> Ich möchte gar nicht wissen, was passiert wenn man wesentlich
> höhere Trägerfrequenzen nutzt
Wie schon vermutet eine möglichst niedrige Trägerfrequenz wählen, mit
der man gerade noch ein vernünftiges Ergebnis simuliert bekommt. Es
reichen meist 3-5 NF-Schwingungen, um den Demodulator einzuschwingen.
Schwieriger wird es mit einem Superhet mit Quarzfilter. Erstens muss
eine Schrittweite von 1ns oder kleiner erzwungen werden, da sonst der
Mischer durch mangelnde Auflösung/Genauigkeit eine leicht abweichende
Frequenz liefert, die nicht mehr die Mitte des Quarzfilters trifft. Für
eine Schwingung des Trägers werden ca. 200 Stützpunkte benötigt.
Bei der Simulation eines Superhets mit Quarzfilter hab ich heute z.B.
diese Einstellung verwendet: .tran 0 10ms 0 400ps
Bei Verwendung von 500ps statt 400 reicht noch nicht aus.
Zweitens dauert das Einschwingen eines Quarzfilters recht lange, sodaß
erst nach mehreren Millisekunden am Filterausgang die volle Amplitude
anliegt.
Im Kontrollpanel sollten bei der Komprimierung alle drei Häckchen
entfernt werden und falls die FFT verwendet wird, auf jeden Fall eine
Windowing Funktion wählen. Leider speichert LTspice diese beiden
Einstellungen nicht.