[S] HF Leitung für 250 A

OP #4396758
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Gibt es so etwas wie eine HF Litze, also mit lauter einzelnen Äderchen 
die voneinander isoliert sind, mit großem Querschnitt? Hat jemand einen 
Tipp wo und wonach ich suchen kann? Es müssen etwa 250 A bei etwa 20 kHz 
fließen und der ohmsche Widerstand sollte sich möglichst nicht durch den 
Skin Effekt verschlechtern. Die Spannung ist unter 12 V, es gibt also 
keine hohen Anforderungen an die Isolation. Der minimale Biegeradius 
sollte idealerweise nicht größer als 5 cm sein.
#4396951
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Stephan S. schrieb:
> HF-Litze .... etwa 20 kHz ... Skin Effekt

20 KHz ist ja fast noch "zappelige Gleichspannnung". "Hochfrequenz" ist 
das für mich nicht.

Interessant genug, dass die Wikipedia zum Skin Effekt schreibt, daß bei 
der Frequenz (20 KHz) eine "Eindringtiefe" von ca. 0.5 mm gegben ist.

Macht also einen einzelnen Adern-Durchmesser von ca. 1 mm aus?

Was sagen denn nun die Hifi-Enthusiasten, deren Musik-Anlagen locker bis 
50 KHz Töne übertragen? Sie verwenden zwar Lautsprecherkabel dick wie 
Gartenschläuche, aber das sind doch meistens keine HF-Litzen? Tut sich 
da gar ein neues Geschäftsfeld auf?
#4396955
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Wegstaben V. schrieb:
> Was sagen denn nun die Hifi-Enthusiasten, deren Musik-Anlagen locker bis
> 50 KHz Töne übertragen, udn die KEINE HF-Litze verwenden? Tut sich da
> ein neues Geschäftsfeld auf?

Das hören (glauben) die doch schon längst :)
http://www.tmr-audio.de/index.php?option=com_content&view=article&id=110:skin-effekt-oder-warum-kabel-klingen&catid=80&Itemid=520
OP #4397046
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Philipp K. schrieb:
> http://www.pack-feindraehte.de/de/technische_daten/litzentabelle.html

Das sieht gut aus, danke!

Wegstaben V. schrieb:
> 20 KHz ist ja fast noch "zappelige Gleichspannnung". "Hochfrequenz" ist
> das für mich nicht.

Hab ja nicht behauptet dass das HF ist. Unser HF-Technik Prof meinte 
immer "Alles unter 100 MHz ist Gleichspannung" :-) Das mit den 
Eindringtiefen hat mich auch zunächst überrascht als ich das erste mal 
vor der Aufgabe stand 20 kA bei 50 Hz fließen zu lassen und dann heraus 
kam, dass das mit einer runden flexiblen Kupferleitung garnicht so 
einfach ist, selbst wenn man diese unterarmdick macht. Selbst bei nur 50 
Hz hat man schon nur noch eine Eindringtiefe von weniger als 1 cm.

Für den jetzigen Fall bei bis zu 20 kHz habe ich auch schon überlegt 
einen Strang aus Kupferlackdrähten selbst zu bauen, aber wenn es so 
etwas fertig zu kaufen gibt, ist das wohl die bessere Lösung. Irgendwie 
muss ja auch die Wärme raus, die bei diesem Strom garnicht mal so wenig 
ist. Darüber haben sich die Hersteller bestimmt schon mehr Gedanken 
gemacht.

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