Hallo zusammen,
ich habe eine einfache "Frage". Eigentlich bin ich mir recht sicher dass
es funktioniert, nur möchte ich bevor ich mir Alles anschaffe und mir
die Arbeit mache die Kabel zu verlegen noch einmal sicher gehen, dass
ich keinen Denkfehler habe.
In meiner Region wird die Telefonie nun vom üblichen "analogen"
(Splitter-NTBA-Telefonanlage) auf die VoIP Technologie umgestellt. Da
Ich und meine Großeltern jeweils eine Doppelhaushälfte haben, und bei
meinen Großeltern der DSL-Anschluss anliegt, wollte ich bei ihnen eine
FritzBox (#1 in der Grafik) so einrichten, dass Internetanbindung
herrscht. Dann wollte ich an diese mittels TAE das Telefon für diesen
Haushalt anbinden. Per Ethernetleitung will ich dann eine zweite
FritzBox bei mir im Haushalt betreiben an der das Fax und das Telefon
(und natürlich Internet) für meinen Haushalt hängen soll.
Dazu:
- Beide FritzBoxen sind natürlich VoIP-Fähig
- Nein! Eine Verteilung mittels WLAN oder PLC scheidet aus diversen
Gründen aus, genauso wie eine Anbindung eines Telefons mittels
DECT-Technologie
Ich möchte an dieser Stelle also bitte nur wissen, ob das so
funktionieren wird, da andere Varianten nicht möglich sind ;)
Also, gehe ich Richtig in der Annahme dass dies so problemlos (bei
richtiger Einrichtung der Boxen) funktioniert? Wenn Nein - Warum?
Viele Grüße aus Sachsen
Tony
ja das sollte gehen, beachte allerdings dass du dafür zwei sip trunks
benötigst und daher auch zwei verschiedene kopfnummern haben wirst (eine
für dich, eine für deine großeltern).
du benötigst dafür nichtmal zwingend die zweite fritzbox (außer du
möchtest aus einem anderen grund doppelt naten), es reicht auch ein ata
z.B. spa112 von cisco.
Nicht alle Fritzboxen unterstützen das du SIP Endgeräte anschließen
kannst. Zumindest die erste muss es können. Ansonsten hab ich sowas
schon laufen gehabt.
> Also, gehe ich Richtig in der Annahme dass dies so problemlos (bei> richtiger Einrichtung der Boxen) funktioniert? Wenn Nein - Warum?
bei solchen banalen Fragen ohne wirkl. Ahnung > lass das jemanden aus
deinem Bekanntenkreis machen der weiß was er tut!
Hier ist ja schon so eine Koryphäe mal gleich ganz ahnungslos als
"Helfer" geplatzt, stimmst Alarmheini?
Seit wann gibt eine FB die IP-Telefonie weiter oder frei, wenn sie
selber die VoIP-Funktion als SIP-Registrar ausführt? > Frage an den
Schlauberger radius!
> du brauchst nicht mal ... außer du möchtest .... es reicht auch ein ....?? das
sind so Argumente von Leuten die davon sehr viel "Ahnung" haben!
SIP-Trunks mit einer FB, ja klar...schon alleine SIP-Trunks sind ja
Babykram u. kosten einfach gar nichts, bekommt man ja noch was bei raus!
Hallo.
So klappt es - selbst bei mir im Einsatz mit zwei 7390. Und ja die
unterstützt auch SIP Trunks - das ist aber hier egal.
Von der ersten Box werden die beiden Rufnummern für Telefon und Fax für
die zweite Box via internen Internetrufnummern (ab zB 620)
weitergegeben.
Dabei ist es egal was die ersten Box für einen Telefonanschluss hat (bei
mir ISDN - geht aber auch SIP). Selbst GSM geht ;-)
Die zweite Box bekommt dabei ihr Internet über LAN1 und sollte auch so
konfiguriert werden. Man hat danach nur einen IP Bereich und kann auch
schön auf zB den Drucker der Oma zugreifen.
Wichtig ist eine stabile LAN Verbindung zwischen den Häusern. Ich musste
da nochmal den Garten aufgraben und Glasfaser verlegen (mit 2 Konvertern
+ 100m Faser ca 300€) da mir das wegen Blitzschlag und
Potentialdifferenz doch etwas zu heikel war.
Martin
Mit dem Fax wirst du wohl eher Schiffbruch erleiden. Seit mein Anschluss
auf VoIP umgestellt wurde ist eine Faxverbindung reiner Zufall. Bisher
haben auch keine Konfigurationstricks geholfen diesen Zustand zu
verbessern. Mein Kombigerät funktionierte viele Jahre an einem normalen
analogen Anschluss, da gabs nie eine abgebrochene Verbindung. Seit VoIP
gibts kaum noch eine Verbindung die nicht abbricht. Ein mehrseitiges Fax
durchzukriegen kann da schon richtig Nerven kosten.
Martin schrieb:> Wichtig ist eine stabile LAN Verbindung zwischen den Häusern.
Es handelt sich hier um zwei Doppelhaushälften. Loch in Wand bohren,
Kabel durchstecken, kein Garten, fertig.
Man könnte problemlos die ganze Chose mit einer einzigen Fritzbox
abwickeln, die an der Trennwand zwischen beiden Haushälften aufgehängt
wird.
Analoge Telephone werden an den analogen Ports angeschlossen, der Rest
kann mit weiteren SIP-, ISDN- oder DECT-Telephonen gemacht werden
(außer, es bestehen religiöse Gründe, die gegen den Einsatz von
DECT-Telephonen sprechen).
Die zweite Fritzbox ist bei der Konstellation daher ziemlich
überflüssig.
Wenn die Fritzbox etwas älter sein darf, kann auch eine 7170 verwendet
werden - die hat drei analoge Ports.
Alarmheini schrieb:> Der hat offensichtlich keine Ahnung und weiß noch nicht mal was ein> SIP-Trunk ist.
Und wieder ein qualifizierter User Beitrag! Danke Alarmheini.. dein Name
passt zu dir! ;)
Ich studiere Elektrotechnik im 8ten SEM und habe mich auf
Informationstechnik spezialisiert - ergo auch Netzwerke! Ich in
Zusammenarbeit mit Freunden auch schon einige Server in Firmen
installiert die seit Jahren ohne Probleme laufen. Ich kenne mich also
doch schon recht gut auf diesem Gebiet aus, WUSSTE EBEN NUR NICHT ob es
seitens der Netzbetreiber oder aus anderen Gründen EINSCHRÄNKUNGEN gibt
wie man VoIP Telefone nutzen kann.
Und was SIP oder ein "SIP-Trunk" ist weis ich sogar sehr gut! Hatte dazu
einen Versuch indem wir eine Anlage mit dem Protokoll aufgebaut und in
Betrieb genommen haben - das waren aber Laborbedingungen und somit nur
bedingt mit dem realen Betrieb zu vergleichen.
Dann zu guter Letzt noch Danke an alle die mir hilfreiche Beiträge
geschrieben haben! ;) (Somit alle außer Heini)
Und wegen dem Fax werde ich einfach mal hoffen!
Grüße
Tony
Rufus Τ. F. schrieb:> Martin schrieb:>> Wichtig ist eine stabile LAN Verbindung zwischen den Häusern.>> Es handelt sich hier um zwei Doppelhaushälften. Loch in Wand bohren,> Kabel durchstecken, kein Garten, fertig.>> Man könnte problemlos die ganze Chose mit einer einzigen Fritzbox> abwickeln, die an der Trennwand zwischen beiden Haushälften aufgehängt> wird.> Analoge Telephone werden an den analogen Ports angeschlossen, der Rest> kann mit weiteren SIP-, ISDN- oder DECT-Telephonen gemacht werden> (außer, es bestehen religiöse Gründe, die gegen den Einsatz von> DECT-Telephonen sprechen).>> Die zweite Fritzbox ist bei der Konstellation daher ziemlich> überflüssig.>> Wenn die Fritzbox etwas älter sein darf, kann auch eine 7170 verwendet> werden - die hat drei analoge Ports.
Nachtrag, da zu spät gelesen.
Das mit der Doppelhaushälfte ist korrekt, ich wollte einfach ein Kabel
legen.
Mein Ziel ist es aber in beiden Haushälften stabiles WLan zu haben, was
aufgrund der Trennwandstärke und der Lage der Wohnzimmer nicht mit einer
Box zu erledigen ist. Deshalb die Idee einfach zwei Boxen zu nutzen und
dann beide als WLan AP zu schalten (Das macht es auch deutlich einfacher
die einzelnen Haushalte zu verwalten).
Auch an dich nochmal : Danke!
Grüße
Tony
Frank L. schrieb:> Seit mein Anschluss> auf VoIP umgestellt wurde ist eine Faxverbindung reiner Zufall.
Lass mich raten, Du bist bei der Telekom. Die Telekom kann halt kein
VoIP.
Telekom stimmt aber bis auf das Fax läuft VoIP eigentlich ganz gut,
sogar die Sprachqualität ist brauchbar. Inzwischen gibts auch genug
passende Gegenstellen die auch einen hochqualitativen Codec unterstützen
und dann ist es kaum noch von einem ISDN Anschluss zu unterscheiden. Das
mit dem Fax kann ich verschmerzen weil ich einfach den Bedarf nicht mehr
habe. Das Meiste geht per Mail und wenn mal was gefaxt wird sinds
meistens Einzelseiten. Die klappen trotz VoIP, erst bei mehrseitigen
Faxen wirds übel.
Warum muss das im zweiten Haus unbedingt eine Fritzbox sein?
Für ein stabiles WLAN reicht da ein normaler guter WLAN Accesspoint. Das
muss kein Router sein.
Jürgen D. schrieb:> Warum muss das im zweiten Haus unbedingt eine Fritzbox sein?
Es sollen drei analoge Telephoniegeräte betrieben werden. Aktuelle
Fritzboxen aber haben nur zwei a/b-Ports.
(Wenn es beim Fax nur um den Empfang geht, würde ich das Faxgerät
einfach weglassen und stattdessen den fritzbox-eigenen Faxempfänger
nutzen, das spart Strom und Platz. Und ein Fax als PDF-Datei verbraucht
weder Tinte noch Thermopapier)
@Tony
Wie es ELO richtig erkannt hat bezog sich mein Beitrag auf den den
Vorschlag von Radius mit den SIP-Trunks. Auch Martin hat es richtig
erkannt, dass es bei dieser Anwendung nicht um SIP-Trunks geht und
meinen Einwurf verstanden. Es ging mir nur um die Richtigstellung. Daher
auch der Hinweis auf den Link.
Alarmheini.
A. K. (prx)
Elo schrieb:
>> Seit wann gibt eine FB die IP-Telefonie weiter oder frei> Seit man an Fritzen IP-Telefone anschliessen kann.
ach was , da kam aber schon mal mehr von dir, und wenn du so gut in der
Materie bist wie du hier immer vorgibst, warum hast du dann dem Frank
Esselbach bei der Problematik nicht mal einen Tip hier
Beitrag "Grandstream-IP-Telefon an Fritzbox."
geben können?
Wenn die FB SIP-Registrar spielt, dann wird es wohl nichts mit einem
zweiten SIP-Konto auf eine andere Box, weil Portweiterleitungen sind
dann dafür eben tabu!
Rufus Τ. F. schrieb:> Martin schrieb:>> Wichtig ist eine stabile LAN Verbindung zwischen den Häusern.>> Es handelt sich hier um zwei Doppelhaushälften. Loch in Wand bohren,> Kabel durchstecken, kein Garten, fertig.
Ich weiss nicht in welchem Bundesland Rufus wohnt.
Da war doch noch was mit Brandschutz?
Also bitte nicht irgendein PVC-Kabel nehmen und das Loch bitte
brandsicher verschliessen.
Gruss vom Frughafen Düsseldorf, Montblanc- und Kaprun Tunnel.
Sebastian L. schrieb:> Da war doch noch was mit Brandschutz?
Ist das auch bei 10mm-Bohrungen ernsthaft relevant?
Die von Dir genannten Beispiele hatten ziemlich andere Probleme.
Hallo zusammen
ich habe heute meine neue "Anlage" in Betrieb genommen, alles
konfiguriert und alles Funktioniert absolut sauber, danke nochmal für
Eure Hilfe! :)
Ich habe allerdings noch eine Frage aus Interesse an der Thematik:
ich denke wir alle kennen den "tracert" Befehl unter Windows. Ich Bin
mit meinem PC im WLan der FB2 (siehe wieder die Skizze ganz zu beginn)
und trace die IP der FB1 an.. dann wird mir als Weg nur die FB1
angezeigt, müsste nicht die FB2 als Vermittler auch die TTL verringern
und somit in der Routingliste auftauchen? Schließlich nimmt diese doch
die Anfrage an die IP der FB1 entgegen und entscheidet durch die
Konfiguration, dass die Pakete an die IP der FB1 gehen (IP-Routing) -
sind ja zwei Unterschiedliche Subnetze mit eigenen IP-Bereichen usw,...
Liege ich da Falsch?
Grüße
Tony
A. K. schrieb:> Elo schrieb:>> Seit wann gibt eine FB die IP-Telefonie weiter oder frei>> Seit man an Fritzen IP-Telefone anschliessen kann.
Kann ich nicht auch an einen normalen Switch IP-Telefone anschließen?
Ich hab nen TP-LINK-RouterModem und an dem hängen diverse Switches zur
Weiterverteilung.
Meine Hoffnung war jetzt, dass man im Fall der Fälle ein IP-Telefon mit
RJ45 an diese Switches anschließen kann.
Rufus Τ. F. schrieb:> (Wenn es beim Fax nur um den Empfang geht, würde ich das Faxgerät> einfach weglassen und stattdessen den fritzbox-eigenen Faxempfänger> nutzen, das spart Strom und Platz. Und ein Fax als PDF-Datei verbraucht> weder Tinte noch Thermopapier)
Ich krieg Faxe über die Fax-Option von meinem Internetanbieter. Die
eingehenden Faxe werden als Bilddatei als Email gteschickt.
Geht gut.
Faxe verschicken mach ich nun per Epost.
Fummelig, da nur pdf erlaubt, geht aber für den kleinen Michel in
Ordnung. Habe vielleicht 1 Fax pro Monat oder so.