AM ist ( Unf +1 ) * Uhf. Ohne die 1 wäre es im AM-Radio nicht
demodulierbar.
Der ideale Modulator beeinflusst eine Regelschleife für das
HF-Ausgangssignal. Das ergibt einen geringen Klirrfaktor.
Die Hüllkurve kann man mit Klemmdioden, FETs oder der Betriebsspannung
einer im C-Betrieb arbeitenden Stufe modulieren.
Hierbei treten jedoch immer Unlinearitäten auf.
Erst die Regelschleife schafft klare Verhältnisse. So arbeiten alle
besseren Meßsender.
Im Laborbetrieb kann AM durchaus HiFi-Qualität erreichen, man hat ja
keine Bandbreitenbegrenzung wie On-Air.
Für einen simplen Modulator würde ich immer zur Modulation der
Betriebsspannung raten, denn runter geht es stets gut, aber aufwärts nur
mit zusätzlicher Energie.
manfred