1F 5.5V Gold Cap als Glättung?

OP #4364578
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Hallo,

ich muss eine gleichgerichtete Wechselspannung von ca. 5V glätten, der 
Stromfluss wird max. 40A betragen. Kann ich dazu einen 1F 5.5V Gold Cap 
verwenden?
Von der Kapazität müsste das ja hinkommen (wenn ich mich nicht 
verrechnet habe), aber kann der auch solch einen Strom vertragen?

Viele Grüße!
OP #4364611
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Die Spannung kommt aus einem Netztrafo, somit ist die Frequenz ja auch 
geklärt. Sie wird dann mit einem Brückengleichrichter gleichgerichtet 
und soll noch geglättet werden. Es sollte so gerade noch in Ordnung 
sein, wenn sie noch um +-0.2V schwankt, viel mehr sollte es aber nicht 
sein.
Gast #4364615
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DER S. schrieb:
> Die Spannung kommt aus einem Netztrafo, somit ist die Frequenz ja auch
> geklärt. Sie wird dann mit einem Brückengleichrichter gleichgerichtet
> und soll noch geglättet werden. Es sollte so gerade noch in Ordnung
> sein, wenn sie noch um +-0.2V schwankt, viel mehr sollte es aber nicht
> sein.

Der Trafo wird wohl schon um 0,2V einbrechen wenn du 40A ziehst. Das 
macht doch alles kein sinn.

Wenn man eine genau Spannung braucht, dann nimmt man ein 
Spannungsregler.
#4364636
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DER S. schrieb:
> Es sollte so gerade noch in Ordnung
> sein, wenn sie noch um +-0.2V schwankt

DER S. schrieb:
> ...dieser Satz macht für mich keinen Sinn.
>
> Was für einen Spannungsregler kann man denn mit 40A belasten? Da habe
> ich keinen gefunden.

du bist sicher über die gesamte Strecke 2,5mOhm hinzubekommen?
Alleine am Brückengleichrichter wird mehr abfallen je nach Strom.

Du meinst es gäbe mangels Regler keine 40A Netzgeräte die das können?
OP #4364640
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Die Spannung soll nur nicht mehr schwanken als 0.2V , ich wickle den 
Trafo selbst, sodass ich genau die richtige Ausgangssspannung einstellen 
kann. Die Belastung wird auch konstant sein. Deshalb sollte es doch 
möglich sein, die Spannung einigermaßen stabil zu halten, oder?

Wie gesagt, ich habe keine andere kaufbare Lösung gefunden, wenn du eine 
kennst, kannst du mir ja einen Link schicken.
#4364641
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>Peter II schrieb:
>> Der Trafo wird wohl schon um 0,2V einbrechen wenn du 40A ziehst.

>...dieser Satz macht für mich keinen Sinn.

Für mich schon.

Würde mich nicht wundern, wenn's nicht sogar ein paar mehr sind.

Es sei denn Du verwendest den neuen Null-Ohm-Innenwiderstandtrafo. Den 
soll's im Wunderland geben.
Gast #4364762
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DER S. schrieb:
> ich wickle den Trafo selbst, sodass ich genau die richtige
> Ausgangssspannung einstellen kann

Wie, du steuerst auch das Atomkraftwerk selbst, von dem deine 
Netzspannung abhängt ?

Respekt.

Andere bauen Schaltungen, so daß sie mit den +/-10% Toleranz klarkommen, 
die der Energieversorger sich ausbittet.
Gast #4364816
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Mal von den schon genannten Problemen abgesehen:

Der Kondensator müsste bei 40A und 0.2V Spannungsabfall eine Kapazität 
von 2F haben.  Durch den geringen Spannungsabfall wird aber auch der 
Stromflusswinkel sehr klein - dürfte gerade mal bei 10% liegen.  Das 
bedeutet, dass der Kondensator mit ca 400A geladen werden muss. 
Supercaps mit diesen Parametern sind zu bekommen.  Musst nur noch deinen 
Trafo, den Brückengleichrichter und das "Layout" für diese Stromstärken 
auslegen.  Btw, ne ordentliche Gleichspannung hast du dann immer noch 
nicht - es sind exakt 200mV Brummen drauf.

Nimm's mit Fassung - das ist eine Schnapsidee ;-)
#4364825
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DER S. schrieb:
> Die Spannung soll nur nicht mehr schwanken als 0.2V , ich wickle den
> Trafo selbst, sodass ich genau die richtige Ausgangssspannung einstellen
> kann. Die Belastung wird auch konstant sein. Deshalb sollte es doch
> möglich sein, die Spannung einigermaßen stabil zu halten, oder?

Nun ja, SATAN, wenn Du das schaffst, bist Du GOTT !


Mani, der dem Teufel trotzt...
Gast #4364849
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Gab's da nicht mal sogenannte Schaltregler ?
Hatte da nicht mal so ein "Alter Walther" eine Seite wo die
Grundlagen genau beschrieben waren ?
Wie schon gefragt was soll's denn werden ?
Ringkerntrafo mit passendem Gleichrichter und nachgeschalteter Regelung 
könnte auch gehen, nur mit'm Schaltregler bist Du kleiner und mit 
weniger Verlust.
Gute Lichtbögen und Streamer bekommt man aus'm MOT.
Chinaschweissgeräte gibt's ab und an im Baumarkt Deines "Grauens" :-P
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4364858
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DER S. schrieb:
> Die Spannung kommt aus einem Netztrafo, somit ist die Frequenz ja auch
> geklärt.
Tja, hättest du ein Schaltnetzteil, das mit 50kHz statt mit 50Hz taktet, 
dann könntest du den Kondensator 1000mal kleiner machen. Aus deinem 1F 
Kondensator wird auf einmal ein 1mF Kondensator. Erkennst du den Trick 
der Netzteilhersteller?

Mani W. schrieb:
> Und er kekst sich dabei ab, denke ich...
Ein teuflischer Gedanke...
#4364968
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Hallo,

ist doch kein Problem: die Eingangsspannung auf 230V +-1V regeln.
Trafo und Gleichrichter in einen geregelten Thermostaten, damit sich die 
Spannungsabfälle nicht durch verschiedene Temperaturen ändern.

Ansonsten eben altes Rechnernetzteil aus einem KRS4201 o.ä. besorgen, 
die konnten das wegen der TTL-Gräber schon 1980.

Vielleicht will er ja einen TTL-Rechner bauen? Da würden die Werte ja 
hinpassen...

Oder doch einfach kaufen:
http://www.ebay.de/itm/5-12-24-48V-AC-to-DC-Netzteile-Schaltnetzteile-Schalter-Trafo-Adapter-LED-Strip-/171934785399?var=&hash=item28081c9f77:m:mfJ7CLd7aP7-XTl6PS3X0Dg

Gruß aus Berlin
Michael

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