Schottkydiode verwandelt sich in 0-Ohm-Widerstand

Gast #4304622
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Habe einen (Stepdown)Schaltregler hier, dessen Schottky-Diode sich nach 
ein paar Stunden in einen 0-Ohm-Widerstand verwandelt hat. 
Dementsprechend ist auch die Transe an Überlast gestorben... jedenfalls 
ist es meine Vermutung. Es ist ja so, dass im Stepdown der Regler durch 
kein Schaltverhalten die Diode kaputt machen kann. Daher nehme ich an, 
dass die Diode zuerst kaputt ging.
Nun die Frage: Durch welches Problem kriegt man eine Schottky-Diode 
"normalerweise" zu so einem Fehler? Ich kann mir nur Hitze vorstellen. 
Aber die Temperaturen waren eigentlich ok, da der Regler eine 
entsprechende Abschaltung besitzt. Möglich wäre auch, dass sie die 
Ultraschallreinigung nicht vertragen hat...
Gast #4304674
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Marc H. schrieb:
> Tom schrieb:
>> u hohe Spannung in Sperrrichtung (hihi, mit 3r).
>
> Ich bekomme gerade Schnappathmung! Wo ist meine Sauerstoffflasche?

Ich bin etwas älter (Ü50), und nach der alten Rechtschreibung sind
mir nur wenige Worte mit drei gleichen Konsonanten bekannt. Eben die
Sauerstoffflasche und "fetttriefend".
Jetzt mit der neuen Rechtschreibung fallen mir solche 3er halt auf.

Back to Topic ;-)
#4304685
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Lorem Ipsum schrieb:
> Es ist ja so, dass im Stepdown der Regler durch
> kein Schaltverhalten die Diode kaputt machen kann.

Möglicherweise hängt sich der Oszillator im Regler auf, damit bleibt der 
Transi im Zustand "Ein" hängen. Jetzt steigt der Strom recht zügig 
(solange die Quelle oder Eingangscaps das packen) auf enorme Werte an, 
irgendwann brennt am Transi der Bonddraht weg. Jetzt wollen die 
zig-Ampere alle durch die Diode und "verschweißen" die zu einem Klumpen 
mit 0 Ohm.

Ich will nich sagen, dass es so war. Sollte nur den potentiellen "red 
hering" Diode etwas realtivieren.
Gast #4305007
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Es geht eigentlich nur darum, wie man so eine "Sch(r)ottkydiode" mit 
genau diesem Fehler erzeugen kann.

Die Dinge, die genannt wurden:
- zu heiß geworden
- zu hohe Spannung rückwärts
- zu hoher Strom

Zu heiß (zumindest im Normalfall) kann ich schon deswegen ausschließen, 
weil unzählige identisch aufgebaute Wandler seit Jahr und Tag ihren 
Dienst verrichten, ohne Probleme. Sie werden auch nicht heiß. Zumindest 
kann man sie anfassen.
Den o.g. Fehler hatte ich jetzt aber schon zum zweiten Mal.

Es fließt 1 A. Sättigung der Spule bei ca. 1,5 A. Die Diode hält 2 A 
dauerhaft aus. Ist eine STPS2L40U. Spannung 25 Volt.
Gast #4305055
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Ich versuche gerade den Leakage Current der Diode mit dem einer 
ähnlichen SS24 zu vergleichen (beides bei erhöhten Temperaturen). Finde 
aber bei letzterer nur schlecht lesbare Diagramme. Hat jemand 
Vergleichszahlen?
Gast #4305068
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Lorem Ipsum schrieb:
> Es fließt 1 A.

Tatsächlich nachgemessen?

Es wurde schon zwei mal nach dem Schaltplan (ev. auch Aufbau) gefragt. 
Warum weigerst du dich diesen zu zeigen.

Lorem Ipsum schrieb:
> Es geht eigentlich nur darum, wie man so eine "Sch(r)ottkydiode" mit
> genau diesem Fehler erzeugen kann.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass es sich um Fälschungen handelt: 
ein Hersteller nimmt billige 1A Dioden (oder sogar 0,5A Dioden) und 
verkauft sie, mit der entsprechender Kennung, als STPS2L40U.
Gast #4305136
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Leider darf ich das Layout nicht posten. :(

Es soll 1 A fließen, es fließt auch 1 A in den unzähligen 
funktionierenden Exemplaren. Es floss auch 1 A im fraglichen Exemplar 
(tatsächlich getestet), bevor es abrauchte. Natürlich kann ich nicht 
sagen, was dann genau in welcher Reihenfolge kaputt ging.

Wenn es Fälschungen wären, wäre die Ausfallrate nicht viel viel höher? 
Kann ich mir auch nur schwer vorstellen. Ich denke momentan, dass das 
einfach miese Qualität ist.

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