Suche "lötbaren" verlustarmen Step-Down-W. 500mA 3.3Vout 3-16Vin

#4304336
Lesenswert?

Hallo zusammen !

Ich suche einen Step-Down-Wandler mit ähnlichen
technischen Daten wie der TPS62172, der sich von
Hand löten lässt:

Vout: 3.3 V
Vin:  5-16V oder besser 3-16V
I:    500 mA
< 50µA Quiescent Current
Gehäuse: DIP, SOT, TO oder alles,
was man noch von Hand löten kann.

Danke für alle Tipps !

Gruss  Jürgen
Gast #4304620
Lesenswert?

Hab den TPS5420 schon mehrfach eingesetzt für 24V auf 3,3V. Läuft aber 
auch schon ab 9V Eingangsspannung los. Bei einem Ausgangsstrom bis etwa 
1A funktoniert der problemlos. Verlustleistung bzw. Erwärmung ist 
üblicherweise kein Thema.

Viele Grüße
Daniel
Gast #4304790
Lesenswert?

Jürgen S. schrieb:
> Ist aber egal für mich, da ich diese Dinger nicht löten
> kann. 4 Kontakte auf 2 mm schaffe ich nicht mit dem
> Lötkolben.

Mit dem Lötkolben sollst du die Kontakte auch nicht einzeln anlöten. 
Außerdem darfst du nicht den Fehler machen, eine feine Lötspitze zu 
verwenden. Und nicht mit Flussmittel sparen ...
http://www.youtube.com/watch?v=erb6-i54tbo
http://www.youtube.com/watch?v=Y2AeDGXCwU0

Nur Mut - so schwer ist das nicht.
#4304839
Lesenswert?

Jürgen S. schrieb:
> Ist aber egal für mich, da ich diese Dinger nicht löten
> kann. 4 Kontakte auf 2 mm schaffe ich nicht mit dem
> Lötkolben.

Was für eine Bauform ist nun genau für Dich das Problem? Es wurden ja 
einige Teile genannt.

Meinst Du damit den TPS62172 im 2x2mm QFN? Der ist vielleicht nix für 
Löt-Anfänger, aber QFN geht eigentlich gut zu verarbeiten wenn man es so 
macht wie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=c_Qt5CtUlqY

Ansonsten: SO-8 ist doch einfach zu löten - dann wäre vielleicht der 
TPS5410 was für Dich. Allerdings geht der erst ab 5,5V.
Gast #4304842
Lesenswert?

Ansonsten gibt es ja mehrere Alternativen :
 * Lotpaste (ggf. + Schablone) + Hotplate  Pizzaofen  Dampfphase ... 
je nach Verfügbarkeit
 * nach fertigen Modulen suchen, in der Art wie das von Falk verlinkte
 * eigenes Modul in der Bauart designen und bestücken lassen, siehe z.B. 
Beitrag "Elecrow - Assembly Service" , oder PCB-Pool

Wenn es "mein persönlicher Standard" für 12 auf 3,3 Volt werden sollte, 
würde ich mir wahrscheinlich eine Kleinserie solcher Module bauen.
Gast #4304900
Lesenswert?

Schau dir mal diese Lötstation an,damit habe ich guter Erfahrungen 
gemacht:

Heisluftlotstation-Air-Gun-Heisluft-Station-Loten-SMD-858D-in-DE-
http://www.ebay.de/itm/141728905603

Mit der Lötpaste die ich habe bin ich aber nicht so zufrieden, die 
schmilzt einfach nicht gut, daher füge ich einfach etwas Lötzinn auf die 
Pads und setze dann das Bauteil auf die Pads.
Wenn man dann mit der Heißluftpistole rüber geht, dann zieht sich das 
Bauteil an die Platine. Man kann es dann noch etwas ausrichten wenn es 
nicht richtig liegt.

Als Flussmittel nutze ich eine Art Wachs welches mit etwas Kolophonium 
vermischt wurde, 1Euro für so eine Schale und das Zeug ist

Bei eBay kann man aber auch "Spezial-BGA-Flux" bekommen, das Zeug ist 
Melkfett (also  Vaseline) welches mit ganz wenig Kolophonium vermischt 
wurde.
Das Zeug kostet sogar bis zu 30 Euro pro 100g und taugt nichts.
Wenn es warm wird zerfließt es sofort und das Zinn haftet nicht mehr am 
Lötkolben.
#4304902
Lesenswert?

Gerd E. schrieb:
> Was für eine Bauform ist nun genau für Dich das Problem? Es wurden ja
> einige Teile genannt.

Genau, ich meinte den TPS62172 in 2x2mm QFN oder WSON.

Für Prototypen ist einfach der Aufwand für mich zu groß,
eine Platine herzustellen und zu bestücken. Fertige
Module sind mir zu teuer.

Der TPS5410 (vielen Dank für den Tipp!!!) sieht da schon
viel besser aus. Ich möchte als Spannungsquelle sowohl
Autobatterien als auch (Backup) 3 oder 4 Mignonzellen
verwenden.

Ich möchte halt bei 200 mA am Ausgang einen guten Wirkungsgrad
von 80-90% haben und bei 50 µA bis 1 mA auch noch einen
brauchbaren Wirkungsgrad von 30 bis 50 %, damit mir der
Spannungsregler während der "Ruhezeiten" nicht die Batterien
leerlutscht.
Gast #4304904
Lesenswert?

Jürgen S. schrieb:
> Ich möchte als Spannungsquelle sowohl
> Autobatterien als auch (Backup) 3 oder 4 Mignonzellen
> verwenden.

Kannst du die Backup-Mignons nicht nach dem Step-Down anschließen, 
ggfs. mit Linearregler?

Dann tut's auch ein fix-und-fertig Stepdown-Modul für nen Euro aus China
wie z.B. ebay 391041665743
#4304911
Lesenswert?

Ich suche nach einer Lösung ohne Linearregler, weil die
einen geringeren Wirkungsgrad haben. Wenn beispielsweise
meine 4 Mignonzellen voll sind, verheizt der Linearregler
50 % der Energie.

Zwei separate Step-Down-Wandler, einer für 12 V (8-16V)
und einer für 6 V (4-8V) wären vielleicht eine Lösung.
Gast #4304931
Lesenswert?

B.A. schrieb:
> Bei eBay kann man aber auch "Spezial-BGA-Flux" bekommen, das Zeug ist
> Melkfett (also  Vaseline) welches mit ganz wenig Kolophonium vermischt
> wurde.
> Das Zeug kostet sogar bis zu 30 Euro pro 100g und taugt nichts.
> Wenn es warm wird zerfließt es sofort und das Zinn haftet nicht mehr am
> Lötkolben.

Daß es "nichts taugt", wie du so schön sagst, könnte vielleicht daran 
liegen, daß man BGA's gaaaanz selten mit dem Lötkolben lötet ;-)))
Gast #4309080
Lesenswert?

Ich verstehe nicht so ganz, worauf Du eigentlich raus willst. Der 
TPS62172 ist mit seinen 2.25 MHz ja schon ziemlich extrem. So etwas gibt 
es allein wegen der Schaltfrequenz nicht in einem größeren Gehäuse und 
ohne perfektes Layout geht da gar nichts.

Evtl. wäre der LM2576 ja eher etwas für Dich. Allerdings schafft der die 
<50μA Ruhestrom nicht ganz, die anderen Punkte aber schon (so wie ich 
Deine Anforderungen verstehe).

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren