ja aus:

I)  fg = 1/ ( 2*pi * sqrt(L * C ))

Die Spule aus:

II) L= Z / (2*pi*fg)

und der Kondensator aus:

C = 1 / (2*pi*fg*Z)

So, das FBAS Signal hat eine Bandbreite von 6 Mhz, so will ich das 
Filter mit fg = 10 Mhz auslegen.
Mit II und Z = 75Ohm ergibt sich eine Induktivität von 1.2nH. Diesen 
Wert in I eingesetzt ergibt einen Kondensator von 230n.

Die Simulationsergebnisse verwirren mich allerdings ein wenig. Die 
gestrichelte Linie ist der Phasengang (laut LTSpice Doku). Ich hätte 
eher vermutet das das der Amplitudengang ist da er ja erst bei 10Mhz 
gedämpft wird.

Wenn die durchgezogene Linie der Amplitudengang ist, dann habe ich das 
Signal ja durchgehend gedämpft.

Habe ich hier etwas falsch gemacht oder habe ich einfach einen Knoten im 
Hirn ?!

Vielen Dank schonmal.
Angehängte Dateien:
Gast #4245560
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Moin,

Ohne es nachgerechnet zu haben, nur so ausm Bauch raus: Die Werte fuer L 
und C sind fuer ein Videofilter fuer 75 Ohm ziemlich daneben. Ueblich 
sind da ein paar µH fuer die Spulen und ein paar 100pF fuer die 
beteiligten Kondensatoren.

Gruss
WK

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