Infrarotsensor 2 bis 5 µm

OP #4383713
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Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Infrarotsensor der im ca. 2 bis 5µm 
Bereich arbeitet.
Der Sensor wird zur Gasanalyse verwendet.
Den Sensor benötige ich zur Reparatur eines Messgerätes. Das Messgerät 
ist ca. 40 Jahre alt und den Hersteller gibt es nicht mehr. Auch leider 
keine Unterlagen.

Die Sensoren befinden sich hinter optischen Filtern, die der Wellenlänge 
des zu analysierenden Gases angepasst sind.

Die Originalsensoren machen einfach nichts. Als wie wenn sie nicht da 
wären.

Als Probe habe ich mal Standard IR Fotodioden eingebaut und die 
optischen Filter entfernt. Eine Signalauswertung würde dann stattfinden.

Welche Hersteller gibt es für solche Sensoren?

Einen Hersteller habe ich gefunden, jedoch kann nicht getestet werden, 
ob sich der Sensor mit der Signalauswertung auch nur irgendwie verträgt 
und kosten ein Vermögen. Zum Testen einfach zu teuer.

Hat jemand eine Idee?

Danke!!!!
OP #4383774
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Roithner macht einen guten Eindruck. Danke!

Jedoch bin ich mir sehr unschlüssig wegen der Sensor Art.
Der PR 43 gefällt mir sehr. Die App-Note (Bild).
Der Aufbau der Sensorauswertung ist auf den ersten Blick sehr ähnlich.

Werde mal die nächsten Tage den Plan der Auswerteelektronik 
eingangsseiteig herauszeichen. Vielleicht kann man dadurch die Gattung 
des Sensors etwas eingrenzen.

Danke für die Info's

Gruß
Michael
Angehängte Dateien:
#4384236
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Werner H. schrieb:
> Die fehlende Referenzküvette macht keinen Detektor kaputt,
> dafür aber die Messung.



Michael G. schrieb:
> Das Messgerät
> ist ca. 40 Jahre alt und den Hersteller gibt es nicht mehr. Auch leider
> keine Unterlagen.

Wundere mich nur darüber, wer damals Halbleiterdetektoren dafür 
verwendet haben soll. Golay-Zelle und Verwandte waren damals angesagt.
Dispersive IR-Instrumente verwendeten Thermosäulen.
#4384503
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Das ist sehr schwer zu sagen!

Bei den mir bekannten PbS- und InSb-Widerständen ist die Empfängerfläche 
etwa 1 x 4 mm, bei PbS quer (ähnlich ganz kleiner CdS-zellen) und bei 
InSb längs kontaktiert. PbS liegt im 100-kOhm-Bereich, InSb um 100 Ohm.

Das Bild ähnelt einer Selenzelle (die umlaufende Kontaktierung). Die 
wurden in frühen Fotometern auch verwendet, aber die Verwendung für 
diesen Wellenlängenbereich ist sehr ungewöhnlich, weil die Kurven bei 
800 nm enden.

Wenn da elektrisch (auch an der Oberfläche) gar nichts mehr meßbar ist, 
bleibt nur die chemische Analyse. Wenn eine Sperrschicht meßbar ist, 
deutet das aber nicht sicher auf eine Diode, eine defekte Kontaktierung 
kann auch so reagieren.

Welcher Geräte-Hersteller war das?
Untersuche mal an der Eingangsschaltung, ob das Teil hoch- oder 
niederohmig angebunden ist, das gibt weitere Information.

@ Hp M:
Die Thermoelemenmte in IR-Spektrometern waren immer möglichst kleine 
Einzelelemente (in Vakuum mit einem Salzfenster). Sie mußten einem 
13-Hz-Signal folgen können, deshalb schieden Thermosäulen aus. Die 
Thermospannung liegt im µV-Bereich, angeschlossen an einem hochwertigen 
Trafo mit 1:500 Übersetzung am Eingang des Vorverstärkers.
Die viel größere Golayzelle war nur in den ganz teuren Spektrometern zu 
finden, die auch die Röhrenspannungen für die Zelle liefern mußten.
Die Golayzelle ist empfindlicher, aber eben auch empfindlicher. Einmal 
zuviel Licht, und die Membran war geplatzt...

Gruß   -   Werner

PS: zu lange überlegt, nach Schaltung warscheinlich PbS, vermutlich 
Eigenbau.

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