Danke Matthias und MaWin
>> Generell gilt, das du einen Motor mit mehr Polen genauer und langsamer
>> laufen lassen kannst als einen mit wenig Polen. Deswegen haben Gimbal
>> Motoren und auch DirectDrive Plattenspieler Motoren so hohe Polzahlen.
Das ist soweit klar. Alelrdings sind die günstigen Gimbalmotoren ja auch
"nur" 12/14 polig (umgewickelte BL, welche ursprünglich zum schnellen
drehen konzipiert waren). An so einen dachte ich in erster Linie. In
einem ganz einfachen Test habe ich eine existierende Gimbal-Regelung
genommen und den ACC einfach per Hand verstellt. Durch die Regelung ist
der Motor auch zum drehen gekommen, allerdigns nicht wirklich schnell.
Bei zu großer Auslenkung hat er dann nur noch gestottert, wobei ich
nicht einschätzen kann, wie sauber dann noch die Phasen angesteuert
wurden (hab noch kein Oszi vor Ort)
Was verändert sich eigentlich genau bei den umgewickelten Gimbalmotoren?
Nach
müsste es doch egal sein, ob nun entweder ein höherer Strom I fließt
(dickeres Draht, "Normalbetrieb") oder eine größere Anzahl von Windungen
N vorhanden sind (wenn man µ und l als konstant annimmt)?!
>> Wichtig ist auch die Ausrüstung mit Sensoren, um der Elektronik
>> mitzuteilen, wo genau der Motor gerade steht. Ich betreibe hier z.B.
>> einen Pioneer DD Motor mit 18 Polen bei unter 20 U/Min. Damit das
>> sprungfrei und sauber läuft, verwende ich Sinus Modulation (SVM, FOR).
Hm, das habe ich auch bereits gelesen, allerdigns werden dann ja, wie Du
schon sagtest HAL Sensoren am Motor notwendig. Da ich keine so
hochgenaue Regelung benötige (Umdrehungen im Bereich von 200 - 800 je
Minute mit +/- 10-20 Umdrehungen Abweichung) aber ein klein wenig mehr
Kraft (es soll eine Art Ventilator/Flügelrad betrieben werden, dachte
ich um die FOC/SVM Ansteuerung herum zu kommen!?
MaWin: Ab welcher Umdrehungszahl <-> mit welchem Aufwand würde denn die
BEMF ausreichend detektierbar sein? Kann man das überhaupt so pauschal
beantworten?
Danke und Grüße
Daniel