Für ein mobiles Gerät, dessen Aktoren mit Phasenimpulsen gesteuert
werden, benötigen wir ein kleines Abspielgerät, das in der Lage ist, bis
zu 16 Kanäle gleichzeitig von einem Flash zu lesen und sauber in
DA-Signale zu verwandeln.
Der Demonstrator läuft und funktioniert derzeit wie folgt:
Ich lade mit einem PC und einer Linux-Anwendung von einer DVD eines
Kunden, der die Daten präpariert hat, permanent alle 16 Kanäle ein und
schiebe sie auf eine professionelle DA-Karte. Diese kann Bandbreiten bis
1MHz abspielen, die ich aber nicht brauche. Benötigt wird etwa ein
Hundertstel, aber die Karten waren halt verfügbar. Die sind aber extrem
teuer und nicht verwendbar. Außerdem scheidet ein normaler PC wegen der
Grösse aus.
Nun ist die Idee, einfache Soundkarten zu nehmen, die bekanntlich bis
20kHz übertragen, was vollauf reichen würde.
Ich brauche das Ganze portabel, also einen Mini-Rechner mit
Mehrfachsoundkarten. Gefunden habe ich 7:1 Suroundkarten, aber der 7:1
Datenstrom ist komprimiert und reicht von der Qualität nicht aus. Auch
mp3 ist nicht ausreichend, wie ich testen konnte. Die Wellen, die
abgespielt werden, bestehen aus präzisen sweeps und Treppen, die exakt
stimmen müssen.
Ich würde daher gerne 16 WAVE Files im PCM Format ablegen, die der
Player parallel lädt und abspielt.
Welche Soundkarten könnte man da nehmen? Eine Möglichkeit wären 2 Stück
USB-Audio-IFs mit 8 Kanälen, allerdings frage ich mich, wie ich die
programmieren kann und womit?
Gibt es da was Fertiges für Arduino? Also eine APP, die Flash-Karten
oder auch CDs lesen kann und dann Audio-DACs ansteuert?
Das Ganze sollte mit käuflichen Teilen zu realisieren sein, damit die
Kunden es kaufen können. Es gibt leider zu wenige Kunden, als dass man
dafür eine Elektronik bauen könnte.
Ein genügend schneller Controller mit internen oder externen DACs macht
den Job. Mindestens bräuchte es einen XMega, einen AVR32, einen PIC32
oder eben einen ARM-Cortex M3 oder besser. Such's Dir aus.
Neubau ist verboten. Der Kunde muss es kaufen können. Mich interessiert
jetzt auch mehr die SW-Seite. Vom Audio her weiß ich, dass die mit VST
und ASIO arbeiten. Kriegt man einen solchen Treiber auf einen Mini-PC?
Und was die andere Seite angeht, braucht es eine Art LIB zum Flash
lesen.
Irgendein Mini-PC und aus dem Prosumer-Bereich 2 Stück
http://www.esi-audio.com/products/gigaporthd+/ für €129/Stück? Geht wohl
auch unter Linux, bei 8 Kanälen aber nur mit 16bit und 44,1/48kHz.
Soundkarten haben eine untere Grenzfrequenz, können also kein DC
ausgeben. Grundsätzlich nicht, niemals. Ist bei Audio nicht erforderlich
und auch nicht erwünscht.
Die professionelle DA-Karte wird keine untere Grenzfrequenz haben,
sondern bis hinunter zu DC (0 Hz) funktionieren. Heißt also: Im
Gegensatz zu Audiokarten kann sie Gleichspannung ausgeben.
Bedenke das und schau, ob das für Deine Anwendung ein Problem ist. Wenn
ja, dann wirst Du um kundenspezifische Hardware nicht drumrum kommen.
fchk
@ Martin K. (Firma: IT-Berater) (mkmannheim) Benutzerseite
>werden, benötigen wir ein kleines Abspielgerät, das in der Lage ist, bis>zu 16 Kanäle gleichzeitig von einem Flash zu lesen und sauber in>DA-Signale zu verwandeln.>Nun ist die Idee, einfache Soundkarten zu nehmen, die bekanntlich bis>20kHz übertragen, was vollauf reichen würde.>Ich würde daher gerne 16 WAVE Files im PCM Format ablegen, die der>Player parallel lädt und abspielt.>Gibt es da was Fertiges für Arduino? Also eine APP, die Flash-Karten>oder auch CDs lesen kann und dann Audio-DACs ansteuert?
Nicht für 16 Kanäle.
>Das Ganze sollte mit käuflichen Teilen zu realisieren sein, damit die>Kunden es kaufen können. Es gibt leider zu wenige Kunden, als dass man>dafür eine Elektronik bauen könnte.
Wie es der Zufall (tm) will, habe ich so ein Gerät vor einiger Zeit
entwickelt. 8 PCM-Kanäle in CD-Qualität werden vom Flash in einen DAC
geschrieben. In das Modulsystem können bis zu 3 dieser Karten integriert
werden. Das Ganze ist in einem kleinen Gehäuse mit ca. 20x12x10cm
eingebaut. Kaufen kannst du das hier
http://www.neurocore.de/>Ich brauche 16 DACs und die müssen von hoher Qualität sein - mindestens>90dB SNR.
Naja, das ist schon recht anspruchsvoll. Ob die 90dB von dem Board
WIRKLICH erreicht werden weiß ich nicht, das müßtest du nachmessen. Auf
der digitalen Seite sind es halt 16 Bit PCM Daten, die rein theoretisch
nur ~96 dB erreichen. Allerdings sind die Verstärkerausgänge
gleichspannungsgekoppelt, man kommt also auf 0Hz runter, wenn es sein
muss.