Umwandlung von Henry in 0-10V

OP #4462552
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Hallo zusammen,

ich habe ein altes prop ventil welches mit PWM angesteuert wird und als 
rueckkanal ( sozusagen das feedback) schiebt sich ein eisen zylinder in 
eine spule sodass sich bei entsprechender Ventil stellung die 
induktivitaet aendert. Wie bekomme ich nun die sich aendernde 
Induktivitaet ( sprich mH ) umgewandelt in ein 0-10V signal sodas ich 
eine Regelschleife in einer SPS machen kann??

Gruss

Andy
OP #4462681
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ich machs mit schwingkreis und HighSpeed Frequenz zaehler. Ein 47pF 
Kondensator paralell, bringt mir eine bestimmte frequenz. Mit dem 
HighSpeedcounter von der SPS kann nun das PWM signal geregelt werden . ( 
alles nur theoretisch.) wird sich morgen herrausstellen ob meine 
Ueberlegung richtid ist.

Gruss aus Kapstadt


Andy
Gast #4462755
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Wie ist die Größenordnung der Induktivität? µH? mH?

f/U Wandler wäre für µH auch meine Lösung, bei mH Beträgen könnte man 
möglicherweise auch einfach Spannung draufgeben und per Input-Capture 
die Zeit messen bis der Strom einen gewissen Wert erreicht hat.

Also so, wie Atmel die eine AN geschrieben hat um sich mit der Ladekurve 
eines Kondensators einen ADC zu bauen.

Hätte den Vorteil dass man mit sehr wenigen Bauteilen auskommt und mit 
dem µC die Kennlinie linearisieren kann.
Gast #4462783
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Hi, Andy,

Die variable Induktivität in einen LC-Oszillator zu bauen hat den Charme 
der Qualität des Sinus.
Aber auch einen krummen Übertragungsfaktor - und in einer Regelung 
bedeutet das einen eingeschränkten Stabilitätsbereich - und außerhalb 
schwingt es.

Weil mir die Linearität des Übertragungsfaktors wichtiger ist als die 
Qualität des Sinus, empfehle ich, die Induktivität in den 
Rückkopplungszweig eines invertierenden OpAmp zu schalten, diesen mit 
einem frequenz- und amplitudenkonstanten Signal anzusteuern und das 
Ausgangssignal gleichzurichten.
Für höhere Anforderungen statt eines Diodengleichrichters eine 
OpAmp-Schaltung, welche die Schwellenspannung eliminiert - und auf 
10VVollausschlag skaliert werden kann.
Für noch höhere Anforderungen eine phasensynchrone Gleichrichtung mit 
beispielsweise einem CD4016.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #4462899
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asdf schrieb:
> Sascha schrieb:
>> Wie ist die Größenordnung der Induktivität? µH? mH?
>
> Andy R. schrieb:
>> die sich aendernde Induktivitaet ( sprich mH )

Hast du gut gemacht.
Aber wenn die Induktivität nicht konstant ist, könnte Sie dann nicht 
auch kleiner als 1mH werden? Und wenn es doch immer mH sind: Wie viele?
Gast #4464057
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Hi, Andy,

> Eingang zur Spule hat ca. 10KHz 24Vdc PWM. Jetz haenge ich einen
> 330pF > Kap parallel zur Spule die zwischen 1 und 6H hat.
>
> Wie sollte den meine Frequenz zum Geber ( 1-6H und 330pF ) aussehen?

Nach Pi*Daumen etwa 10 kHz am unteren Anschlag.
Dafür ist ein Germanium-Transistor im Glasgehäuse und mit einer Scheibe 
in der Mitte, eine mit zwei angeschmolzenen Perlen, besser geeignet als 
ein Miktowellentransistor.

Ciao
Wolfgang Horn
OP #4464183
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So, jetzt habe ich mal mein Picoscope drangehaengt.

Einen Funktionsgenerator mit sinus 100kHz an die Sensorspule, neu 
gemessen ist die SensorSpule 8,3mH und eingefahren ist die Spule 12,5mH.
Einen 330pF Kondensator dazu parallel und es passiert....nix.

Nur das 100kHz signal vom Funktionsgenerator auf dem Picoscope. Bleibt 
gleich ob der Sensor eingefahren oder ausgefahren ist.

Was mache ich falsch???

Wie kann ich die Frequenz beinflussen wenn ich die Induktivitaet der 
Sensorspule aendere??

Gruss

Andy

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