Gast
#4516604
Hallo allerseits :) Ich stehe derzeit vor einem kleinen Problem und hoffe, mir kann eventuell hier jemand aushelfen. Es geht um Folgendes: Meine Aufgabe ist es, eine Sorte Hallsensoren definiert "durchzumessen". Diese haben einen Messbereich von +-70mT. Ich muss also bei jedem Sensor den Messbereich einmal durchlaufen und dokumentieren. Das stellt auch so weit alles kein Problem dar, allerdings tue ich mich etwas schwer die nötige Flussdichte zu erzeugen. Meine Überlegung war es, einen Ferritringkern zu schlitzen und den Sensor in den Luftspalt einzubringen. Errechnet habe ich: NI=70mT/(µ0*µr/le + µ0/lL)=556 mir le=20 und lL=10 (Ich verwende folgenden Ringkern: http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/13c0/0900766b813c0cbd.pdf) Leider scheint es, als ginge der Ringkern bereits bei wenigen 100mA in Sättigung (Hallsensor ca. zu 20-30% ausgesteuert), so dass ich den Strom ab diesem Punkt überproportional erhöhen muss um noch eine nennenswerte Aussteuerung zu erreichen. Woran könnte das liegen? So weit ich in Erfahrung bringen konnte Sättigen Ferritringkerne bei ~200mT ?! Jetzt bin ich am überlegen, einen Eisenpulverkern zu verwenden, habe aber so meine zweifel, ob ich noch ausreichend viele Windungen drauf bekomme. Als Randbedingung sei erwähnt, dass ich bisher mit einer Spannung von 5V arbeite und versuche 2A nicht zu überschreiten. Von ersterem lässt sich jedoch abweichen. Was sind eure Meinungen dazu? Habe ich überhaupt richtig gerechnet? Mir ist beim aufschreiben klar geworden, dass ich vermutlich mit mm für le und lL hätte rechnen müssen :S Vielen Dank im Voraus! Ich hoffe, jemand hier kann etwas Licht in mein dunkles Unwissen bringen :D Mfg Karl G.


