Bauteile aus altem Kofferradio identifizieren.

OP #4367380
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Hallo zusammen,

zwei Teile, die ich nicht kenne - kann jmd helfen (Auf dem ersten Foto 
der Transistor (?), auf dem zweiten Foto das grüne Etwas)?

Die schlechte Bildquali bitte ich zu entschuldigen :)

Danke!
Angehängte Dateien:
#4367402
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Gast #4367474
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Klaus R. schrieb:
> ...guckt mal an, was ich gefunden habe - ich tippe also auch eher auf
> Filter? Wieso der Filzkringel? Die "Diode" hat Uf 652mV.

Ich hätte doch eher auf Germaniumtransistor getippt. Aber naja....

> EDIT: Gab es einen vernünftigen Grund für die merkwürdigen Dioden?
>
> Klaus.

Jou, die Technologie war seinerzeit halt noch nicht auf dem Stand eines 
i-Core-Duo ;-)

Old-Papa
Gast #4367499
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Klaus R. schrieb:
> ...guckt mal an, was ich gefunden habe - ich tippe also auch eher auf
> Filter? Wieso der Filzkringel?

Nein kein Filter. Es ist mit Sicherheit ein Transistor. Der Filzring 
dient zur Isolation und als Abstandshalter. Mal die Schaltung auf, dann 
wird es sicher klar.
#4368186
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ES <könnte> evtl. ein Keramikresonator sein, mit der Resonanzfrequenz 
473 kHz. In den 70-ern gab es solche 470kHz-Keramikresonatoren, ich kenn 
sie aber nur in gelbem, quaderförmigem Plastikgehäuse mit Stiften im 
üblichen Rastermaß 5mm oder 7,5mm, fast wie ein Kondensator aussehend.

Die 314 pF wären für einen Keramikresonator glaubhaft.

Man könnte aber mal die Spannungen an den Anschlusspunkten messen. Und 
anhand dieser beurteilen, ob dahin ein Filter oder ein Transistor passt.
Gast #4368365
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Einmal kann man die umgebende Schaltung analysieren.
Und dann eine kleine Testschaltung aufbauen und gucken, ob bei dem 
Resonator die aufgedruckte Frequenz rauskommt.
Hat das Ding nun eigentlich 2 oder 3 Beine?
#4368394
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Hallo ,

Hatte mal ein ähnliches Bauteil Problem:

Es ist ein Filter.

Zitat: " keramischer (Doppel-Band-) Filter xxx kHz und wurde u.a. in 
Loewe-Opta-Kofferradios verbaut. In dem Metallgehäuse ~ TO-5 befinden 
sich 2 gekoppelte Resonatoren, die wie ein "normaler" AM-ZF-Filter in 
die ZF-Verstärkerzüge eingesetzt werden konnte. Der Vorteil war der 
Entfall eines Abgleichs für diese Stufe."

Gefertigt von STEMAG / Steatit Magnesia AG
   --> jetzt: https://www.ceramtec.de/geschichte/

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