Gast
#4249134
Hallo Zusammen,
mir erschließt sich die Funktionsweise eines Koppelkondensator noch
nicht ganz.
z.B. bei einem Transistorverstärker (Ermitterschaltung) mit einem per
Spannungsteiler eingestellten AP.
Wenn der AP eingestellt ist und noch keine (Wechsel) Signal am Eingang
liegt, ist ja der Koppelkondensator voll geladen, d.h. er verhält sich
wie eine Unterbrechung der Leitung.
So jetzt meine Frage bzw. das was mir noch nicht ganz klar ist: Wenn
jetzt am Eingang eine Wechselspannung angelegt wird, wie kann diese dann
eingekoppelt werden? Der Kondensator ist ja immer noch voll geladen -->
Leitungsunterbrechung...
Meine Theorie ist, dass wenn die (Wechsel) Eingangsspannung unter <0V
fällt sich der Kondensator weiter aufladen kann (Da ja sich das
Potential erhöht hat) und dann wenn die Eingangsspannung wieder auf über
>0V ansteigt, sich der Kondensator entladen muss (Der hat dann ja ein
höheres Potential). Hier sehe ich aber halt ein Problem das der
Kondensator sich ja "über" eine e-Funktion auflädt bzw. entlädt, dass
verfälscht dann ja das Eingangssignal...
Gruß envy
