Power Soak für Audioverstärker

Gast #4371631
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Hallo miteinander,

Ich möchte mir für einen aktiven Lautsprecher sozusagen einen 
'Hochspannungseingang' basteln, damit ich als Quelle einen 
Leistungsverstärker nutzen kann (Bitte keine Diskussionen über die 
(Un-)Sinnhaftigkeit :-) ), die mittles passiver Schaltung von max. 30V 
auf max. ~2V reduziert wird.
Prinzipiell würde ich das jetzt über ein L-Pad realisieren, aber ich 
habe hier ein Problem, auf das ich schon vor kurzem in einem anderen 
Thread von mir gestoßen bin. Und zwar möchte ich, dass man seinen 
Verstärkerausgang einfach an zwei Bananenbuchsen anschließen kann, ohne 
sich Gedanken machen zu müssen, ob der Amp jetzt im Bridge-Mode ist, ob 
der Verstärker massefrei ist, etc... Also eine Schaltung für alle 
Szenarios, ohne dass es zur Brummschleife oder zum Masseschluss oder 
sonstigen unerwünschten Sachen kommt.
Ich habe mir jetzt gedacht, dass es doch eigentlich reichen müsste, wenn 
ich das L-Pad symmetrisch gestalte und das Ausgangssignal mittels 
Übertrager galvanisch trenne. Da würde ich so einen general purpose 
transformator von Lundahl nehmen, die haben ja einen sehr guten Ruf 
unter Audio-Anwendern.

Nur habe ich eben mit Übertragern - wie bei den meisten analogen 
Elektronikanwendungen auch - so gut wie keine Erfahrung. Darum wollte 
ich mal Meinungen einholen, ob man das so machen kann oder ob das 
unerwünschte Nebeneffekte haben wird, die ich bisher noch nicht erkannt 
habe.

Vielen Dank schonmal für euren Input!
Und sorry für die miese Photo-Qualität. Aber die Schaltung ist ja nicht 
allzu unübersichtlich ;)
Angehängte Dateien:
Gast #4371686
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Die Übertrager sind in der Regel nicht das Problem. Das Problem ist die 
Regelung von guten und schnellen Endstufen, die die Gegen EMK der 
Lautsprecher ausregeln, womit etwas andere Signale entstehen, als an 
deren Eingang.

Die einzige Möglichkeit ist, deren Impedanz mit einem OPV in Kleinsignal 
abzubilden. Daher haben entsprechende high side Eingänge auch eine etwas 
aufwändigere Beschaltung, als nur ein paar R und L.

Man hat eine OPV-Schaltung mit Impedanzwandlung, an dessen Ausgang exakt 
der Kennlinienverlauf entsteht, wie es gewünscht war (Messen und 
Optimieren ist angesagt) und eine zweite OPV-Schaltung, die das Signal 
konditioniert und auf Level bringt, also inklusive AGC, Limiter, 
Kompressor wenn nötigt. Einen Übertrager braucht man dann nicht 
unbedingt. Eher eine kapazitive Ankopplung mit Symmetrierschaltung.
Gast #4371715
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Hm, was soll ich sagen, Mixing Engineer. Deine Antwort macht mir grad 
mal wieder schonungslos bewusst, dass ich gar nicht wirklich ne Ahnung 
habe, was ich hier tue.
Hast du zufällig nen Link/Buchtipp für mich, mit dem man sich in dieses 
Thema schnell einarbeiten kann?
#4371872
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Ich mußte erstmal googlen, was ein Power Soak sein soll.
Das sieht alles schon richtig aus.
Der Spannungsteiler sollte so niederohmig wie möglich sein.
Z.B. bei einem Trafo mit 600 Ohm Impedanz sollte der Parallelwiderstand 
am Eingang max 60 Ohm betragen.

Besser wäre allerdings ein Trafo, der die 30V aushält und den 
Spannungsteiler dahinter. Dann kann man ihn hochohmiger machen. 
Verstärker haben typisch 10k..100k Eingangswiderstand.

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