Oberwellenphänomen - warum sind nur ungerade Vielfache interessant?

Gast #4463548
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Hallo, wenn ich bei einem Motor die Leistung messe, dann messe ich die 
Leistung, die bei 50 Herz stattfindet, wenn ich mir das Grundsignal 
anschaue. Jetzt soll es noch Oberwellenleistungen geben. Dazu müsste ich 
die gemessenen Spannungs- und Stromamplituden nochmal durch Filter 
jagen, um Oberwellen auf den Signalen herauszurechnen. Dabei sollen nur 
ungerade Vielfache interessant sein - also bei 50 Hz dann die Oberwellen 
bei 150 Hz, bei 250 Hz, bei 350 Hz ... Die geraden Vielfachen z.B. bei 
100Hz, 200Hz, 300Hz sollen nicht interessant sein - warum ist das so?
Gast #4463685
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Hallo

ich bin einfach nur "so" auch daran interessiert.
Aus der Praxis heraus meine ich noch zu wissen das die geraden 
Oberwellen recht Leistungsschwach sind, aber wenn ja warum?
Und welche Gründe es noch gibt die geraden "Oberwellen" nicht weiter zu 
beachten?

Es wäre schön wenn ihr den netten TO (und mir) eine Antwort auf die 
Frage bzw. einen Link geben würdet und kein saudummes Blabla über 
lernen, es ist Spät, Hausaufgabenhilfe, Frechheiten, Anspruchsdenken 
usw. geben könntet.
-Danke-

Da hier ja viele so erst seit kurzen aus der Schule raus zu sein 
scheinen:

Kennt ihr das noch? - "Schöner Beitrag aber leider Thema verfehlt "- 
ungenügend nicht bestanden - was etwas soll wohl so manchen besonders im 
Fach Deutsch vorgekommen sein.

Die Damen und Herren die sich gestört fühlen oder es nicht mit ihren 
Moralvorstellungen vereinbaren können jemanden für eine Prüfung (oder 
auch nur Frage) zu helfen können gerne einfach nur still sein und die 
Tastatur unbenutzt lassen.





PETER pAN
Gast #4464519
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Ist zwar schon ein Weilchen her, dass ich zum letzten mal mit Motoren 
gearbeitet habe, also korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege. Also 
nachfolgend keine Tatsache sondern vielmehr eine Überlegung

Da pro Halbwelle der Grundfrequenz, jeweils die selbe Anzahl positiver 
sowie negativer Halbwellen eines geraden vielfachen auftreten, ergibt 
sich über die gesamte Periode der Grundfrequenz ein Nullsummenspiel der 
Leistungen. Bin mir dabei jedoch wirklich nicht sicher. Werd es aber bei 
Gelegenheit sicher noch nachrechnen.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #4464550
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Peter Peters schrieb:
> Da pro Halbwelle der Grundfrequenz, jeweils die selbe Anzahl positiver
> sowie negativer Halbwellen eines geraden vielfachen auftreten, ergibt
> sich über die gesamte Periode der Grundfrequenz ein Nullsummenspiel der
> Leistungen.

So erinnere ich mich auch es lief auf Selbstkompensation der geraden 
Harmonischen hinaus, während die ungeraden sich aufadieren.
Ist aber schon ein paar Jahrzehnte her das ich genau dieses Thema 
beackert habe. Als Ergebnis blieb in meinem Kopf die Ungeraden must du 
im Auge behalten.

Namaaste
#4465204
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Winfried J. schrieb:
> Selbstkompensation der geraden
> Harmonischen hinaus, während die ungeraden sich aufadieren.

Meines Wissens auch der Grund, warum sich ein 50/50 Rechtecksignal in 
lauter harmonisch ungerade Sinussignale mit abfallendem Pegel darstellen 
läßt. Dieses aber nur korrekt (90° Anstieg/Abfall), wenn man das gedacht 
mit allen Harmonischen macht, bis in die Unendlichkeit. So hab ich mir 
das gemerkt, das eine (ungerade) geht (mit abfallendem Pegel) ins 
Unendliche, das andere (gerade) löscht sich ins Nichts aus. War aber 
autodidaktisch...

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