Schaltung für DC Motorbremse

Gast #4374682
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Hallo,

ich benötige eine Schaltung mit der ich einen Drehstrommotor (15kW) 
bremsen kann. Da ich zu kaufen nichts passendes finde (preisgünstig) 
würde ich gerne die Anschnittsteuerung mal testen.. Frequenzumformer 
scheiden aus.

Ich benötige für ca. 20-30sec. einen Bremsstrom von mind. 20A. Den Strom 
möchte ich über das Poti einstellen,

Funktioniert denn die Schaltung so überhaupt?, die Werte sind jetzt nur 
grob geschätzt.

Die Bremse muss mit 2 Phasen funktionieren.

Die Schaltung wird nur für die Zeit, in der gebremst werden soll, an 2 
Wicklungen in Reihe geschaltet, mittels passender Leistungsschütze. Ist 
die Zeit abgelaufen, wird die Schaltung wieder weggeschaltet 
(Erweiterung Stern-Dreieck-Anlauf..)


Danke!
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Gast #4374777
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Wie soll ein Drehstrom Asynchronmotor durch einen Kurzschluss der 
Wicklungen gebremst werden, hab davon noch nichts gehört,
es dreht sich darin ja kein Magnetfeld im Läufer? Das Läufermagnetfeld 
wird ja nur durch das von der Statorspule erzeugte Magnetfeld aufgebaut.
Gast #4375015
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Warum speisen Drehstrommotoren im Überdrehzahlbetrieb dann zurück?
Warum funktionieren Drehstromasynchrongeneratoren ohne einen 
Hilfsgenerator?
Weil das Magnetfeld beim Abschalten des Motors noch nicht weg ist und 
der Restmagnetismus ausreicht um dem Kurzschlußläufer ausreichend zu 
magnetisieren.
Probiers einfach mal aus...
Gast #4376786
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Hallo nochmals,

das ein ASy-Motor auch als Generator läuft ist mir schon klar, er 
bezieht aber die dafür benötigte Blindleistung aus dem Netz 
(Netzparallelbetrieb), bzw. bei Notstromaggregaten aus einer 
entsprechenden Kondensatorbatterie. Die Regelung ist aber nicht gerade 
sehr gut...

jetzt zu meiner Bremse.
Ich hab das jetzt getestet, mittels Schütz schalte ich alle 3 Wicklungen 
kurz. Es ist tatsächlich eine Bremswirkung vorhanden. Allerdings ist 
diese nicht besonders stark und nimmt mit fallender Drehzahl extrem ab.

Ich werde da über eine Gleichstrombremse nicht hinwegkommen.

Danke für eure Antworten.
#4376831
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Ich hatte eine Gleichstrombremse an meiner Drehbank Emcomat 7 eingebaut, 
damit das Gewindeschneiden streßfreier wird. Polumschaltbarer 
Kondensatormotor mit 700 W. Betätigung über Tastenaggregat.
Zusatzaufwand 24V/4A Trafo mit Gleichrichter, Lastrelais (Schütz) und 
ein weiteres Relais (Stop).
Bei "Stop" fällt erst das Schütz ab, über die Ruhekontakte und das 
Stoprelais 24 V, 4A für 4 Sekunden auf den Motor geschaltet. Als 
"Zeitgeber" diente ein großer R-geladeneer Elko (24V), entladen über die 
Relaisspule.
4 s waren zu lang, der Motor stand nach 1 s; wurde aber nie geändert.
Das funktionierte gut, bist der Tastenschalter mechanisch verschlissen 
und defekt war (nicht mehr lieferbar).
Momentan läuft dei Maschine im normalen Schalterbetrieb ohne Bremse.
Umbau mit Solidstate-Relais ist in Arbeit.

Das Problem trat nur bei höchster Drehzahl auf: Der Drehimpuls ist dann 
so groß, daß der Motorzahnriemen sehr stark belastet wird, schneller 
verschleißt und schließlich reißt.

Warscheinlich ist eine sanftere Bremsung besser als eine massive.
Bei 15 kW würde ich den Drehimpuls im Getriebe doch mal überschlagen.

Gruß   -   Werner
Gast #4380244
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Man könnte ja auch einfach eine externe 24V DC-Spannung über Schütze in 
den Motor einspeisen, die 24V dürften genügend Bremsstrom erzeugen, der 
ohmsche R der Wicklung ist ja ausreichend gering. Den Strom könnte man 
dann ja über PWM regeln, oder so...

Ab ob man das ganze ausreichend sicher aufbauen kann, kann ich jetzt so 
auch nicht sagen, dabei sollte man die UVV usw. beachten.

20A dürften für den Motor doch etwas zu viel sein, denke ich.

aber ich würde da auf einen gekaufte Lösung zurückgreifen..!

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