Gast
#4262393
Hallo bin etwas unerfahren in elektrotechnischen Anwendungen und hoffe deshalb auf etwas theoretischen Rat. Meine Aufgabe: Ich habe einen Frequenzumrichter an einem 3x230V Drehstromnetz. Ausserdem habe ich eine induktive Last (einzelne Spule, Leistungsfaktor ~=0.2) die ich mit diesem betreibe. Leider kenne ich die Schaltpläne oder die Spezifikationen des FU's nicht. Ich nehme aber an das meine Spule zwischen zwei phasen geschlossen ist um eine maximale Effektiv-Spannung von 400V zu erreichen. Dies führt meiner Ansicht nach zu einer unsymmetrischen Lastverteilung welche durch den Neutralleiter ausgeglichen wird...(?). Lassen wir fürs erste den FU weg und Spule ist direkt zwischen zwei Phasen angeschlossen. Wie kann ich die Wirk- und Scheinleistung meines induktiven Verbrauchers messen? Zur Verfügung habe ich ein Oszilloskop mit Stromzange, div. trueRMS Spannungsmessgeräte. Kann ich nun jeder Phase einzeln Spannung (Phase-Neutral) und Strom ablesen und mittels Phasenverschiebung die Wirk- und Schein-Leistung jeder Phase berechnen. -> Gesamtleistung S = S1+S2+S3, P=P1+P2+P3 oder ist hier noch ein Einbezug vom Factor sqrt(3) nötig? Oder muss ich nur Spannung und Strom zwischen den angezapften Phasen messen (also U=400V) und das ist dann meine berechnete Wirk- bzw. Schein-Gesamtleistung S, P) Nun, was verändert sich bei Zwischenschaltung eine Frequenzumrichter? Da macht die Messung vor dem FU mehr Sinn (?). Gleiches vorgehen wie oben? Ich hoffe jemand kann mir hier ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Beat