HDD Tellerschleifer

OP #4454857
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Hallo zusammen,

mal abgesehen, dass sowas wrkl nur für "kleine Dinge" (Platinen / kleine 
Holzteile etc entgraten, plan schleifen...) taugt, finde ich es 
bastlerisch interessant. Hat jmd mal sowas gebaut & benutzt? Hat die 
reine BLDC der HDD schon genug Dampf?

https://www.youtube.com/watch?v=Vzr6-Fd3lwM

Gruß, Klaus.
#4455278
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Klaus R. schrieb:

> mal abgesehen, dass sowas wrkl nur für "kleine Dinge" (Platinen / kleine
> Holzteile etc entgraten, plan schleifen...) taugt, finde ich es
> bastlerisch interessant. Hat jmd mal sowas gebaut & benutzt? Hat die
> reine BLDC der HDD schon genug Dampf?

Wie kommt es eigentlich, daß heutige Kinder denken,
daß alles was im Fernsehen läuft, auch wahr ist ?

Bloss weil man im Kinderhortalter durch die Glotze sozialisiert wurde ?


1. Moderne Festplatten enthalten BLDC Motoren und die laufen ohne 
Sensorerfassung der Rotationsposition nicht ordentlich. Eine Festplatte 
hat aber keine Hall-Sensoren und auch keine Back-EMF Auswertung, die 
macht die Lageerfassung per Lesekopf. Entfernt man den Lesekopf, 
funktioniert der Motor nicht mehr.

2. Welche Kraft meinst du muss eine Festplatte haben, damit sich die 
Scheiben unter den frei fliegenden Köpfen drehen können ? Könnte das 
eine Erklärung sein, warum der Motor in einer Festplatte winzig ist im 
Vergleich zum Motor eines Tellerschleifers ?

Das, was der Spassvogel dort mit der steinalten Platte gemacht hat, 
hätte 3 mal drüberstreichen des Nagels über ein auf dem Tisch liegendes 
Sandpapier auch gebracht.
OP #4456664
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...Mensch Michael, was issn da los bei dir?

Für FR4 oder Pertinax reichts, glaube es mir. Und in meinem 
Kinderhortalter gabs nur die öffentlich Rechtlichen, das war meistens 
uninteressant. Die Lageerfassung per Lesekopf mag es geben, aber nicht 
bei jeder (älteren) Platte.

Klaus.
Gast #4456714
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Hatte das seinerzeit aus der c't hacks nachgebaut.

kann bestätigen dass ein Schraubenzieher ohne Probleme angeschliffen 
werden kann, Messer lassen sich ebenfalls ohne Probleme schärfen.

Klaus schrieb:
> Wie rauh ist eigentlich so eine Scheibe im Originalzustand? Weiss das
> jemand konkret?

nicht besonders rau, es ist ohne Schleifpapier wohl kaum möglich 
irgendetwas zu schleifen...
Gast #4456723
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Ich finde so auf die Schnelle Angaben von 0,2 bis 0,3nm und auch etwas 
aktueller 0,1 nm.

Ich weiss es natürlich auch nicht, aber ich phantasiere mal über 
Plexiglas oder auch Glas, das man erst mit einigen konventionellen 
Schleifpapieren (ich glaube 4000 ist das feinste im "normalen" Handel) 
behandelt hat.
Und dann ein "Finish" mit der Platte.

Nur so eine Spinnerei. Keine Ahnung ob das sinnvoll ist.

Der Sprung von 4000 (was so ungefähr 1um sein könnte) zu 0,1nm ist doch 
sehr groß. Und ich habe mal gelesen, dass man Plexiglas eigentlich schon 
mit dem 1000-4000 Papier "optisch glatt" bekommt.
Gast #4456946
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Kurt schrieb:
>
> Die sind feinpoliert und aus Hartglas. Achtung zerbrechlich.

Bei 2,5er Platten vielleicht, bei 3,5er habe ich noch keine gesehen.
Wie sonst hätte ich immer die Schlitze für HD-Uhren reinfräsen können?
Das waren immer beschichtete Aluminiumplatter.

Old-Papa
OP #4494848
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...hab es mit ner 40GB 5200Um Seagate IDE probiert, geht ab wie Schmitz 
Katze bei 120er Körnung - saubere Sache, genau sowas suchte ich! Kann 
ich zum sonntäglichen Nachbau nur empfehlen, werde noch ein 
"Wechselplattenmechanismus" für andere Scheiben-Körnungen vorsehen und 
fertig.

Klaus.

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